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16.08.2018, 10:43

Weltmeister Frankreich neuer Spitzenreiter

FIFA-Weltrangliste: Deutschland rutscht böse ab

Deutschland muss in der ersten FIFA-Weltrangliste nach der WM in Russland nicht nur seinen Spitzenplatz abgeben, sondern ist ganz aus den Top Ten gerutscht. Es ist das erste Ranking, das nach der neuen Berechnungsmethode entstanden ist.

Kroos, Neuer, Kimmich (v.l.)
Das historische deutsche WM-Aus hat Spuren hinterlassen - auch in der FIFA-Weltrangliste.
© Getty ImagesZoomansicht

Die WM 2018 und die reformierte Berechnungsmethode haben die FIFA-Weltrangliste im August gehörig durcheinandergewirbelt. Erstmals seit gut 16 Jahren ist Weltmeister Frankreich wieder an der Spitze. Die deutsche Nationalelf rutschte nach dem frühen WM-Aus dagegen vom ersten auf den 15. Platz ab.

Der WM-Dritte Belgien ist jetzt vor Brasilien (3., minus ein Platz) erster Verfolger der Franzosen, Finalist Kroatien stellt seine bisher beste Platzierung von Juni 2013 als neuer Vierter ein. Es folgen Uruguay (5., plus 9), England (6., plus 6), Portugal (7., minus 3), die Schweiz (8., minus 2), Spanien (9., plus 1) und - jetzt genau punktgleich - Dänemark (9., plus 3).

Zu den größten Gewinnern zählen auch Schweden (13., plus 11) und WM-Gastgeber Russland (49., plus 21). Argentinien (11., minus 6), Chile (12., minus 3) und Polen (18., minus zehn) rutschten dagegen wie Deutschland aus den Top Ten.

Neben der WM ist auch die neue Berechnungsmethode der Weltrangliste ein Grund für die vielen Verschiebungen: Weil die alte Formel Schlupflöcher bot, die einige Nationen bewusst ausnutzten, um im Ranking nach oben zu klettern, hatte der FIFA-Rat im Juni eine Reform verabschiedet.

Grob gesagt werden jetzt nicht mehr die Punkteschnitte für einzelne Spiele über einen bestimmten Zeitraum gewertet. Stattdessen beruht die neue Berechnung auf der Addition/Subtraktion der in einem Spiel gewonnenen/verlorenen Punkte zum/vom bestehenden Punktekonto einer Nation.


Die Top 20 der FIFA-Weltrangliste im August:

1. Frankreich
2. Belgien
3. Brasilien
4. Kroatien
5. Uruguay
6. England
7. Portugal
8. Schweiz
9. Spanien
9. Dänemark
11. Argentinien
12. Chile
13. Schweden
14. Kolumbien
15. Deutschland
16. Mexiko
17. Niederlande
18. Polen
19. Wales
20. Peru

jpe

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© Getty Images

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