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06.09.2018, 21:55

Vertragsverhandlungen bis Montag ausgesetzt

Vorläufige Einigung: Dänen-Profis spielen gegen Wales

Aufatmen in Dänemark: Nachdem eine Not-Mannschaft aus unterklassigen Akteuren und Futsal-Spielern den Test gegen die Slowakei bestreiten mussten, werden im ersten Spiel Dänemarks in der Nations League am Sonntag gegen Wales wieder die Profis für ihr Heimatland antreten.

Christian Eriksen
Ist bereit, gegen Wales zu spielen: Christian Eriksen.
© picture allianceZoomansicht

Diese hatten zuletzt gestreikt, da sich die Nationalspieler und der dänische Fußball-Verband (DBU) nicht über die Ausgestaltung der Werbeverträge einigen konnten. Durch ihren Streik wollten die Profis die Verbandsspitze unter Druck setzen. Die blieb aber hart, so dass die Not-Elf gegen die Slowakei ran musste und sich trotz der 0:3-Niederlage mehr als achtbar schlug. Bei Nichtantreten hätte ein Ausschluss durch die UEFA gedroht.

Nun aber lenkten die Spieler ein - zumindest vorerst. Denn wie der dänische Verband am Donnerstagabend bekannt gab, willigten die Spieler ein, vorerst unter den Bedingungen des alten Vertrags am Sonntag in der Gruppe B4 in Aarhus gegen Wales anzutreten.

"Das Abkommen ist ein Schritt in die richtige Richtung, und die Nationalspieler sind froh, dass sie sich jetzt auf das Spiel gegen Wales am Sonntag konzentrieren können", sagte Mads Olands, Direktor der Spielervereinigung, laut einer Pressemitteilung des DBU. Auch DBU-Präsident Jesper Möller hatte zuvor angedeutet, dass der A-Kader gegen Wales in Aarhus auflaufen kann. "Ich bin positiv, und die Spieler sind es auch", sagte Möller nach dem Spiel im dänischen Rundfunk. "Wir reden miteinander, aber das sind keine Verhandlungen. Sie wollen spielen, und wir wollen auch, dass sie es tun."

Nach dem Spiel gegen Wales geht es dann aber wieder an den Verhandlungstisch. Denn ab Montag werden beide Seiten erneut versuchen, über einen neuen, und dann permanent gültigen Vertrag eine Einigung zu finden.

Ob eine Einigung gelingt, ist noch offen. "Die DBU erzählt eine Story, in der wir so dargestellt werden, als hätten wir nichts anderes als unseren Geldbeutel im Sinn", verteidigte der 80-malige Auswahlspieler Christian Eriksen von Tottenham Hotspur in der dänischen Zeitung "Ekstrabladet" die Haltung der Spieler.

jer

 
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