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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

Deutschland
3
:
0

nach Verlängerung
1:0 (0:0)
Hinspiel: 0:1
Nach Hin- & Rückspiel: 3:1
Saturn Moskowskaja Oblast

Saturn Moskowskaja Oblast

Russland

VFB STUTTGART
SATURN MOSKOWSKAJA OBLAST
15.
30.
45.

60.
75.
90.











105.

120.


UI-Cup: VfB mit Mühe weiter

Matchwinner Marica!

Es war ein hartes Stück Arbeit, jedoch mit großem Happy-End für den VfB! Stuttgart setzte sich dank zweier später Treffer von Marica mit 3:0 nach Verlängerung gegen Ramenskoje durch und zieht damit in die zweite UEFA-Cup-Qualifikationsrunde ein. Neuzugang Simak hatte mit seinem tollen Freistoßtreffer die Extrazeit erst ermöglicht und die 0:1-Hinspielniederlage egalisiert.

Saturns Vadim Evseev gegen Stuttgarts Jan Simak (re.)
Hier einen Schritt zu spät: Stuttgarts Torschütze Jan Simak (re.) gegen Saturns Vadim Evseev.
© dpaZoomansicht

VfB-Coach Armin Veh nahm im Vergleich zur 0:1-Hinspielniederlage drei Wechsel vor: Osorio, Magnin und Marica kamen für Khedira, Ljuboja und den angeschlagenen Cacau (muskuläre Probleme) neu ins Team.

Ramenskojes Trainer Gadzhi Gadzhiev, der mit seinem Team in der Liga einen 4:0-Erfolg gegen Aufsteiger Shinnik Jaroslavl feierte, stellte seine Elf auf zwei Positionen um: Für Eremenko und Kirichenko kamen Nemov und Vorobyov in die Startelf.

Schwerfälliger Auftakt des VfB, der bei hochsommerlichen Temperaturen gegen die ballsicheren Russen zunächst kaum zur Entfaltung kam. Saturn kontrollierte die Partie, ohne Risiko zu gehen, frühe Ballverluste der Schwaben vereinfachten den Gästen das Defensivverhalten.

Erst nach 15 Minuten kamen die Schwaben besser ins Spiel - und hatten eine Klasse-Chance zur Führung, die aber Marica in mittlerer Position aus 15 Metern knapp vergab.

Verbessertes Zweikampfverhalten bescherte den Schwaben in der Folge eine deutliche Überlegenheit, Ramenskoje hatte Schwierigkeiten, sich zu befreien. Die Veh-Schützlinge kamen in der Defensive bis zum Wechsel nur noch ganz selten in Bedrängnis; was ihnen offensiv fehlte, war in vielen Situationen das Tempo sowie die Durchschlagskraft in vorderster Front, wo Marica zu sehr auf sich allein gestellt war und in Zelao einen unerbittlichen Gegenpart hatte.

Simak blieb in der Zentrale blass, auch von Bastürk war nicht viel zu sehen. Zwingende Gelegenheiten ergaben sich bis zum Wechsel nicht mehr, lediglich Hilbert (25.), Simak (29.) und Pardo (43.) versprühten, freilich überschaubare, Torgefahr.

Zunächst ohne Personalwechsel ging es nach der Pause weiter. Bereits nach sechs Minuten aber sollten Fischer und Khedira (für Boka und Osorio) neue Offensiv-Power bringen. Doch die Aktionen der Stuttgarter waren auch danach nicht durchdachter oder zwingender. Vielmehr kontrollierte Saturn die Partie und setzte auch offensiv den ein oder anderen Nadelstich.

Die Veh-Elf mühte sich nach Kräften, die aber gegen die cleveren Russen schwanden. Nach Hilberts Sololauf war Keeper Kinsky einen Tick schneller als der frei vor ihm stehende Fischer (63.), ebenso Evseev gegen den am Fünfmeterraum auftauchenden Marica (73.).

Die Schlussviertelstunde begann mit einer Prüfung für Kinsky gegen einen Fischer-Flachschuss (76.). Der Schlussmann der Gäste war wenig später aber machtlos, als Simak einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer genau in den linken Winkel zirkelte (83.) - es ging in die Verlängerung.

In der war der Kräfteverschleiß beider Teams deutlich zu spüren. Dennoch investierten die Schwaben mehr, und Fischer hatte zumindest die Vorentscheidung auf dem Fuß, als er im Fünfmeterraum nach Maricas Hereingabe aus kürzester Distanz hart bedrängt von Gusin den Ball aber über die Latte spitzelte (101.).

Kaum war die letzte Viertelstunde angepfiffen, hatte der Rumäne Ciprian Marica seinen großen Auftritt. Erst nickte er eine präzise Flanke von Roberto Hilbert zum 2:0 ein (108). Kurz danach machte der Angreifer endgültig den Sack zu: Einen Kopfball von Sami Khedira konnten die Russen noch auf der Linie abwehren, doch Marica setzte nach und brachte die Kugel über die Linie.

Danach fehlten den Russen die Kräfte, um das Tor des VfB noch ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Der VfB muss nun noch eine Qualifikationsrunde überstehen, um in den UEFA-Cup zu kommen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Stolz (4) - 
Osorio (4,5)    
Tasci (3) , 
Delpierre (3)    
Magnin (4,5) - 
Pardo (3) - 
Hilbert (3,5) , 
Bastürk (5)    
Boka (4)    
Simak (4)        
Marica (3)        

Einwechslungen:
51. Khedira (4) für Boka
51. M. Fischer (4) für Osorio
74. Lanig (4,5) für Bastürk

Trainer:
Veh
Saturn Moskowskaja Oblast
Aufstellung:
Kinsky (4,5) - 
Angbwa (3) , 
Zelao (3)    
Gusin (3,5) , 
Jevsejev (3)    
Igonin (3)    
Vorobyov (3)    
Ivanov (4,5) , 
Nemov (5) - 
Karjaka (4,5)        
Topic (5)    

Einwechslungen:
53. A. Eremenko (5) für Vorobyov
77. Kirichenko (5) für Topic
87. Loskov (5) für Karjaka

Trainer:
Gadzhiev

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Simak (83., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:0
Marica (108., Kopfball, Hilbert)
3:0
Marica (110., Rechtsschuss, Khedira)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Delpierre
(1. Gelbe Karte)
,
Simak
(1.)
Saturn Mosk. Obl.:
Zelao
(1. Gelbe Karte)
,
Igonin
(1.)
,
Karjaka
(1.)
,
Jevsejev
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
27.07.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
12600
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
4:0
Eckenverhältnis:
9:9
Schiedsrichter:
Bernardino Gonzalez Vazquez (Spanien)   Note 4
wurde nicht sehr gefordert, hatte keinen groben Schnitzer, blieb aber ohne klare Linie
Spieler des Spiels:

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