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RB Leipzig

RB Leipzig

Deutschland
2
:
1

Halbzeitstand
0:0
Zenit St. Petersburg

Zenit St. Petersburg

Russland

RB LEIPZIG
ZENIT ST. PETERSBURG
15.
30.
45.









60.
75.
90.











Criscitos spätes Freistoßtor als fader Beigeschmack

Bruma und Werner sorgen für verdienten RB-Erfolg

Einen verdienten 2:1-Erfolg gegen Zenit St. Petersburg feierte RB Leipzig im Achtelfinalhinspiel der Europa League. Die Sachsen waren die spielerisch bessere Mannschaft und gingen durch zwei gut herausgespielte Tore hochverdient in Führung, ehe ein spätes Gegentor die Ausgangsposition für das Rückspiel doch noch ein wenig erschwerte.

Daler Kuzyaev (li.), Emil Forsberg
Kampf um den Ball: Zenit-Akteur Daler Kuzyaev (li.) und Leipzigs Emil Forsberg.
© imagoZoomansicht

Der Leipziger Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga zwei Änderungen vor. Für den angeschlagenen Kampl (muskuläre Probleme) und Sabitzer (Bank) begannen Demme und Bruma.

St. Petersburgs italienischer Coach Roberto Mancini stellte seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Amkar Perm in der Premier Liga auf vier Positionen um: Statt Smolnikov, Ozdoev, Paredes (Gelb-Sperre) und Driussi starteten Mevlja, Kranevitter, Zabolotny und Rigoni.

Forsberg scheitert am Aluminium

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste. Erokhin kam schon in der Anfangsminute frei zum Schuss, stellte sein Visier aber deutlich zu hoch ein. Leipzig hatte zunächst ein wenig Mühe mit den nach Balleroberung blitzschnell nach vorne stürmenden Russen. In der 10. Minute sorgte indes Bruma mit einem abgefälschten Schuss für das erste kleine Ausrufezeichen aus Sicht der Sachsen. Sekunden später verzog Werner mit einer Volleyabnahme einer Forsberg-Ecke um einige Meter (10.).

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte übernahm RB mehr und mehr die Spielkontrolle, Angriffsversuche Zenits fanden nach der Anfangsphase kaum mehr statt. Nach und nach boten sich schließlich auch gute Gelegenheiten für die Hasenhüttl-Elf. Werner schoss vom Strafraumrand nach einer gelungenen Kombination über das Tor (27.). Die beste Chance aber besaß Forsberg mit einem Freistoßschlenzer aus halblinker Position in der 36. Minute. Doch der Ball prallte vom linken Innenpfosten fast parallel zur Torlinie zurück und landete anschließend im Toraus.

Nach einem weiteren Freistoß - diesmal von Forsberg listig kurz ausgeführt - kam Werner nach Demme-Weiterleitung zum Abschluss, verzog aber in Bedrängnis um ein paar Meter (44.). Einzig aufgrund mangelnder Chancenverwertung seitens der Leipziger ging es so mit einem torlosen Remis in die Halbzeit.

Werner glänzt doppelt - Criscito sehenwert

Bruma
Jubelt nach seinem stark herausgespielten Führungstreffer: Bruma.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach der Pause stellte Hasenhüttl auf den defensiven Außenpositionen um und brachte Bernardo, der die linke Abwehrseite übernahm, für Laimer. Klostermann rückte nach rechts. Erneut war es nach der Pause kurzzeitig St. Petersburg, das sich etwas aktiver zeigte. Noch schneller allerdings als in der ersten Hälfte übernahm RB wieder das Kommando über die Partie. Zunächst verzog Werner nach einer weiteren Freistoßvariante um ein paar Meter (54.). Doch zwei Minuten später bereitete der Nationalspieler mit einem sehenswerten Absatzkick zu Bruma, der einen Doppelpass komplettierte, das 1:0 vor, das der Portugiese im Strafraum schließlich abgeklärt perfekt machte (56.).

Nach dem Treffer wurde Zenit ein wenig aktiver, ohne jedoch ernste Torgefahr zu erzeugen. Auf der Gegenseite leitete stattdessen Keita mit einem kurzen Antritt sowie einem klugen Abspiel zu Werner das 2:0 ein, das der Nationalstürmer per Heber über Lunev hinweg sehenswert erzielte (77.). Lange Zeit sah nichts mehr nach einem Treffer für die Russen aus, die spielerisch kaum einmal in gute Abschlusspositionen kamen. Doch nach einem Foul von Upamecano an Kokorin verwertete Criscito einen Freistoß aus rund 20 Metern mit einem sehenswerten Schlenzer zum Anschlusstreffer in den linken Winkel (86.).

RB forcierte danach noch einmal das Tempo, doch Joker Sabitzer verfehlte fast mit dem Schlusspfiff das 3:1 am Ende knapp (90.+5).

Leipzig spielt in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) beim VfB Stuttgart. Zenit tritt in der russischen Premier Liga ebenfalls am Sonntag (12 Uhr) in Rostow an. Das Rückspiel findet am Donnerstag kommender Woche um 19 Uhr in St. Petersburg statt.

Europa League, 2017/18, Achtelfinale
RB Leipzig - Zenit St. Petersburg 2:1
RB Leipzig - Zenit St. Petersburg 2:1
Es ist angerichtet

RB Leipzig empfing den russischen Top-Klub Zenit St. Petersburg im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (3) - 
Laimer (3,5)    
Orban (3)    
Upamecano (3)    
Klostermann (3) - 
Demme (3) , 
Keita (2) - 
Forsberg (2) , 
Bruma (2,5)        
Augustin (4)    
Ti. Werner (2)    

Einwechslungen:
46. Bernardo (3,5) für Laimer
75. Sabitzer für Bruma
79. Y. Poulsen für Augustin

Trainer:
Hasenhüttl
Zenit St. Petersburg
Aufstellung:
Lunev (3,5) - 
Ivanovic (4,5) , 
M. Mevlja (3,5) , 
Mammana (4) , 
Criscito (3)        
Erokhin (4) , 
Kranevitter (4,5) - 
Rigoni (5)    
Kuzyaev (4) - 
Kokorin (3,5) - 
Zabolotny (5)    

Einwechslungen:
57. Driussi (4,5) für Zabolotny
80. Poloz für Rigoni

Trainer:
Mancini

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bruma (56., Rechtsschuss, Ti. Werner)
2:0
Ti. Werner (77., Rechtsschuss, Keita)
2:1
Criscito (86., direkter Freistoß, Linksschuss)
Gelbe Karten
Leipzig:
Upamecano
(1. Gelbe Karte)
Zenit:
-

Spielinfo

Anstoß:
08.03.2018 21:05 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
19877
Spielnote:  3
eine anfangs zerfahrene Partie, die nach der Pause aber durchaus fußballerische Qualität hatte - aber nur vonseiten Leipzigs.
Chancenverhältnis:
10:1
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Ovidiu Alin Hategan (Rumänien)   Note 2
ein paar kleine Fehler in der Zweikampfbewertung, ansonsten mit einer souveränen Leistung.
Spieler des Spiels:
Timo Werner
ihm gelang nicht alles, aber der Stürmer war mit einer Vorlage und einem Tor der entscheidende RB-Akteur.

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