Stuttgarts Gegner FC ETO Györ, dreimal ungarischer Meister und erstmals seit 22 Jahren wieder international dabei, belegte in der abgelaufenen Saison Platz drei in der ungarischen NB 1. Der VfB, der in der ersten Runde den russischen Erstligisten Saturn Ramenskoje ausgeschaltet hatte (0:1, 3:0 n.V.) ist klarer Favorit. Hertha-Kontrahent Interblock Ljubljana wurde zwar nur Fünfter in Slowenien, schaffte aber via Pokalsieg erstmals den Sprung die UEFA-Cup-Qualifikation. Der Klub gehört einem Spielautomatenunternehmer, das Stadion fasst nur 5000 Zuschauer, weshalb die Europapokalspiele in Celje ausgetragen werden. Die Berliner hatten zuvor den moldawischen Verterter Otaci (8:1, 0:0) aus dem Wettbewerb geworfen.
Neben den beiden Partien mit deutscher Beteiligung wurden weitere interessante Begegenung in Nyon gezogen. So kommt es zum Duell zwischen zwei Teams aus den Ländern der EURO-Gastgeber: Der FC Zürich empfängt das vom Deutschen Franco Foda trainierte Sturm Graz. Lothar Matthäus' erste internationale Aufgabe mit dem israelischen Klub Maccabi Netanya lautet Cherno More Varna (Bulgarien). Deportivo La Coruña muss sich mit Hajduk Split auseinandersetzen.
Die Duelle werden am 14. und 28. August ausgetragen. Die Sieger erreichen die erste Hauprunde im UEFA-Cup (18. September/2. Oktober). Das Finale steigt am 20. Mai in Istanbul.
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UEFA-5-Jahreswertung
Deutschland nun klar vor Italien.
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