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22.02.2008, 00:25

Überblick: Achtelfinale HSV-Bayer perfekt

Schockzustand in Nürnberg

Das Achtelfinale zwischen Hamburg und Leverkusen ist perfekt. Der HSV spielte gegen Zürich 0:0, Bayer ließ Galatasaray nicht den Hauch einer Chance und schoss sich in einen wahren Rausch - 5:1. Mit demselben Ergebnis fertigte der FC Bayern Aberdeen ab und trifft nun auf Anderlecht. Der Club schied gegen Benfica äußerst unglücklich aus, Werder siegte in Braga und trifft nun auf die Glasgow Rangers.

Cardozo schockt Nürnberg

Nürnbergs Riese Jan Koller ganz klein
Im wahrsten Sinne des Wortes am Boden: Nürnberg und Jan Koller.
© dpaZoomansicht

Die ungünstigste Ausgangsposition aller Bundesligisten hatte der 1. FC Nürnberg nach dem 0:1 bei Benfica Lissabon. Und der Club tat sich beim Heimdebüt von Thomas von Heesen die spielerisch überlegenen Gäste zunächst schwer. Dennoch hatten Charisteas (40.) und Sturmkollege Saenko (45.) im ersten Durchgang jeweils die Führung ihres Teams auf dem Fuß. Wie allerdings auch auf der Gegenseite Petit (43.).

Nach der Pause wurde Nürnberg mutiger, drängte die Gäste in die Defensive. Und wurde belohnt: Charisteas tunnelte Keeper Quim - 1:0 (58.). Und nach Pinolas Pfostenhammer (65.) legte Saenko nach haarsträubendem Abwehrfehler Filipes nach (68.). Bis eine Minute vor Schluss schien alles klar - bis Cardozos Aufsetzer FCN-Keeper Blazek überraschte. Der Club warf alles nach vorne, di Maria glich für Lissabon sogar noch aus (90.+2) - der UEFA-Cup-Traum ist damit für die Franken vorbei.

Elf Minuten reichten Barbarez und Kießling

Die Leverkusener Kießling und Barbarez
Torschützen unter sich: Die Leverkusener Kießling und Barbarez.

Keine einzige Torchance hatte Leverkusen beim Hinspiel in Istanbul. Im Rückspiel wollte die Bayer-Elf dieses Manko natürlich beheben und legte ohne den verletzten Stammkeeper Rene Adler los wie die Feuerwehr. Zwischen der 11. und 22. Minuten machten die beiden Offensivspieler Barbarez und Kießling mit zusammen drei Toren alles klar. Galatasaray enttäuschte auf der ganzen Linie und wehrte sich nach der Hereinnahme des Ex-Schalkers Lincoln zur Pause nur kurz. Ein Torwartfehler und ein Elfmetertor durch Schneider machten das Debakel für den türkischen Spitzenklub perfekt. Dementsprechend bedient war "Gala"-Trainer Karl-Heinz Feldkamp: "An unserer Leistung gibt es nichts zu beschönigen."

Fotostrecke
UEFA-Cup, Zwischenrunde
Barbarez köpft zum 1:0 ein
Leverkusener Frühstarter

Leverkusen entschied die Partie gegen Galatasaray Istanbul mit einer fulminanten Anfangsphase und drei Treffern binnen elf Minuten. Hier nickt Barbarez zum 1:0 ein (11.) - am Ende stand ein 5:1 zu Buche.
© imago

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HSV sehr unterkühlt zum 0:0

Nicht schön, aber sehr abgebrüht brachte der Hamburger SV sein Rückspiel gegen den FC Zürich über die Bühne. Nach dem 3:1 im Hinspiel kontrollierten die Hanseaten die Partie über die komplette Spielzeit und hatten in einem ereignisarmen Spiel erneut die besseren Chancen. Die 33.586 Fans sahen bei nasskaltem Wetter ein torloses Remis. Zürichs Offensivantreiber Yassine Chikhaoui, der angeblich auf der Einkaufsliste mehrerer europäischer Topklubs stehen soll, konnte wie im Hinspiel auch keinerlei Impulse setzen.

Hitzfeld rotiert - Podolski wirbelt und trifft

Der FC Bayern, der mit Kroos, Ottl, Jansen und Podolski begann, zog unter dem Strich souverän ins Achtelfinale des UEFA-Cups ein. Nach dem 2:2 in Aberdeen sorgte ein frühes Freistoßtor durch Lucio für Beruhigung im Spiel des deutschen Rekordmeisters. Lucios Innenverteidiger-Kollege van Buyten erhöhte noch vor dem Wechsel auf 2:0. Im zweiten Abschnitt kam etwas Sand ins Spiel der Hitzfeld-Elf und die Schotten tauchten einige Male gefährlich vor Oliver Kahn auf, doch nach Podolskis Doppelschlag zum 3:0 und 4:0 war die Messe für Aberdeen gelesen. Nach Lovells Ehrentor sorgte van Bommel für den 5:1-Endstand.

Der frühere Europapokalsieger Olympique Marseille und der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers haben das Achtelfinale im UEFA-Cup erreicht. Für die Franzosen wurde das 0:2 im Rückspiel bei Spartak Moskau nach dem 3:0 im Hinspiel noch unerwartet zur Zitterpartie. Die Rangers bewahrte beim 1:1 bei Panathinaikos Athen nur ein spätes Tor von Nacho Novo (81.) vor dem Aus.

Florenz und Bolton weiter

Die Fiorentina gewann nach dem 1:0 vor einer Woche beim norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim auch das Rückspiel mit 2:1. Liverani (38.) sorgte für die beruhigende Führung, nach Cacias 2:0 war die Partie gelaufen (81.) - Konés Anschlusstor war nurmehr Ergebniskosmetik (88.).

Die Bolton Wanderers erkämpften bei Atletico Madrid nach dem hauchdünnen 1:0 im Hinspiel ein 0:0 und erreichten dadurch das Achtelfinale.

Nur Klasnic trifft

Das letzte Spiel des Abends um 22.30 Uhr (MEZ) absolvierten Sporting Braga und Werder Bremen. Nach dem 3:0 im Hinspiel hatten die zunächst defensiv agierenden Hanseaten in einer wenig berauschenden Partie im ersten Durchgang zwei brenzlige Situationen durch Wender zu überstehen. Almeida war Protagonist der besten Werder-Chance, als er nach einer guten halben Stunde am Querbalken scheiterte.

Borowski taucht gegen Brum ab
Nein, Tim Borowski und Bremen erlebten gegen Braga und Brum keine Bauchlandung.
© dpa

Auch nach dem Wechsel wurde das Niveau nicht besser. Sporting war bemüht, konnte Werder aber kaum gefährden. Eine solide Abwehrleistung genügte der Schaaf-Elf, Braga in Schach zu halten. Ein Konter über Jensen, dessen genialen Pass Klasnic aufnahm, den herausstürzenden Keeper Kieszek vor dem Strafraum umkurvte und den Ball ins leere Tor einschob (78.), brachte in dem müden Kick die Entscheidung zu Gunsten der Bremer, die nun im Achtelfinale auf die Glasgow Rangers treffen.

 

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