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14.12.2018, 00:30

Leipzig trotz Salzburg-Sieg ausgeschieden

RB-Kapitän Orban: "...dann hast du es auch nicht verdient"

Nach 85 Spielminuten war die Welt in Leipzig noch in Ordnung. Beide RB-Klubs lagen in Führung, waren auf Kurs Europa-League-K.-o.-Runde. Dort ist nun zwar Salzburg, nicht aber Leipzig vertreten - weil die Sachsen im Duell mit dem zuvor bereits ausgeschiedenen Rosenborg Trondheim zahlreiche gute und eben die eine ganz große Chance nicht nutzen konnten. Direkt nach Abpfiff zeigten sich die Protagonisten äußerst selbstkritisch.

Willi Orban
Wusste um die Chance, die er und RB Leipzig nicht nutzen konnten: Kapitän Willi Orban.
© imagoZoomansicht

Lange Zeit schien das Schicksal der Rangnick-Truppe nur an der Partie in Schottland zu hängen. RB Leipzig hatte vor mit 18000 Zuschauern spärlich besetzter heimischer Kulisse von Anfang an alles im Griff, ging trotz eines fahrlässigen Umgangs mit seinen Chancen kurz nach dem Seitenwechsel verdientermaßen in Führung. Doch die von Ralf Rangnick trainierten Roten Bullen verpassten es, vorzeitig zu erhöhen - Möglichkeiten waren da. Erst, als sich die frohe Kunde über Salzburgs Führungstreffer nach knapp 70 Minuten auch in Leipzig herumsprach, ermöglichten die Mannen um Kapitän Willi Orban den offensiv harmlosen Trondheimern erste gute Gelegenheiten. Sie blieben ohne nachhaltige Konsequenzen, anders, als eine Dribbeleinlage des Gäste-Linksverteidigers Meling in der 86. Minute.

Poulsen: "Da kann Mvogo nicht viel machen"

"Wir waren gut im Spiel, haben es aber vermissen lassen, nachzulegen", haderte Orban im Interview nach Schlusspfiff, "wenn wir das zweite Tor machen, wäre der Sack zu gewesen". Beinahe hätte auch der eine durch Matheus Cunha erzielte Treffer genügt. Doch in den Schlussminuten schlief die gesamte Hintermannschaft der Leipziger, als Reginiussen der überraschende Ausgleich gelang. "Es gab in der Entstehung einen sehr, sehr leichtsinnigen Ballverlust, danach sind wir sehr, sehr passiv gewesen", bezieht Orban alle in die Schuldfrage mit ein. Teamkollege Yussuf Poulsen lässt zumindest seinen Schlussmann außen vor: "Da kann Mvogo nicht viel machen."

Laimer: "...wären wir weiter gewesen"

Der Däne, der zur zweiten Hälfte gekommen und mehrfach am starken Rosenborg-Keeper Hansen gescheitert war, weiß um "das Geschenk, das wir bekommen, aber nicht angenommen haben. Das fühlt sich sehr, sehr schlecht an." An der eigenen Mentalität lag es für den 24-jährigen Angreifer nicht: "Wir hatten genug Chancen, ich auch, wenn ich eine davon mache, ist das Spiel eigentlich aus. Ich habe nicht gesehen, dass es an der Mentalität lag." Dass es "schlechter nicht laufen konnte", befand auch Konrad Laimer, der "einfach nur enttäuscht" war. "Es ist schwierig, Worte zu finden. Wenn wir gewonnen hätten, wären wir weiter gewesen." Er hingegen zweifelte an der letzten Konsequenz seiner Mannschaft: "In manchen Situationen fehlt die Kaltschnäzigkeit, dass wir zu 100 Prozent gewinnen wollen, dass jeder Spieler um jeden Zentimeter kämpft und wir die Null bis zum Ende halten."

Und gelingt es eben nicht, "zuhause den Sack zuzumachen, hast du es unterm Strich auch nicht verdient, weiterzukommen", findet Orban harte Worte. Laimer, Poulsen und Orban verweisen immerhin einstimmig auf das "nächste wichtige Spiel in der Bundesliga", wo sie "eine Reaktion zeigen" wollen. Die Roten Bullen empfangen den FSV Mainz 05.

nba

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Vereinsdaten

Vereinsname:RB Leipzig
Gründungsdatum:19.05.2009
Mitglieder:920 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Neumarkt 29-33
04109 Leipzig
Telefon: (03 41) 12 47 97 777
Telefax: (03 41) 12 47 97 100
E-Mail: service.rbleipzig@redbulls.com
Internet:https://www.dierotenbullen.com/


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