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21.09.2018, 01:00

Nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen Salzburg

Rangnicks bemerkenswerte Erklärung: "Das ist bei uns anders"

RB gegen RB - es war ein brisantes Duell, was da in Leipzig zum Auftakt der Europa League stattgefunden hatte. Und unterhaltsam war es auch noch. Eine bemerkenswerte Erklärung, warum es aus Leipziger Sicht nicht gereicht hat, hatte Ralf Rangnick parat - unter anderem wies er auch auf die schwache österreichische Liga hin.

Ralf Rangnick
Zum EL-Auftakt setzte es eine Niederlage: RB-Coach Ralf Rangnick.
© imagoZoomansicht

Salzburg erwischte den besseren Start, erspielte sich gegen phasenweise fahrige Sachsen einen 2:0-Vorsprung, gab diesen dann aber auch wieder aus der Hand. Nach den Treffern von Laimer (70.) und Poulsen (82.) stand es plötzlich 2:2 - und Leipzig schöpfte nochmal Hoffnung. Letztlich vergebens, denn Gulbrandsen traf die Gastgeber in der 89. Minute mitten ins Mark und besiegelte letztlich die Auftaktpleite des Bundesligisten.

"Natürlich ist es nicht förderlich, dass man so ein Spiel, in dem man noch einmal zurückkommt, am Ende dann wieder weggibt", sagte Ralf Rangnick anschließend am Mikro von "RTL Nitro" und lobte die Salzburger obendrein: "Sie haben eine sehr eingespielte Mannschaft und haben ein nahezu perfektes Spiel gemacht."

Seine Elf habe den Gegner auch nicht unterschätzt, meint Rangnick. "Aber vielleicht haben sich auch einige nicht vorstellen können, dass aus Österreich so ein Gegner auf uns zukommt." Für den 60-Jährigen ist klar, dass Salzburg nur ein Problem hat - und zwar, dass "sie in der österreichischen Liga spielen".

Spielbericht

In Hinblick auf die Europa League sei das Rangnick zufolge aber ein klares Plus für Salzburg. "Die Mannschaft hat am Wochenende mehr oder weniger Testgegner auf höherem Wettkampfniveau und wird in der Liga wahrscheinlich nicht viele Punkte abgeben", führte der Coach aus und ergänzte: "So können sie sich natürlich auch auf die Highlights in der Europa League konzentrieren. Das ist bei uns ein bisschen anders."

Rangnick scheint demnach nicht der weit verbreiteten Auffassung zu sein, dass Mannschaften wie z.B. Paris St. Germain oder Celtic Glasgow, die in ihren jeweiligen Ligen kaum oder nur selten gefordert werden, auf europäischem Parkett nicht immer ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Und wie steht Salzburgs Trainer Marco Rose zu Rangnicks These? Auf Nachfrage wollte sich der 42-Jährige nicht äußern. "Kein Kommentar. Dazu möchte ich nichts sagen", so der gebürtige Leipziger, der viel lieber über die Leistung seiner Elf sprach: "Mir geht es darum, dass wir heute eine gute Leistung gezeigt und verdient gewonnen haben. Wir wollten intensiver und handlungsschneller sein. Dazu wollten wir in den richtigen Momenten fußballerische Akzente setzen und das ist uns gelungen."

drm

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 21.09., 09:16 Uhr
"So schlecht wie lange nicht" - Leipzig hadert mit sich selbst
Leipzig hat das brisante Duell gegen Salzburg in der Europa League verloren, die Sachsen gaben sich nach dem Spiel äußerst selbstkritisch. "Wie wir beim 2:3 verteidigen, ist schon fast traurig", sagte beispielsweise Marcel Sabitzer.
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Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 1. Spieltag
RB Leipzig - RB Salzburg 2:3
RB Leipzig - RB Salzburg 2:3
Skeptischer Blick

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick
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