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10.03.2016, 00:14

Tottenham: Vor dem Spiel in Dortmund

Pochettino: "Dortmund wird uns Probleme bereiten"

Maurico Pochettino hat Tottenham Hotspur zu einer echten Spitzenmannschaft geformt. In der Premier League peilt der 44-Jährige mit den Spurs die Meisterschaft an, und auch in der Europa League mischen die Londoner noch kräftig mit. Dort steht am Donnerstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Borussia Dortmund an. Sicher kein Spaziergang, wie der Argentinier weiß.

Maurico Pochettino
Akribischer Arbeiter: Maurico Pochettino.
© Getty ImagesZoomansicht

Tottenham ist wahrlich kein erfolgsverwöhnter Klub. Die letzte Meisterschaft scheint aus einer anderen Epoche zu sein: 1961, als das Fernsehen überwiegend noch schwarz-weiß war. Kein Spieler aus der heutigen Spurs-Mannschaft wird sich daran erinnern, die meisten waren noch nicht einmal beim letzten internationalen Titel (UEFA-Cup 1984) auf der Welt.

2015/16 könnte es nun wieder soweit sein, Tottenham tanzt auf zwei Hochzeiten und hat bislang sowohl in der Premier League als auch in der Europa League überzeugt. Der Erfolg ist eng verbunden mit einem Namen: Mauricio Pochettino. Der Argentinier übernahm 2014 das Zepter bei den Spurs und formte danach eine Spitzenmannschaft.

"Wir versuchen, das beste Team zu bauen, unabhängig von Stars oder Eigengewächsen", betont der 44-Jährige: "Mir geht es um Qualität, nicht Namen oder Alter." Unter Pochettino wird alles dem Erfolg untergeordnet, wenngleich er betont, wie wichtig ihm und seinem Stab die Jugendarbeit ist ("Talente zu fördern ist unsere DNA"). Jugendspieler herausbringen allein reicht ihm aber nicht, denn "im Fußball geht es immer um alles. Alles ist wichtig: Jugendarbeit, Punkte, Titel."

Die Europa League wäre so ein Titel, nur steht diesem Vorhaben Borussia Dortmund im Weg. Laut Pochettino "eine großartige Mannschaft, die uns ganz sicher Probleme bereiten wird!"


Welche Dortmunder Pochettino den größten Respekt einflößen, wie er Jürgen Klopps Arbeit in Liverpool einschätzt, was er über Josep Guardiola denkt, wie er seine eigene Philosophie und seine Erfolge bei den Londonern einordnet, welche Rolle Kevin Wimmer in seinen Planungen spielt und was Harry Kane seiner Meinung nach noch braucht, um ein Weltklasse-Stürmer zu werden, das lesen Sie im ausführlichen Interview im kicker (Donnerstagsausgabe).

drm/David Ruiz

10.03.16
 
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