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25.02.2016, 23:43

Tottenham schlägt Florenz - Neapel fliegt raus

Dortmund besteht in Porto - Rashford rettet Manchester

Borussia Dortmund bewahrte beim FC Porto kühlen Kopf und kam dank einer konzentrierten Leistung zu einem 1:0-Sieg. Damit steht der BVB ebenso im Achtelfinale wie Bayer Leverkusen und Manchester United, das zu Hause dank eines Youngsters gegen Midtjylland doch noch den Kurve kriegten. Einen schwarzen Abend erlebten die Klubs aus der Serie A: Sowohl Neapel als auch Florenz schieden aus. Titelverteidiger Sevilla kam trotz Niederlage weiter.

Jubelsprung: Pierre-Emerick Aubameyang.
Jubelsprung: Pierre-Emerick Aubameyang.
© picture allianceZoomansicht

Borussia Dortmund hatte nach dem 2:0-Hinspielsieg gegen Porto die halbe Miete schon in der Tasche gehabt, musste allerdings noch im Estadio do Dragao bestehen. Trainer Thomas Tuchel musste in Portugal dann auch noch kurzfristig auf Piszczek aufgrund einer Muskelverhärtung verzichten. Dafür lief Gündogan von Beginn an auf und war auch direkt der Ausgangspunkt der Dortmunder Führung: Seinen Pass auf Mkhitaryan leitete der Armenier zu Reus weiter. Dieser scheiterte noch an Schlussmann Casillas, der dann auch noch an Aubameyangs Abstauber aus Abseitsposition dran war, allerdings dann Pech hatte, dass der Ball von ihm unglücklich ins Tor zurückprallte (23.). Durchaus glücklich, aber nicht unverdient war der BVB in Führung gegangen.

Der Treffer war im Grunde schon der Knackpunkt des Spiels, in dem der BVB das Zepter nicht mehr aus der Hand gab. Die Schwarz-Gelben hatten keine große Mühe mehr, das Weiterkommen gegen einen FC Porto, der nicht mehr an sich glaubte, perfekt zu machen. Mkhitaryan hatte in der Schlussminute noch Pech mit einem Pfostentreffer.

Rashfords phänomenales Debüt

Nach dem 1:2 beim FC Midtjylland hing bei Manchester United der Haussegen schief. Die Red Devils wollten im Rückspiel nun alles wieder ins Reine bringen, wurden dann aber zunächst eiskalt erwischt: Sisto brachte die Dänen völlig überraschend in Führung (28.). Die Freude darüber währte jedoch nicht allzu lange, denn Bodurov unterlief nur kurz darauf ein unglückliches Eigentor - 1:1 (32.). Noch vor der Pause hätte sich aus ManUnited-Sicht vieles in Wohlgefallen auflösen können, da Römer im eigenen Sechzehner Ander Herrera zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß führte Mata jedoch schwach aus und scheiterte folglich auch an Schlussmann Andersen (43.).

So musste Debütant Rashford - nach lobenswertem Einsatz von Mata - die Kastanien aus dem Feuer holen. Sein Treffer zum 2:1 hätte zu diesem Zeitpunkt Verlängerung bedeutet. Dazu kam es aber nicht, denn Rashford traf nach 75 Minuten erneut und war so maßgeblich daran beteiligt, dass Manchester United das Achtelfinale erreichte - ein bemerkenswerter Einstand des 18-Jährigen, der sein allererstes Pflichtspiel für ManUnited bestritt. Der Wille der Dänen war gebrochen, und Midtjylland fiel auseinander: Während Ander Herrera (87., FE) und Depay (90.) einen am Ende zu hohen 5:1-Sieg unter Dach und Fach brachten, sah Römer auch noch die Ampelkarte (89.).

Traumeinstand: Marcus Rashford traf bei seinem Debüt gleich doppelt.
Traumeinstand: Marcus Rashford traf bei seinem Debüt gleich doppelt.
© Getty Images

Ciao Serie A: Florenz und Napoli verabschieden sich

Einen besseren Start erwischte Manchesters Liga-Rivale Tottenham Hotspur: Gegen den AC Florenz nutzte Mason eine Unachtsamkeit der Viola-Defensive und brachte die Spurs mit einem präzisen Schuss in lange Eck auf Kurs Achtelfinale. Danach spulten die Londoner ihr Programm ab, verteidigten hoch und ließen Florenz kaum einmal eine klare Torchance. Weil Tottenham aber nicht nachlegte, blieb es eine durchaus spannende Angelegenheit - bis zur 63. Minute: In selbiger hebelten die Engländer die gegnerische Deckung auf und Lamela stellte auf 2:0. Als dann auch noch Florenz' Rodriguez ein Eigentor zum 3:0-Endstand unterlief (81.), war die Messe gelesen.

Der SSC Neapel musste im heimischen San Paolo ein 0:1 aus dem Hinspiel beim FC Villarreal wettmachen und zeigte sich entsprechend couragiert. Niemand anderer als Publikumsliebling Hamsik war in der 17. Minute zur Stelle und traf mit einer satten Direktabnahme aus 17 Metern voll in Schwarze. Nach Wiederanpfiff folgte jedoch der Schock durch Pina, dessen Flanke unverhofft zum Torschuss wurde und im rechten Eck landete. Auf einmal war Napoli in Not, brauchte es nun noch zwei weitere Treffer. Diese sollten nicht fallen, sodass am Ende das Aus des SSC besiegelt war.

Sevilla kann sich eine Niederlage leisten

Titelverteidiger FC Sevilla war mit einem 3:0-Hinspielerfolg nach Norwegen zu Molde FK gereist und ließ es dort dann ein wenig ruhiger angehen - ein wenig zu ruhig, denn Molde ging noch in Hälfte eins durch Hestad in Front (43.). Mehr ließen die Spanier dann aber nicht zu, sodass sie unter dem Strich problemlos die nächste Runde erreichten.

FCB übersteht heiße Schlussphase in Basel

In Basel hatte man sich gegen AS Etienne durchaus berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Runde der letzten 16 gemacht, auch weil man in Frankreich beim 2:3 eine respektable Leistung gezeigt hatte. Und die Baseler öffneten die Tür ins Achtelfinale bereits nach einer Viertelstunde: Zuffi war für seine Farben zur Stelle. Danach verflachte die Partie, um der Schlussphase völlig aus dem Ruder zu laufen: Zuerst dezimierten sich beide Mannschaften selbst (St. Etiennes Eysseric (82.) sowie Basels Embolo (84:9 sahen Gelb-Rot), dann schlug Bayal Sall für die Gäste zu und brachte die Schweizer an den Rand des Ausscheidens. Dazu kam es nicht, denn in der zweiten Minute der Nachspielzeit war Zuffi abermals zur Stelle und markierte den vielumjubelten 2:1-Siegtreffer des FCB.

Acheampong wird zum Matchwinner

Spannend war es in Griechenland zwischen Olympiakos Piräus und dem RSC Anderlecht. Die Belgier hatten ihr 1:0 aus dem Hinspiel nach einer halben Stunde sowie einem von Kara Mbodji verursachten und von Fourtounis verwandelten Elfmeter verspielt (29.), sodass sich anschließend ein Duell, das auf des Messers Schneide stand, entwickelte und das erst in der Verlängerung entschieden wurde. In dieser avancierte Acheampong (22) zum Matchwinner. Der Ghanaer traf in 103. und 111. Minute und führte die Belgier eine Runde weiter.

Europa League, 2015/16, Zwischenrunde
Tottenham Hotspur - AC Florenz 3:0
Tottenham Hotspur - AC Florenz 3:0
Die Spieler stehen parat

Blick aufs Rückspiel zwischen Tottenham Hotspur und Florenz.
© Getty Images

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