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24.02.2016, 08:45

Dortmund: 2:0-Vorsprung ist kein Ruhekissen

Watzke warnt vor Portos Heimstärke

Die Erinnerung an seinen Besuch im Estadio do Dragao ist vergleichsweise frisch. Porto lag gegen Benfica Lissabon in der 89. Minute mit 0:1 in Rückstand, drehte die Partie und gewann noch mit 2:1. Vor dem Europa-League-Rückspiel beim 31-fachen portugiesischen Meister sagt Augenzeuge Hans-Joachim Watzke deshalb nicht ohne Grund: "Das muss uns Warnung genug sein."

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Weilte vor drei Jahren häufiger in Porto: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
© Getty ImagesZoomansicht

Obwohl Borussia Dortmund beim 2:0-Hinspielsieg die wohl reifeste Leistung unter Thomas Tuchel ablieferte, warnt der BVB-Geschäftsführer davor, die zweite Partie an diesem Donnerstag (Anstoß 21.05 Uhr, LIVE! bei kicker.de) nur noch als Formsache zu betrachten. "Wir dürfen nicht glauben, dass wir schon irgendwas gewonnen haben", mahnt Watzke.

Mit Ex-Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc weilte er vor drei Jahren häufiger in Porto - damals, um den kolumbianischen Stürmer Jackson Martinez unter die Lupe zu nehmen. Zwar wurde Martinez, der nach einem kurzen Gastspiel bei Atletico Madrid mittlerweile für Guangzhou Evergrande in China kickt, nicht verpflichtet. Aber die Atmosphäre in dem rund 50.000 Zuschauer fassenden Stadion hat die Dortmunder Delegation nachhaltig beeindruckt. So sehr, dass Watzke aus gutem Grund einen eindringlichen Appell an seine Mannschaft richtet: "Wir müssen hellwach sein."

Positive Ausgangslage "ist nicht so positiv"

Das durch Tore von Lukasz Piszczek und Marco Reus herausgespielte 2:0 im Signal Iduna Park bescherte dem BVB vor dem entscheidenden Rückspiel eine "positive Ausgangslage", mehr jedoch nicht, wie Watzke beteuert. Er sagt: "Sie ist nicht so positiv, wie von außen reininterpretiert wird." Die zum Greifen nahe Qualifikation fürs Achtelfinale am 10. und 17. März sei dann gefährdet, "wenn unsere Sinne nicht zu 100 Prozent geschärft sind."

Wie gefährlich das sein kann, hat Benfica Lissabon damals zu spüren bekommen. Und einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben.

Thomas Hennecke

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24.02.16
 
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