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28.11.2014, 18:09

Europa League, 5. Spieltag

Gladbach zieht im Madrigal den Kopf aus der Schlinge

Borussia Mönchengladbach war am Abend beim FC Villarreal gefordert und wollte dabei die miserable Bilanz der Bundesligisten von fünf Niederlagen in fünf Spielen ein Stück weit aufpolieren und zugleich die Zwischenrunde in der Europa League erreichen. Beides gelang nur bedingt: Zwar erkämpften sich die Fohlen einen Punkt, konnten den Showdown gegen Zürich am letzten Spieltag letzten Ende aber doch nicht abwenden.

Lass dich drücken: Nordtveit (li.) jubelt gemeinsam mit Torschütze Raffael.
Lass dich drücken: Nordtveit (li.) jubelt gemeinsam mit Torschütze Raffael.
© Getty ImagesZoomansicht

Borussia Mönchengladbach hatte am Donnerstagabend die Chance, sich mit einem Sieg beim FC Villarreal in Gruppe A frühzeitig für die Zwischenrunde zu qualifizieren. "Wir haben unseren ersten Matchball, also wollen wir ihn auch gleich nutzen", hatte Torhüter Sommer im Vorfeld der Partie die Marschroute ausgegeben.

Das Problem dabei aber war die Tatsache, dass sich die Gladbacher zuletzt nicht in guter Verfassung gezeigt hatten und bei den Niederlagen in Dortmund (0:1) und gegen Frankfurt (1:3) Schwächen in der Defensive offenbarten. "Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir sehr gut verteidigen. So wie wir es in den ersten Spielen gemacht haben", nannte Sommer das Kind beim Namen. Im Madrigal geschah dies allerdings nicht. Zwar zeigten sich die Rheinländer durchaus engagiert, kamen auch zu mehr Ballbesitz, waren zugleich aber auch Anfällig für gegnerische Konter. In der 26. Minute war es dann soweit: Vietto entwischte Brouwers und brachte das "Gelbe U-Boot" in Front. Das 1:0 ging zur Pause voll in Ordnung, weil die Gäste über weite Strecken zu passiv agiert hatten.

Das änderte sich in Durchgang zwei: Die Borussia wurde mutiger und belohnte sich rasch: Raffael düpierte Schlussmann Sergio Asenjo mit einem Flatterball aus der Distanz (55.) und sorgte damit für das erste Gegentor im laufenden Wettbewerb für Villarreal. Die Gladbacher zeigten sich auch fortan besser und wussten nun auch Spielerisch zu überzeugen, wurden allerdings abermals kalt erwischt: Korbs Fehler nutzte Cheryshev prompt aus und stellte den alten Abstand wieder her (63.). Die Gäste steckten aber nicht auf und antworteten umgehend - Xhaka drosch einen Freistoß sehenswert ins linke Eck (67.) zum 2:2-Endstand.

Das Team von Lucien Favre darf dennoch nicht endgültig für die Zwischenrunde planen, weil es im Parallelspiel nicht für die Borussia lief. Der FC Zürich bezwang Apollon Limassol mit 3:1, hielt sich damit alle Chancen offen und erzwang damit das Endspiel um das Weiterkommen am letzten Spieltag in Mönchengladbach. Dort reicht den Borussen aber ein Remis.

Tabellenrechner EL

Gruppe B: Helsinki schöpft neue Hoffnung

Weitaus weniger turbulent ging es in Gruppe B zur Sache. Im Spitzenspiel trennten sich der FC Turin und der FC Brügge torlos, was vor allem HJK Helsinki in die Karten spielte. Die Finnen siegten dank eines Last-Minute-Treffers von Kandji (90.+3) vor eigenem Publikum gegen Kopenhagen und können nun mit einem Sieg am letzten Spieltag in Brügge die nächste Runde aus eigener Kraft erreichen.

Gruppe C: Flitzer stören den Frieden in London

In Gruppe C unterstrichen Besiktas Istanbul und Tottenham Hotspur ihre Favoritenrollen. Die Türken fuhren dank der ehemaligen Bundesliga-Profis Ba (15.) und Töre (61., Elfmeter) beim 2:2 bei Asteras Tripolis einen Punkt ein, mussten die Partie allerdings nach Gelb-Rot für Hutchinson in Unterzahl zu Ende bringen (73.). Barrales (72.) und Parra (83.) trafen für die Griechen. Im Parallelspiel geriet das Sportliche beim 1:0-Sieg von Tottenham über Partizan Belgrad zur Nebensache. Im ersten Durchgang sorgten nämlich gleich drei Flitzer für drei Spielunterbrechungen. Das siegbringende Tor erzielte übrigens Stambouli kurz nach Wiederanpfiff (49.).

Gruppe D: Alan führt Salzburg zum Sieg

RB Salzburg behauptete derweil in Glasgow Platz eins in Gruppe D. Alan sorgte mit einem Doppelpack (8., 13.) früh für klare Verhältnisse im Celtic Park. Johansen glückte dann nur noch der Anschlusstreffer, ehe Keita (90.+1) den 3:1-Endstand markierte. Trotz Niederlage reichte es für die Schotten aber für die Zwischenrunde, denn Astra Giurgiu schlug Dinamo Zagreb ein Schnippchen. Die Rumänen gewannen 1:0 und sorgten damit nebenbei dafür, dass die Staffel entschieden wurde.

Doppelpack in Glasgow: Salzburgs Alan.
Doppelpack in Glasgow: Salzburgs Alan.
© Getty Images

Gruppe E: Schlechtwetterlage in Portugal

Dinamo Moskau hatte bereits am frühen Abend in Gruppe E beim 2:1 mit Panathinaikos Athen kurzen Prozess gemacht. Am Abend stand schließlich in Portugal die zweite Partie zwischen Estoril und der PSV Eindhoven auf dem Programm, und die hatte es in sich: Nach Treffern von Tozé (12.), Kuca (30.) und Amado (39.) und auf der Gegenseite Depay (6.) sowie Narsingh (14.) stand es nach der ersten Hälfte 3:2 für die Portugiesen. Danach konnte die Begegnung aber nicht zu Ende gespielt werden, Starkregen machte den Platz unbespielbar und erzwang einen Spielabbruch - die Partie wurde am Freitag um 17 Uhr fortgesetzt. Die PSV schlug durch Wijnaldum in der 82. zu und sicherte sich mit dem Ausgleich das Ticket für die Zwischenrunde.

Gruppe F: Schneckenrennen um Platz zwei

Inter Mailand ist in Gruppe F das Maß aller Dinge. Die Nerazzurri gaben sich gegen Dnipro Dnipropetrowsk keine Blöße und siegten 2:1. Unter den Torschützen fand sich auch der ehemalige Stuttgarter Kuzmanovic wieder, der den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 markierte. Der Siegtreffer war schließlich Stürmerstar Osvaldo vorbehalten. Gewinner des Spieltags ist übrigens Qarabag Agdam, das beim AS St. Etienne 1:1 spielte und sich damit mit nunmehr fünf Punkten auf der Habenseite auf Platz zwei der Tabelle vorschob. Inter ist längst durch, doch die Entscheidung über den zweiten Platz wurde auf den letzten Spieltag vertagt.

drm

Bilder des Spieltages
Europa League, 2014/15, Gruppenphase, 5. Spieltag
Europa League, 2014/15, Gruppenphase, 5. Spieltag
Gute Laune

Lucien Favre fand in Villarreal vor der Partie offensichtlich Grund für ein verschmitztes Grinsen.
© picture alliance

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