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20.02.2014, 22:34

Europa League: Zwischenrunde, 21.05-Uhr-Spiele

Eintracht schlägt doppelt zurück - Salzburg düpiert Ajax

Das kann man eine faustdicke Überraschung nennen! Eintracht Frankfurt spielte beim FC Porto nach einem 0:2-Rückstand noch 2:2 und darf auf das Achtelfinale der Europa League hoffen. Eine mittlere Sensation ist das 3:0 von Salzburg bei Ajax Amsterdam, der Klose-Klub Lazio Rom unterlag Rasgrad in einem turbulenten Spiel. Keine Tore gab es zwischen Swansea und dem SSC Neapel, gleiches galt für Tel Aviv gegen Basel. Der FC Sevilla spielte in Maribor 2:2, Stadtrivale Betis musste mit einem 1:1 gegen Rubin Kasan zufrieden sein. Ebenso 1:1 endete das Duell zwischen Pilsen und Donezk.

Geballte Frankfurter Freude: Russ jubelt nach dem 2:2 in Porto.
Geballte Frankfurter Freude: Russ jubelt nach dem 2:2 in Porto.
© Getty ImagesZoomansicht

Eintracht Frankfurt, das mit Kapitän Schwegler (nach Rippenverletzung) begann, wehrte sich beim favorisierten FC Porto in den ersten 45 Minuten recht wacker und stand nicht nur hinten drin. So vergab Rode eine Halbchance. Klar war aber, dass die Portugiesen um den brandgefährlichen Stürmer Jackson die besseren Gelegenheiten herausspielten und durch Quaresmas feinen Schlenzer unmittelbar vor der Pause belohnt wurden - unmittelbar vor dem Gegentor hatte sich Rode in der eigenen Hälfte den Ball vom Torschützen wegschnappen lassen und dieser zirkelte das Leder vom linken Strafraumeck über Keeper Trapp hinweg ins lange Eck.

Mit offensivem Geist kamen die Hessen zurück aufs Feld und hatten zwei Kopfballchancen durch Joselu und Russ, doch die Aktionen der Portugiesen waren schlichtweg zielstrebiger. Einziges Manko der Hausherren: Sie ließen ihre Möglichkeiten zunächst fahrlässig liegen. Doch unter dem Strich war die Offensivqualität des FC Porto auf Dauer von der Veh-Elf nicht zu bändigen und Varela erhöhte nach einer Standardsituation auf 2:0. Nun war eigentlich das Schlimmste zu befürchten für den Bundesligisten, doch das Gegenteil passierte: Erst verkürzte Joselu mit einem kernigen Flachschuss und dann lenkte auch noch Alex Sandro einen Ball zum 2:2 in die Maschen.

Ajax chancenlos gegen Salzburg - Soriano aus 50 Metern

Eine handfeste Überraschung bahnte sich in Amsterdam seinen Weg, wo Salzburg zur Halbzeit schon 3:0 bei Ajax führte und diesen Vorsprung auch scheinbar mühelos ins Ziel brachte. Die Österreicher spielten auswärts enorm druckvoll und ließen die Niederländer kaum zur Entfaltung kommen. Hinzu kam, dass die Elf von Trainer Roger Schmidt seine Chancen eiskalt verwandelte. Erst zeigte Soriano vom Punkt seine Nervenstärke, dann entwischte Mané zum 2:0, ehe erneut Soriano einen absoluten Hammer raushaute: Aus gut 50 Metern drosch er das Leder über Ajax-Keeper Cillessen in die Maschen. Auch im zweiten Abschnitt attackierten die Mozartstädter Ajax sehr früh und bescherten dem niederländischen Traditionsverein einen ganz bitteren Europapokal-Abend.

Zwei verschossene Elfer, zwei Platzverweise - Rasgrad siegt bei Lazio

Auch der Klose-Klub Lazio Rom wurde gegen Ludogorez Rasgrad überrascht. Die Bulgaren verschossen zunächst einen Elfmeter - Berisha parierte gegen Dyakov, ehe die Gäste dann doch verdient in Front gingen. Mittelstürmer Bezjak hämmerte einen Flatterball ins Lazio-Tor. Vom deutschen Nationalstürmer Klose war im ersten Abschnitt nicht viel zu sehen. Die Laziali kamen sehr entschlossen aus der Kabine, verschossen aber ebenfalls umgehend einen Strafstoß - Felipe Anderson scheiterte an Rasgrad-Torwart Stoyanov. Es dauerte nicht lange, dann waren die Römer in Überzahl, da der deutsche Referee Felix Zwayer Dyakov mit der Ampelkarte vom Platz stellte (55.). Lazio intensivierte das Offensivspiel, doch blieben die Aktionen zu durchsichtig, so dass die dichtgestaffelte Abwehr der Bulgaren nicht zu knacken war. Als dann in der 73. Minute Rechtsverteidiger Cavanda seinem Gegenspieler rüde ins Gesicht trat und mit Rot gehen musste, war zahlenmäßig wieder das Gleichgewicht hergestellt und Rasgrad brachte den Vorsprung über die Zeit.

Napoli mit Glück in Swansea

Mit zwölf Punkten schied der SSC Neapel in der Gruppe mit Dortmund und dem FC Arsenal aus der Champions League aus und gehört damit eine Etage tiefer zum Favoritenkreis. In der Zwischenrunde stand zunächst das Spiel beim walisischen Premier-League-Klub Swansea City an, das mit 0:0 endete. Für die Italiener ein schmeichelhaftes Remis, denn die heimische Mannschaft vor Torwart Tremmel war eindeutig besser, münzte die Überlegenheit allerdings nicht in Zählbares um. Damit hängen die Trauben für die Schwäne ziemlich hoch im Rückspiel.

Vrsic spuckt Sevilla noch in die Suppe - Joker Marin

Freiburgs Gruppengegner, der FC Sevilla, musste beim slowenischen Vertreter NK Maribor antreten und lag zur Pause zurück, weil Marcos Tavarez die Andalusier in der 33. Minute überraschte. Die spanische Erstligist, mit Rakitic in der Startformation, erhöhte unter anderem schon vor der Pause mit der Hereinnahme von Marin den Druck und drehte den Spieß in Hälfte zwei zwischenzeitlich durch Tore von Gameiro und Fazio um. Doch zum Sieg reichte dies nicht, weil Vrsic neun Minuten vor dem Ende das 2:2 für Maribor besorgte. Die Ausgangssituation bleibt für die Spanier freilich die bessere.

Eremenko bestraft Real Betis

Die zweite Mannschaft aus Sevilla, Real Betis, hatte den russischen Vertreter Rubin Kasan zu Gast und jubelte schon nach drei Minuten dank Didac. Alles schien nach Plan zu laufen für die Hausherren, da schon in der 28. Minute Kasans Prudnikov mit der Ampelkarte gehen musste. Doch die Spanier machten aus ihrer nummerischen Überlegenheit nichts, vielmehr kassierten sie in der 74. Minute sogar noch durch Eremenkos Foulelfmeter den Ausgleich.

Eine Nullnummer gab es in Tel Aviv zu bestaunen, wo Schalkes Gruppengegner aus der Champions League, der FC Basel, antrat.

Bilder des Spieltages
Europa League, 2013/14, Zwischenrunde
Europa League, 2013/14, Zwischenrunde
Attila wacht von oben

Die Frankfurter Fan-Choreographie vor dem Anpfiff - mit dem Wappentier der Eintracht.
© Getty Images

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