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Inter Mailand

Inter Mailand

Italien
0
:
1

Halbzeitstand
0:1
Hinspiel: 0:0
Nach Hin- & Rückspiel: 0:1
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Deutschland

INTER MAILAND
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.


60.
75.
90.











Haller trifft nur die Latte

Frankfurt dank Frühstarter Jovic im Viertelfinale

Frankfurt steht im Viertelfinale der Europa League! Die Eintracht kegelte Inter Mailand nach dem 0:0 im Hinspiel mit einer starken Vorstellung und einem hoch verdienten 1:0-Erfolg in San Siro aus dem Wettbewerb. Die SGE beherrschte das Geschehen nach Blitzstart im ersten Durchgang mit einer konzentrierten wie engagierten Leistung. Gegen über weite Strecken einfallslose anrennende Lombarden verpassten die Frankfurter einen höheren Sieg.

Jovic erzielt das 1:0
Der Moment vor dem 1:0: Jovics Heber über Handanovic hinweg findet den Weg ins Tor.
© imago

Inters Coach Luciano Spalletti drehte im Vergleich zum 2:0 gegen SPAL Ferrara nicht weniger als siebenmal am Personalkarussell: Für Miranda, Dalbert, Gagliardini, Brozovic, Joao Mario, Asamoah und Martinez standen Skriniar, d'Ambrosio, Vecino, Borja Valero, Candreva, Perisic und Baldé in der Anfangsformation.

Frankfurts wegen einer Sperre auf die Tribüne verbannter Coach Adi Hütter, der von den Assistenztrainern Christian Peintinger und Armin Reutershahn vertreten wurde, stellte gegenüber dem 3:0-Sieg bei Fortuna Düsseldorf viermal um: Ndicka, Willems, Gacinovic und Haller rückten für Touré, Fernandes (Gelbsperre), de Guzman und Paciencia (beide Bank) ins Team.

Blitzstart: Jovics cleverer Heber

Die Eintracht verpasste in San Siro zunächst den Auftakt nach Maß, als Haller nach Kostics Flachschuss, den Handanovic famos parierte, aus fünf Metern nur die Latte traf (3.). Doch zwei Zegerumdrehungen später klingelte es hinter Inters Keeper: De Vrijs verkappte Kopfballrückgabe geriet viel zu kurz, Jovic schaltete den Turbo ein, übersprintete den Verteidiger und überwand Handanovic mit einem coolen Heber - 1:0 (5.)!

Selbstbewusst hatte die SGE begonnen, noch selbstbewusster und mit hoher Laufintensität und Zweikampfstärke beherrschten die Hessen den angeknockten Gegner im Stile einer Heimmannschaft 15 Minuten klar. Erst dann sendete Perisic für die Mailänder, die ja nun zwei Tore zum Weiterkommen benötigten, ein erstes Lebenszeichen.

Baldé misslingt die Ballkontrolle

Die klare Dominanz Frankfurts ebbte in der Folge etwas ab, die Lombarden arbeiteten sich ins Spiel hinein. Glück für die Gäste, dass sich Baldé, der dem Tor ab der Mittellinie allein zustrebte, den Ball zu weit vorlegte (19.). Die beste Chance der Spalletti-Elf im gesamten ersten Abschnitt blieb so schon im Ansatz stecken - die Nerazzurri strahlten bis zur Pause im letzten Drittel kaum Gefahr aus.

Gefährlicher blieb die oftmals früh attackierende SGE: Hallers Abseitstor nach einem Konter zählte zu recht nicht (27.), Gacinovic fehlte nach Solo aus elf Metern nur ein entschlossener Abschluss (39.), Jovics Fernschuss strich drüber (40.). Bis zum Kabinengang blieb es beim hochverdienten 1:0.

Ohne Personalwechsel ging es weiter, gleich wieder mit einer guten Jovic-Möglichkeit (48.). Mailand, das auf eine Dreierkette umgestellt hatte, musste mehr investieren. Frankfurt stand tiefer, konterte aber gegen über weite Strecken einfallslose Lombarden überfallartig (Haller, 55., Gacinovic, 56.), ehe es Politanos Schlenzer auf den Chancenzettel schaffte (56.).

Eintracht betreibt Chancenwucher

Inter klappte sein Visier vollends auf. Im offenen Schlagabtausch hatte Frankfurt viel Raum, verpasste die Vorentscheidung durch Kostic (65.) und Jovic (68.) sowie bei vielen nicht gut ausgespielten Kontern. Verzweifelt anrennende Gastgeber setzten Skrininars abgefälschten 20-Meter-Schuss dagegen, der knapp vorbeistrich (71.).

Für Inter hätte das die Rückkehr ins Spiel bedeutet und sicherlich einen Schub gegeben, blieb aber die einzige echte Ausgleichschance gegen defensiv souveräne Hessen. Diese blieben zwar ihrer "Linie" treu vergaben weiterhin auch beste Möglichkeiten zur vorzeitigen Entscheidung (Jovic, 90.+1). Es reichte auch so zum hoch verdienten Einzug ins Viertelfinale.

Inter gastiert am Sonntag (20.30 Uhr) zum Stadtduell beim AC Mailand. Frankfurt empfängt am Sonntag den 1. FCN (15.30 Uhr).

Europa League, 2018/19, Achtelfinale
Inter Mailand - Eintracht Frankfurt 0:1
Inter Mailand - Eintracht Frankfurt 0:1
Die Atmosphäre genießen

Gacinovic (r.) & Co. vor dem EL-Achtelfinalrückspiel bei Inter Mailand
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Inter Mailand
Aufstellung:
S. Handanovic (2)    
d'Ambrosio (4)    
de Vrij (5) , 
Skriniar (4,5)    
Cedric (4)    
Vecino (4,5) , 
Borja Valero (4)        
Candreva (5) , 
Politano (3)    
Perisic (4,5) - 
Baldé (5)

Einwechslungen:
62. Ranocchia für Cedric
73. Esposito für Borja Valero
80. Merola für Politano

Trainer:
Spalletti
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
Hinteregger (2) , 
Hasebe (2)    
Ndicka (2) - 
Rode (2)        
da Costa (3) , 
Kostic (3) - 
Gacinovic (3)    
Willems (3,5)    
Haller (3)    
Jovic (2,5)    

Einwechslungen:
59. de Guzman (3) für Gacinovic
73. M. Stendera für Willems
89. Paciencia     für Rode

Trainer:
Peintinger

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Jovic (5., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Inter:
d'Ambrosio
(3. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Borja Valero
(2.)
,
Skriniar
(4.)
Frankfurt:
Haller
(2. Gelbe Karte)
,
Rode
(2.)
,
Paciencia
(1.)

Spieldaten

Inter Mailand       Eintracht Frankfurt
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 18 Torschüsse
 
gespielte Pässe 412 : 359 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 315 : 264 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 7 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
14.03.2019 21:00 Uhr
Stadion:
Giuseppe Meazza, Mailand
Zuschauer:
49866
Spielnote:  2,5
nur Frankfurt sorgte für gehobenes internationales Niveau. Das energische Pressing war auch für neutrale Zuschauer schön anzusehen. Da die Eintracht viele Chancen vergab, blieb die Partie lange spannend.
Chancenverhältnis:
3:9
Eckenverhältnis:
7:5
Schiedsrichter:
Ovidiu Alin Hategan (Rumänien)   Note 3,5
leistete sich keine größeren Fehler, hatte beim persönlichen Strafmaß aber keine klare Linie und verzichtete speziell im ersten Durchgang zu oft auf eine Gelbe Karte.
Spieler des Spiels:
Martin Hinteregger
Der Innenverteidiger ragte in der starken Abwehr einen Tick heraus, gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe und sorgte mit dafür, dass Inter kaum Chancen besaß.

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