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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Deutschland
4
:
1

Halbzeitstand
2:0
Hinspiel: 2:2
Nach Hin- & Rückspiel: 6:3
Schachtar Donezk

Schachtar Donezk

Ukraine

EINTRACHT FRANKFURT
SCHACHTAR DONEZK
15.
30.
45.





60.
75.
90.











Schachtar wacht spät auf und trifft zweimal Aluminium

Haller macht den Achtelfinaleinzug perfekt

Dank eines 4:1-Erfolgs im Rückspiel gegen Schachtar Donezk zieht Eintracht Frankfurt ins Achtelfinale der Europa League ein. Über 60 Minuten lang zeigte die SGE eine insbesondere defensiv starke Vorstellung, ehe Donezk nach dem Anschlusstreffer plötzlich aufdrehte und zweimal Aluminium traf. Erst in der Schlussphase wurde das Ergebnis deutlich.

Luka Jovic (#8)
Schoss wuchtig zum 1:0 ein: Luka Jovic (#8).
© imagoZoomansicht

Frankfurts Trainer Adi Hütter nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Mönchengladbach in der Bundesliga drei Änderungen vor: Abraham und Rode kehrten nach Wadenblessuren zurück und spielten an Stelle von Fernandes (Oberschenkelverletzung) und de Guzman (Bank). Im Angriff kam Haller statt Rebic (Bank) zum Einsatz.

Donezks Coach Paolo Fonseca war nach dem 2:2 im Hinspiel eine Woche zuvor zu zwei Änderungen gezwungen: Kryvtsov (Gelb-Sperre) sowie Stepanenko (Gelb-Rot-Sperre) wurden durch Matviienko und Solomon ersetzt.

Jovic wuchtig, Haller eiskalt vom Punkt

Beide Mannschaften scheuten in der Anfangsphase Risiko und tasteten sich im Mittelfeld ab. Schachtar war um Spielkontrolle bemüht, doch die Eintracht ließ dies mit aggressivem und konsequentem Verteidigungsspiel kaum zu. Die ersten fast 20 Minuten verstrichen auf diese Weise nahezu ereignislos, ehe Haller per Kopf eine erste kleinere Gelegenheit hatte (18.). Insbesondere aus Sicht der SGE nahm die Partie dann aber Fahrt auf: Der in abseitsverdächtiger Position rechts steil geschickte da Costa fand in der 23. Minute im Zentrum Jovic, der wuchtig zum 1:0 einschoss. Vier Minuten später stand bereits 2:0. Matviienko blockte einen Distanzschuss mit Rode mit dem Oberarm - Strafstoß! Haller verwandelte sicher (27.).

Schachtar, das Trapp bis dahin lediglich durch einen Distanzschuss von Junior Moraes ein wenig beschäftigt hatte (25.), wirkte zunächst etwas angezählt. Haller hätte nach einer halben Stunde am Fünfmeterraum sogar erhöhen können (30.). Nach ein paar Minuten fingen sich die Ukrainer indes wieder und verstärkten die Offensivbemühungen. Da die Hessen allerdings sehr aufmerksam verteidigten, bot sich Donezk kaum eine Abschlusschance. Selbst ein Freistoß vom Strafraumrand von Ismaily fand nicht den Weg aufs Tor, weil Gacinovic sich dazwischen warf. So ging es nach einer defensiv starken und offensiv effektiven ersten Hälfte der Frankfurter in die Halbzeit.

SGE doppelt im Aluminiumglück - Haller entscheidet

Nach der Pause ging es zunächst im Stil der ersten Hälfte weiter. Und die Eintracht besaß auch weiter die besseren Chancen: Gacinovic setzte einen Freistoß aus 18 Metern indes in die Mauer (48.), Jovic schoss aus halblinker Position vorbei (59.). Schachtar mühte sich weiter, kam aber gegen die im Zentrum sehr gut verdichtende SGE kaum durch. Bis in die 63. Minute: Marlos fand Ismaily im Sechzehner mit einer klugen Flanke, die Hereingabe seines brasilianischen Landsmanns nahm Junior Moraes im Zentrum direkt ab. Trapp konnte den scharfen Ball aus kurzer Distanz beinahe parieren, hatte aber das Pech, dass die Kugel letztlich knapp über die Linie trudelte.

Der Treffer verlieh den Ukrainers sichtbar Selbstvertrauen. Nun machte Schachtar Druck und schnürte die Eintracht in die eigene Hälfte ein. Marlos traf mit einem Schlenzer vom Strafraumrand (70.) ebenso die Querlatte wie wenig später Taison mit einer Kopfballbogenlampe (79.) - jeweils Glück für die Eintracht, die fast im direkten Gegenzug das 3:1 erzielte: Ndicka eroberte den Ball im eigenen Strafraum. Am Ende des folgenden Konters bediente Kostic Haller, der noch Pyatov verlud und dann flach einschoss (80.). Es war die Entscheidung, denn Donezk ergab sich nun in sein Schicksal. Eine von mehreren Großchancen für die Frankfurter in den Schlussminuten verwertete Rebic mit einem Schuss aus rund 19 Metern ins kurze Eck - der 4:1-Endstand (88.).

Frankfurt ist am Sonntag in der Bundesliga zu Gast bei Hannover 96 (15.30 Uhr). Schachtar Donezk tritt am Montag gegen PFK Oleksandriya (18 Uhr) zum ersten Ligaspiel im Jahr 2019 an. Die Auslosung für das Achtelfinale findet am Freitag in Nyon statt (13 Uhr; LIVE! bei kicker.de).

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
Abraham (2,5)        
Hinteregger (3) , 
Ndicka (2) - 
Hasebe (3) - 
da Costa (2,5) , 
Rode (2,5)        
Gacinovic (3)    
Kostic (3) - 
Haller (1)            
Jovic (2,5)        

Einwechslungen:
71. Rebic     für Jovic
73. Willems für Rode
90. + 1 de Guzman für Gacinovic

Trainer:
Hütter
Schachtar Donezk
Aufstellung:
Pyatov (3) - 
Butko (4)    
Khocholava (4,5) , 
Matviienko (5)    
Ismaily (3,5) - 
Kovalenko (4)    
Alan Patrick (3,5) - 
Marlos (2,5) , 
Taison (3)    
Solomon (4)    
Junior Moraes (2,5)        

Einwechslungen:
46. Maycon (4) für Solomon
66. Bolbat für Butko
80. Kayode für Kovalenko

Trainer:
Paulo Fonseca

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jovic (23., Rechtsschuss, da Costa)
2:0
Haller (27., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:1
Junior Moraes (63., Linksschuss, Ismaily)
3:1
Haller (80., Linksschuss, Kostic)
4:1
Rebic (88., Linksschuss, Gacinovic)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Abraham
(1. Gelbe Karte)
,
Rode
(1.)
,
Haller
(1.)
Schachtar:
Matviienko
(2. Gelbe Karte)
,
Junior Moraes
(2.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Schachtar Donezk
Tore 4 : 1 Tore
 
Torschüsse 15 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 320 : 600 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 246 : 525 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 74 : 75 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 88% Passquote
 
Ballbesitz 35% : 65% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 22 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
21.02.2019 18:55 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
47000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
eine sehr intensive und unterhaltsame Partie, die schöne Tore zu bieten hatte und lange spannend blieb.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
1:2
Schiedsrichter:
Antonio Mateu Lahoz (Spanien)   Note 3
teilweise wirkte seine Spielleitung nicht sehr souverän, unterm Strich war die Leistung aber in Ordnung, es gab keine größeren Fehler.
Spieler des Spiels:
Sebastien Haller
Der Stürmer gewann zahlreiche Kopfballduelle und Zweikämpfe, leitete das 1:0 mit ein, erzielte zwei Tore selbst und war von der Schachtar-Abwehr kaum zu bremsen.

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