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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Deutschland
4
:
0

Halbzeitstand
2:0
Olympique Marseille

Olympique Marseille

Frankreich

EINTRACHT FRANKFURT
OLYMPIQUE MARSEILLE
15.
30.
45.




60.
75.
90.












Olympique trifft zwei Mal ins eigene Tor

Einbahnstraßenfußball! Eintracht dominiert Marseille

Eintracht Frankfurt demonstrierte beim 4:0-Sieg über Olympique Marseille seine aktuelle Topform und ließ den Südfranzosen nicht den Hauch einer Chance. Jovic ebnete den Adlern durch seinen Blitztreffer nach 56 Sekunden früh den Weg zum Gruppensieg. In der Folge lieferte die Hütter-Elf den 47. 000 Zuschauern im ausverkauften Frankfurter Stadion entfesselten Offensivfußball - profitierte aber auch von der unglücklichen Vorstellung der Gäste, die zwei Mal ins eigene Tor trafen.

Luka Jovic
Glänzte mit einem Doppelpack: Eintrachts Sturmjuwel Luka Jovic.
© gettyimagesZoomansicht

Trotz des bereits feststehenden Zwischenrunden-Einzugs wollte Frankfurt-Coach Hütter nicht auf sein Torjäger-Duo verzichten: Haller und Jovic stürmten von Beginn an. Die anderen beiden Offensivwaffen der Eintracht, Kostic und Rebic, nahmen dagegen zunächst auf der Bank Platz. Gegenüber dem 3:1-Erfolg in Augsburg veränderte Hütter seine Startformation auf fünf Positionen.

Für den Vorjahresfinalisten Qlympique Marseille ging es in Frankfurt nur noch um Schadensbegrenzung. Lediglich einen Punkt konnte die Mannschaft von Trainer Rudi Garcia in den ersten vier Partien einsammeln (2:2 in Limassol). Aus diesem Grund verzichtete der 54-jährige Franzose auf weite Teile seiner aktuellen Stammformation: Im Vergleich zum 3:1-Sieg beim SC Amiens spielten neun frische Kräfte. Lediglich Sarr und Lopez blieben in der Mannschaft. Mit Thauvin und Payet ließ Carcia seine beiden Topspieler komplett zu Hause.

Jovic stellt früh die Weichen

Jovic sorgte in der ersten Minute für Frankfurts Traumstart: Nach einem starken Solo von Gacinovic stand der 20-Jährige goldrichtig und verwertete aus der Kurzdistanz. Olympiques Schlussmann Pelé hatte Gacinovics Schuss genau vor die Füße des Torjägers abklatschen lassen.

Gruppe H, 5. Spieltag

Für eine äußerst kuriose Szene sorgte dann Marseilles Kapitän Luiz Gustavo, der den Ball nach 17 Minuten ins eigene Tor beförderte: Der ehemalige Wolfsburger geriet an der eigenen Strafraumkante etwas unter Druck und suchte den Rückpass zu seinem Torhüter. Der stand allerdings neben dem Kasten und konnte das Schlamassel nicht mehr verhindern.

Frankfurt ließ nach der beruhigenden 2:0-Führung nicht locker und blieb auch in der Folge auf dem Gaspedal. In der Viertelstunde nach dem zweiten Tor vergab der Bundesliga-Dritte gleich eine Reihe guter Möglichkeiten.

Gustavo & Co. völlig überfordert

Jubeltraube
Jubeltraube: Frankfurts-Profis sorgten mit vier Toren für jede Menge Freude.
© gettyimagesZoomansicht

In der zweiten Hälfte bot sich den frenetischen Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank-Arena das gleiche Bild: Frankfurt blieb weiter im Angriffsmodus, vor allem das temporeiche Flügelspiel setzte den völlig indisponierten Gästen zu. Für das zweite Eigentor des Tages zeichnete Sarr verantwortlich, der eine scharfe Hereingabe von da Costa ins eigene Netz bugsierte (62.).

Beim 4:0 unterstrich Frankfurts kongeniales Sturmduo einmal mehr sein blindes Verständnis: Haller verlängerte einen hohen Ball perfekt in Jovics Lauf, der die Kugel mit einem Kontakt an Pelé vorbeispitzelte (67.).

Bezeichnend für die Verfassung der Garcia-Elf war dann die Szene in der 79. Minute als Amavi den Platz verlassen wollte, obwohl Frankfurts Müller zur Einwechslung bereitstand.

Adler krallen sich den vorzeitigen Gruppensieg

Dank des furiosen Auftritts und Lazio Roms Niederlage in Limassol durfte die Eintracht mit ihren Fans neben dem Sieg auch den Gruppensieg feiern. Frankfurt sicherte sich damit das Heimrecht im Rückspiel des Sechzehntelfinales.

Für beide Mannschaften steht am Sonntag wieder der Liga-Alltag an: Frankfurt empfängt Wolfsburg (18 Uhr), Marseille Stade Reims. In der Europa League geht's am 13. Dezember mit dem sechsten und letzten Gruppenspieltag weiter. Die SGE ist dann bei Lazio Rom zu Gast, die Franzosen haben ein Heimspiel gegen Apollon Limassol.

Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 5. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Olympique Marseille 4:0
Eintracht Frankfurt - Olympique Marseille 4:0
Vorfreude

Die Frankfurter Spieler vor dem Anpfiff gegen OM
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2) - 
Russ (3)    
Hasebe (2) , 
Falette (3,5) - 
G. Fernandes (3)    
da Costa (2) , 
Willems (2) , 
Tawatha (3,5)    
Gacinovic (3,5) , 
Jovic (1,5)            
Haller (2,5)    

Einwechslungen:
63. Kostic     für Tawatha
72. Rebic für Haller
79. N. Müller für Jovic

Trainer:
Hütter
Olympique Marseille
Aufstellung:
Pelé (4) - 
Hubocan (5) , 
Caleta-Car (5,5) , 
Kamara (5) - 
Sarr (5,5)    
Luiz Gustavo (5,5)        
Lopez (4,5)    
Amavi (5,5) - 
Germain (5)    
Radonjic (4,5) - 

Einwechslungen:
61. Rolando für Lopez
64. Chabrolle für Germain
79. Rocchia für Sarr

Trainer:
Garcia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Jovic (1., Rechtsschuss, Gacinovic)
2:0
Luiz Gustavo (17., Eigentor, Linksschuss)
3:0
Sarr (62., Eigentor, Linksschuss, da Costa)
4:0
Jovic (67., Rechtsschuss, Haller)
Gelbe Karten
Frankfurt:
G. Fernandes
(1. Gelbe Karte)
,
Kostic
(3., gesperrt)
Marseille:
Luiz Gustavo
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Olympique Marseille
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 422 : 477 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 331 : 386 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 91 : 91 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 47% : 53% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 3 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
29.11.2018 21:00 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
47000
Spielnote:  2
eine muntere, allerdings sehr einseitige Partie, in der Frankfurt ein tolles Pressing spielte und viele Chancen kreierte.
Chancenverhältnis:
14:4
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
John Beaton (Schottland)   Note 2
hatte keine Probleme, leitete die Partie souverän und großzügig.
Spieler des Spiels:
Luka Jovic
der Stürmer war ein ständiger Unruheherd und mit zwei Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt. Vor allem beim zweiten Treffer dokumentierte er seine außergewöhnliche Technik.

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