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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Deutschland
2
:
0

Halbzeitstand
2:0
Apollon Limassol

Apollon Limassol

Zypern

EINTRACHT FRANKFURT
APOLLON LIMASSOL
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Eintracht lässt höheren Sieg liegen

Kostics Kullertor leitet Frankfurts nächsten Sieg ein

Eintracht Frankfurt hat auch das dritte Europa-League-Spiel in der laufenden Saison gewonnen. Gegen Apollon Limassol gewann die SGE am Donnerstag hochverdient mit 2:0. Nach Kostics kuriosem Führungstreffer hätten die Hessen allerdings einen deutlich höheren Sieg herausschießen können.

Filip Kostic trifft zum 1:0
Schuss durch die Hosenträger: Frankfurts Filip Kostic (M.) schießt, Apollons Keeper Bruno Vale lässt den Ball durch Arme und Beine rutschen.
© imagoZoomansicht

Eintracht-Coach Adi Hütter tauschte nach der 7:1-Gala gegen Fortuna Düsseldorf drei Spieler in seiner Startelf: Im Tor ersetzte Rönnow den angeschlagenen Trapp, der als Vorsichtsmaßnahme geschont wurde. Außerdem begannen Fernandes und Rebic anstelle von Torro (nicht im Kader) und Jovic (Bank).

Limassols Trainer Sofronis Avgousti nahm nach dem 5:0-Heimsieg über Ermis Aradippou ebenfalls drei Veränderungen in seiner ersten Elf vor: Schembri, Soumah und Zelaya wurden durch Vasiliou, Papoulis und Carayol ersetzt.

Patzer von Bruno Vale: Kostic jubelt

Frankfurt begann mit breiter Brust und Selbstbewusstsein. Limassol wurde von der SGE teilweise mit allen elf Spielern in die eigene Hälfte gedrängt. Abraham verpasste in der 8. Minute eine Hereingabe nur knapp, kurz darauf scheiterte Kostic mit einem Freistoß an Gäste-Keeper Bruno Vale (12.). Nur eine Minute später sollte der Neuzugang die Neuauflage des Duells aber für sich entscheiden: Nach Vorarbeit von Rebic und Haller schoss der Serbe nicht sehr platziert, doch Bruno Vale ließ den Ball durch die Arme rutschen und konnte schließlich nicht mehr verhindern, dass das Spielgerät über die Linie trudelte - 1:0 (13.).

Frankfurt blieb danach am Drücker und kontrollierte die Partie nach Belieben. Nach etwas mehr als einer halben Stunde fiel das 2:0: Ndicka durfte ohne Druck flanken, Haller lief mit gutem Timing ein und wuchtete den Ball in die Maschen (32.). Danach hätten die Gastgeber beinahe noch nachgelegt, doch Gacinovic (35.), Rebic (37., 43.), Haller (39.) und de Guzmann (45.) ließen das 3:0 liegen.

Schembri mit der ersten Gäste-Chance

So durfte Apollon, das am Spieltag zuvor gegen Marseille nach einem 0:2 noch zu einem 2:2 gekommen war, zumindest noch ein bisschen hoffen. Allerdings investierten die Gäste zu wenig, um das Comeback wirklich zu schaffen. Mehr als ein gefährlicher Kopfball des eingewechselten Schembri sprang in dieser Phase nicht heraus (56.).

Frankfurter Chancenfeuerwerk - Apollons Dreifachchance

Davor und danach spielte nur die Eintracht, die aber weiter gute Chancen liegen ließ. Haller scheiterte freistehend an Bruno Vale (50.). Gacinovic (52., 61., 66.), Abraham (58.) und Willems (62., 70.) ließen die Vorentscheidung liegen. Rebic hätte zudem nach Foul des bereits mit Gelb verwarnten Sachetti im Strafraum einen Elfmeter bekommen müssen (78.).

Beinahe hätte sich das mit dem Anschlusstreffer gerächt, doch Limassol brachte mit einer kuriosen Dreifachchance den Ball nicht über die Linie: Erst wischte Rönnow einen Lupfer aus spitzem Winkel an den linken Innenpfosten, dann scheiterte Papoulis aus drei Metern per Fallrückzieher an der Latte. Den Abpraller verarbeitete Zelaya, doch Russ klärte auf der Linie (80.). Auf der Gegenseite hätte sich der eingewechselte Jovic noch in die Torschützenliste eintragen können (88., 90.+1), doch am Ende blieb es beim 2:0 für die SGE.

Für Frankfurt geht es am Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Nürnberg weiter. Limassol ist tags darauf (18 Uhr) bei Doxa Katokopias zu Gast.

Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 3. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Apollon Limassol 2:0
Eintracht Frankfurt - Apollon Limassol 2:0
Behält Frankfurt seine weiße Weste?

Drei Veränderungen gegenüber dem 7:1-Gala gegen Düsseldorf nahm Eintracht-Coach Adi Hütter vor. Unter anderem musste er den verletzten Trapp im Tor durch Rönnow ersetzen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Rönnow (3) - 
Abraham (2,5)        
Hasebe (3) , 
Ndicka (2,5) - 
G. Fernandes (2,5) - 
da Costa (2,5)    
de Guzman (3) , 
Gacinovic (3,5) , 
Kostic (2)        
Haller (2)    
Rebic (2)    

Einwechslungen:
56. Willems (3) für da Costa
68. Russ für Abraham
81. Jovic für Rebic

Trainer:
Hütter
Apollon Limassol
Aufstellung:
Bruno Vale (5,5) - 
Joao Pedro (5) , 
Kyriakou (5) , 
Roberge (4,5) , 
Vasiliou (4,5)    
Markovic (5,5) , 
Sachetti (5,5)    
Pereyra (5)    
Papoulis (4,5) , 
Carayol (5)    
Maglica (5)    

Einwechslungen:
46. Schembri (5) für Carayol
46. Zelaya (4,5) für Pereyra
67. Stylianou für Maglica

Trainer:
Avgousti

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kostic (13., Linksschuss, Haller)
2:0
Haller (32., Kopfball, Ndicka)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Kostic
(2. Gelbe Karte)
Apollon:
Sachetti
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Apollon Limassol
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 25 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 458 : 425 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 372 : 350 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 86 : 75 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 5 Abseits
 
Ecken 10 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.10.2018 21:00 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
47000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
die Eintracht spielte gut eine Stunde tolles Pressing, nahm schaltete dann aber einen Gang runter, sodass das Spiel verflachte. Viele Chancen sorgten für einen unterhaltsamen Abend, große Spannung kam aber nicht auf.
Chancenverhältnis:
9:3
Eckenverhältnis:
10:1
Schiedsrichter:
Sergei Ivanov (Russland)   Note 4
zeigte eine wohltuend großzügige Linie und lag richtig, als er Maglica, der hauchzart im Abseits stand, zurückpfiff (4.). Er schmälerte seine Leistung aber mit einem gravierenden Fehler: Beim Zweikampf zwischen Sachetti und Rebic hätte er auf Elfmeter für Frankfurt entscheiden müssen (77.).
Spieler des Spiels:
Sebastien Haller
zeigte große Präsenz im Sturmzentrum, erzielte das wichtige 2:0 und war an weiteren gefährlichen Situationen beteiligt.

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