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RB Leipzig

RB Leipzig

Deutschland
2
:
0

Halbzeitstand
2:0
Celtic Glasgow

Celtic Glasgow

Schottland

RB LEIPZIG
CELTIC GLASGOW
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Celtic weitgehend harmlos in der Offensive

Bruma sorgt noch vor der Pause für die Entscheidung

RB Leipzig hat am Donnerstagabend seinen zweiten Sieg in der laufenden Europa-League-Saison eingefahren. Vor heimischer Kulisse führte die Sachsen ein Doppelschlag in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße, dem ein taktischer Kniff von Trainer Ralf Rangnick vorausgegangen war.

Leipzigs Bruma trifft zum 2:0-Endstand
Schuss in die Maschen: Leipzigs Bruma trifft zum 2:0-Endstand.
© imagoZoomansicht

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick griff in der Europa League zur bekannten Rotation und tauschte im Vergleich zur Nullnummer beim FC Augsburg acht Startelf-Akteure aus: Torhüter Mvogo ersetzte Gulacsi. Klostermann, Upamecano, Saracchi, Sabitzer, Laimer, Matheus Cunha und Bruma starteten anstelle von Mukiele, Halstenberg, Ilsanker, Poulsen, Werner (alle Bank). Demme und der erkältete Konaté standen nicht im Kader.

Glasgows Coach Brendan Rodgers nahm nach dem 4:2-Heimsieg gegen Hibernian Edinburgh fünf Veränderungen in seiner ersten Elf vor: Simunovic, Gamboa, Eboue Kouassi, Morgan und Christie ersetzen Lustig, Benkovic (beide Bank), Forrest, Brown und Rogic (nicht im Kader).

Viel Intensität - Rangnicks Umstellung

Tempo und Intensität bestimmten die ersten Minuten des Spiels. Leipzig hatte etwas mehr von der Partie, sorgte nach Standards für Gefahr. Die erste richtige Chance hatten aber die Gäste aus Schottland: Edouard wurde von Morgan angespielt, der Orban abschüttelte und den Ball dann um Zentimeter am linken Pfosten vorbeischoss (8.). Danach ging es zwischen beiden Teams im Zentrum zur Sache, zahlreiche Ballgewinne und -verluste sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel, in dem Strafraumszenen aber rar gesät waren.

Eine taktische Umstellung von Rangnick brachte dann die Wende zugunsten der Hausherren: Nach rund 20 Minuten stellte der RBL-Coach von 4-2-2-2 auf 4-3-3 um. Bruma agierte als etwas hängende zentrale Spitze, Laimer besetzte die Sechs, auf den Halbpositionen spielten Sabitzer und Kampl. Ein Schachzug, der sofort griff. Fortan war nur noch Leipzig im Spiel, kam offensiv zielführender zur Entfaltung und hatte die Gäste vor allem im Zentrum im Griff.

Doppelschlag bringt Leipzig in Front

Just in dieser Phase gingen die Gastgeber in Führung, profitierten dabei aber von einem doppelten Abwehrschnitzer der Schotten. Sabitzer flankte aus dem Stand ohne Druck, Kouassi und Boyata flogen am Ball vorbei, den Cunha kurz annahm und dann trocken versenkte (32.). Der Brasilianer hätte danach beinahe nachgelegt (34.), das 2:0 war aber Bruma vorbehalten, der erneute Irritationen im Glasgower Strafraum mit einem satten Direktschuss in die Maschen bestrafte (34.). Danach blieb Leipzig am Drücker und ging letztlich mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die Pause.

Hausherren lassen höhere Führung liegen

Im zweiten Durchgang machte der Bundesligist zunächst da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Kampl verpasste nach Klostermann-Vorarbeit im Strafraum die Vorentscheidung (47.), wenig später verfehlte auch Laimer das Tor (54.). Dann scheiterte Augustin an Celtic-Keeper Gordon (64.).

In der Folge verflachte das Spielgeschehen, wobei Leipzig die Zügel in der Hand behielt und Celtics Angriffsbemühungen klein hielt. Einzig ein Schuss von McGregor, der den Ball vom Strafraumrand über die Latte (81.) zimmerte, und ein Schuss von Edouard, der gegen Mvogo den Kürzeren zog, standen bei den Schotten im zweiten Durchgang zu Buche. Am Ende blieb es beim verdienten 2:0-Sieg der Leipziger.

Für Leipzig geht es am Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 weiter. Celtic ist zwei Stunden zuvor im schottischen Ligapokal-Halbfinale bei Heart of Midlothian gefordert.

Europa League, 2018/19, Gruppenphase, 3. Spieltag
RB Leipzig - Celtic Glasgow 2:0
RB Leipzig - Celtic Glasgow 2:0
Rotationsmaschine an

Ralf Rangnick wechselte wieder einmal kräftig durch und änderte gegenüber dem letzten Bundesliga-Spiel (0:0 in Augsburg) seine Elf gleich auf acht Positionen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Mvogo (2,5) - 
Klostermann (3) , 
Orban (3)    
Upamecano (2) , 
Saracchi (2) - 
Laimer (2)    
Kampl (3)    
Sabitzer (2,5)    
Bruma (2,5)    
Matheus Cunha (2,5)    
Augustin (3,5)    

Einwechslungen:
61. Ilsanker     für Sabitzer
84. Majetschak für Kampl
90. + 1 Y. Poulsen für Augustin

Trainer:
Rangnick
Celtic Glasgow
Aufstellung:
Gordon (4) - 
Gamboa (4)    
Simunovic (3)    
Boyata (4)    
Tierney (4)    
Eboue Kouassi (4,5) - 
McGregor (5) , 
Christie (4) , 
Ntcham (5) - 
Edouard (4) , 
Morgan (4)    

Einwechslungen:
46. Lustig (3,5) für Gamboa
71. S. Sinclair für Morgan
75. Hendry für Simunovic

Trainer:
Rodgers

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Matheus Cunha (31., Rechtsschuss, Sabitzer)
2:0
Bruma (35., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Leipzig:
Ilsanker
(1. Gelbe Karte)
,
Laimer
(1.)
Celtic:
Boyata
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

RB Leipzig       Celtic Glasgow
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 19 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 535 : 520 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 445 : 426 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 90 : 94 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 0 Abseits
 
Ecken 5 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.10.2018 18:55 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
38126
Spielnote:  3
unterhaltsame und schwungvolle erste Halbzeit, nach dem Seitenwechsel aber ein Leipziger Verwalten des Resultats gegen harmlose Schotten.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Pavel Kralovec (Tschechien)   Note 2
angenehm großzügige Linie in einem fairen und leicht zu leitenden Spiel. Richtig, beim Zweikampf Gamboa/Matheus Cunha nicht auf Strafstoß zu entscheiden (19.).
Spieler des Spiels:
Konrad Laimer
stand beispielhaft für den Leipziger Auftritt: Sehr stark in der Balleroberung und im Umschaltspiel.

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