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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

Deutschland
1
:
1

Halbzeitstand
1:0
Ludogorez Rasgrad

Ludogorez Rasgrad

Bulgarien

TSG HOFFENHEIM
LUDOGOREZ RASGRAD
15.
30.
45.






60.
75.
90.















Bundesligist kassiert irregulären Gegentreffer

Hoffenheim belohnt sich zum Abschied nicht

Die TSG Hoffenheim hat sich für einen starken Auftritt in der Abschiedsvorstellung der Europa League nicht mit drei Zählern belohnt und kam gegen Ludogorez Rasgrad nicht über ein 1:1 hinaus. Der runderneuerte Bundesligist lag lange in Front, musste dann aber einen irregulären Gegentreffer zum Ausgleich hinnehmen.

Phillipp Ochs
Erster Profitreffer: Phillipp Ochs erzielte das 1:0 für die TSG Hoffenheim.
© imagoZoomansicht

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann wechselte nach dem 4:0-Heimsieg gegen RB Leipzig komplett durch und stellte elf neue Akteure in die Startelf. Die arrivierten Stammkräfte um Keeper Baumann, Hübner, Amiri & Co. wurden geschont.

Rasgrad-Trainer Dimitar Dimitrov hingegen brachte im Vergleich zum letzten Auftritt in der Europa League gegen Basaksehir (1:2) nur einen neuen Spieler: Dyakov rutschte für Lukoko (nicht im Kader) in die erste Elf.

Rasgrad, das in einem 4-3-3 agierte, übernahm von Beginn an die Kontrolle und suchte den Weg in die Spitze. Die bunt zusammengewürfelte Hoffenheimer Truppe, immerhin mit 23 Jahren und 34 Tagen die jüngste Anfangself seit dem 3:2-Sieg auf Schalke im Mai 2009, tat sich schwer, ließ jedoch keine wirklichen Gelegenheiten der Bulgaren zu.

Premierentreffer für Ochs

Die Kraichgauer fanden langsam in die Partie hinein, erblickten, wie Nagelsmann vor der Partie gesagt hatte, peu à peu "das Profi-Licht der Welt" und präsentierten sich eiskalt: In der 25. Minute, es war die erste Offensivaktion des Bundesligisten, setzte Hack Ochs mit einem Pass von der Grundlinie in Szene. Der 20-jährige Angreifer schloss aus acht Metern ab und erzielte das erste Tor seiner noch jungen Profikarriere. Rasgrad hatte auch nach dem durchaus überraschenden Rückstand das Gros an Ballbesitz, wusste mit diesem jedoch nicht wirklich etwas anzufangen. Bis zur Pause kreierten die Gäste lediglich eine Halbchance, Wanderson verzog freistehend aus 14 Metern (36.), blieben ansonsten aber harmlos.

TSG Hoffenheim
Enttäuschung pur: Nach dem Ausgleich zum 1:1 hadern die Spieler der TSG.
© imago

Nach dem Seitenwechsel hatte die TSG durch Ochs und Rossipal innerhalb einer Minute zwei gute Gelegenheiten (47.), ließ jedoch Präzision vermissen. Nach 55 Minuten kam es dann ganz bitter für die Kraichgauer: Zunächst musste Ochs mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden, dann klärte Rasgrad-Keeper Renan einen Ball mit der Hand klar außerhalb des Strafraums (60.). Während sich Nagelsmann über diese Szene noch beim vierten Offiziellen echauffierte, schlug Wanderson zu und erzielte, von Marcelinho auf die Reise geschickt, das 1:2 (62.). Doch auch hier war Referee Orel Grinfeld aus Israel ein entscheidendes Detail verborgen geblieben: Da sich der Brasilianer im Laufduell mit Passlack durch ein Handspiel einen Vorteil verschafft hatte, hätte der Treffer nicht zählen dürfen.

Platzverweis für Joker Keseru

In der Folge wurde die Partie hektisch. Die Gäste aus Bulgarien hielten gegen die technisch besseren Hoffenheimer mit Härte dagegen und versuchten, den Punkt über die Zeit zu bringen. Taktische Fouls, Nickeligkeiten und viele Karten prägten die Schlussphase. Unrühmlicher Höhepunkt: Die Rote Karte für den eingewechselten Keseru nach einer Tätlichkeit (83.). In den letzten Minuten drängte die TSG in Überzahl noch auf den Sieg, doch Bühler (85./88.) und Hoogma brachten das Spielgerät nicht im Tor unter. Letztlich blieb es beim Remis, das Rasgrad zum Einzug ins Sechzehntelfinale reichte.

Hoffenheim gastiert am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) bei Hannover 96. Rasgrad ist am Montag (16.30 Uhr) bei Pirin Blagoevgrad gefordert. Die Auslosung der nächsten Runde findet am Montag, 11. Dezember (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) statt.

Europa League, 2017/18, Gruppenphase, 6. Spieltag
TSG Hoffenheim - Ludogorez Rasgrad 1:1
TSG Hoffenheim - Ludogorez Rasgrad 1:1
Letzter Akt

1899 Hoffenheim verabschiedet sich mit einem Heimspiel gegen Ludogorez Rasgrad aus der Europa League.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Kobel (3) - 
Bicakcic (3,5)    
Lorenz (3,5) , 
Hoogma (4) - 
Nordtveit (3,5)    
Polanski (3,5)    
Passlack (5) , 
Rossipal (3,5) - 
Ochs (3)        
Zulj (3,5)        
Hack (2,5)    

Einwechslungen:
56. Skenderovic (4) für Ochs
69. Bühler für Zulj
76. Otto für Hack

Trainer:
Nagelsmann
Ludogorez Rasgrad
Aufstellung:
Renan (3) - 
Cicinho (4,5)    
Plastun (4) , 
Moti (4) , 
Natanael (4)    
Dyakov (3,5)        
Goralski (5)    
Anicet (4) - 
Wanderson (3)        
Marcelinho (3,5)    
Misidjan (3,5)    

Einwechslungen:
46. Keseru (4,5)     für Goralski
87. Terziev für Wanderson
88. Sasha für Marcelinho

Trainer:
Dimitrov

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ochs (25., Rechtsschuss, Hack)
1:1
Wanderson (62., Rechtsschuss, Marcelinho)
Rote Karten
Hoffenheim:
-
Rasgrad:
Keseru
(83., Tätlichkeit, Bicakcic)

Gelbe Karten
Hoffenheim:
Bicakcic
(1. Gelbe Karte)
,
Zulj
(1.)
,
Nordtveit
(2.)
Rasgrad:
Natanael
(3. Gelbe Karte)
,
Cicinho
(2.)
,
Misidjan
(1.)
,
Dyakov
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2017 19:00 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
7814
Spielnote:  4
mäßiges Niveau, immerhin spannend und kurzweilig in der Schlussphase
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Orel Grinfeld (Israel)   Note 6
überfordert, keine Autorität und Souveränität. Übersah die Handspiele von Renan (60.) und Wanderson (62.), überzogene Rote Karte, serienweise falsche Zweikampfbewertungen
Spieler des Spiels:

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