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1. FC Köln

1. FC Köln

Deutschland
0
:
1

Halbzeitstand
0:1
Roter Stern Belgrad

Roter Stern Belgrad

Serbien

1. FC KÖLN
ROTER STERN BELGRAD
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Geißbockelf erwacht erst nach der Halbzeit

Nach Boakye-Schock: Köln trifft dreimal Aluminium

Durch die 0:1-Niederlage gegen Roter Stern Belgrad wartet der 1. FC Köln in der Gruppe H der Europa League weiter auf den ersten Punktgewinn. Nach verschlafener erster Spielhälfte steigerten sich die Rheinländer nach der Pause zwar deutlich, hatten im Abschluss allerdings gleich mehrmals Pech.

Richmond Boakye, Jorge Meré (re.)
Freut sich über sein Führungstor in Köln: Belgrads Richmond Boakye.
© picture allianceZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger veränderte seine Startelf vom 0:0 in Hannover - dem ersten Punktgewinn des FC in der aktuellen Bundesliga-Saison - auf vier Positionen: Statt Maroh, Klünter, Bittencourt und Osako (alle Bank) begannen Jorge Meré, Olkowski, Jojic und Guirassy.

Belgrads Coach Vladan Milojevic stellte nach dem 2:0-Sieg gegen Vojvodina Novi Sad in der serbischen SuperLiga ebenfalls auf vier Positionen um. Im Tor stand der wieder genesene Borjan an Stelle von Kahrlmann. Zudem spielten Gobeljic, Radonjic und Boakye statt Rodic (verletzt), Milic und Pesic.

Boakye wuchtig, Jojic verzieht

Nach abwartenden ersten Minuten nahm die Partie schnell Fahrt auf, was vor allen Dingen an den Serben lag. Gleich die erste Gelegenheit der munter nach vorne spielenden Belgrader war eine gute: Der aufgrund eines Stellungsfehlers in der FC-Abwehr halbrechts frei vor Horn auftauchende Kanga überlief den Kölner Keeper, schoss dann aber aus spitzem Winkel deutlich am leeren Tor vorbei (6.). In der Folge hatte Roter Stern weiter mehr vom Spiel, die Kölner taten sich dagegen im Aufbau schwer gegen die ab der Mittellinie aggressiv anlaufenden Gäste. Chancen für die Geißbockelf blieben so Mangelware.

Mitte der ersten Hälfte erhöhte Belgrad sogar den Druck noch einmal. Ein Kopfball von Boakye strich nur knapp am Tor vorbei (26.), Kanga vergab eine Überzahlsituation nach unnötigem Ballverlust von Lehmann eher kläglich mittels eines unplatzierten Distanzschusses (27.). Kurz darauf aber gelang Roter Stern die verdiente Führung: Boakye setzte sich nach Vorarbeit von Donald im Eins-gegen-eins gegen Jorge Meré durch und überwand Horn mit einem satten Distanzschuss (30.).

Die Kölner wirkten zunächst geschockt, auch wenn Jojic nach zu kurzer Faustabwehr von Belgrads Torhüter Borjan nur knapp neben das Tor köpfte (34.). Auf die einzige gute Chance mussten die Rheinländer bis in die 44. Minute warten. Erneut war es Jojic, der nach einer zu kurzen Abwehr aus dem Strafraum an den Ball kam. Der Serbe zog vom Strafraumrand ab, verfehlte das linke untere Toreck aber um ein paar Zentimeter. So ging es mit der durchaus verdienten Halbzeitführung für Roter Stern in die Kabine.

Jojic, Bittencourt und das Aluminium

Leonardo Bittencourt
Brachte nach der Pause viel Schwung ins Kölner Spiel: Leonardo Bittencourt.
© picture alliance

Nach dem Seitenwechsel entschied sich Stöger für einen Doppelwechsel zugunsten der Offensive: Bittencourt und Osako kamen für Jorge Meré und Guirassy. Olkowski rückte zurück in die Dreierabwehrkette, Bittencourt ins linke offensive Mittelfeld und Osako neben Cordoba in die Spitze. Insbesondere die Hereinnahme von Bittencourt sorgte für ordentlich Schwung. Insgesamt zeigte sich der FC in der zweiten Hälfte deutlich präsenter in den Zweikämpfen und mit mehr Elan und Druck im Spiel nach vorne.

Auch zu guten Chancen kamen die Kölner nun, hatten aber gleich dreimal Pech bei Aluminiumtreffern. Zunächst setzte der von Cordoba gekonnt freigespielte Jojic den Ball an den rechten Außenpfosten (58.). Keine zehn Minuten später war es erneut der Serbe und ehemalige Spieler von Roter Sterns Erzrivalen Partizan, der den Ball aus der Distanz an den Innenpfosten setzte (66.). Den Aluminiumhattrick komplettierte schließlich in der 74. Minute der agile Bittencourt, der nach Rauschs Hereingabe aus drei Metern am linken Außenpfosten scheiterte! Köln drängte weiter, kam aber - nachdem in der Nachspielzeit auch noch Sörensen nach einem Eckball an Borjan gescheitert war (90.+1) - nicht mehr zum Ausgleich, der verdient gewesen wäre.

Am 3. Spieltag in der Gruppe H tritt Köln am 19. Oktober (Donnerstag, 19 Uhr) in Weißrussland bei BATE Baryssau an. Zur gleichen Zeit empfängt Belgrad den FC Arsenal.

Europa League, 2017/18, Gruppenphase, 2. Spieltag
1. FC Köln - Roter Stern Belgrad 0:1
1. FC Köln - Roter Stern Belgrad 0:1
Heiß auf die Heimpremiere in Europa

Kölns Trainer Peter Ströger betritt das Stadion in Müngersdorf - Roter Stern wartet.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (4)    
Jorge Meré (5)    
Sörensen (3,5) , 
Heintz (4) - 
M. Lehmann (3)    
Özcan (3,5) , 
Jojic (2,5) - 
Olkowski (4)        
Rausch (4) - 
Guirassy (5)    
Cordoba (3,5)

Einwechslungen:
46. Bittencourt (2,5) für Jorge Meré
46. Osako (3) für Guirassy
76. Clemens für Olkowski

Trainer:
Stöger
Roter Stern Belgrad
Aufstellung:
Borjan (2,5) - 
Stojkovic (4,5) , 
Babic (5)    
Le Tallec (2,5) , 
Gobeljic (3)    
Donald (3)    
Krsticic (4)    
Srnic (3) , 
Kanga (3)    
Radonjic (3)    
Boakye (2,5)        

Einwechslungen:
63. Pesic für Boakye
73. Milic für Radonjic
77. Racic für Krsticic

Trainer:
Milojevic

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Boakye (30., Rechtsschuss, Donald)
Gelbe Karten
Köln:
Olkowski
(1. Gelbe Karte)
,
T. Horn
(1.)
Roter Stern:
Kanga
(2. Gelbe Karte)
,
Babic
(1.)
,
Gobeljic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.09.2017 19:00 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
46195 (ausverkauft)
Spielnote:  3
rasant wurde es erst nach der Pause, als der FC aufwachte und seine beste Saisonleistung ablieferte. Die Vorstellung vor der Pause war erschreckend.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Bas Nijhuis (Niederlande)   Note 2,5
gute Leistung, lediglich geschmälert dadurch, dass er die Schauspieleinlagen der Belgrader nicht sofort unterband und in der Folge zu wenig nachspielen ließ.
Spieler des Spiels:
Milos Jojic
Schon vor der Pause aktivster Kölner, übernahm er nach dem Wechsel das Kommando, bestimmte die Offensivaktionen und traf zweimal Aluminium.

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