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FK Krasnodar

FK Krasnodar

Russland
2
:
4

Halbzeitstand
0:1
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

Deutschland

FK KRASNODAR
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.





60.
75.
90.














Wolfsburg siegt dank besserer Chancenverwertung in Krasnodar

De Bruyne beschert VfL den ersten Dreier

Der VfL Wolfsburg hat die ersten drei Punkte in der Europa League eingefahren. Bei FK Krasnodar siegten die Wölfe dank besserer Chancenverwertung mit 4:2, Kevin de Bruynes Doppelpack, ein Eigentor und ein Traumtor sorgten für den ersten Dreier für die Mannschaft von Dieter Hecking.

Wolfsburgs Matchwinner Kevin de Bruyne im Duell mit Ragnar Sigurdsson.
Wolfsburgs Matchwinner Kevin de Bruyne im Duell mit Ragnar Sigurdsson.
© picture allianceZoomansicht

FK-Übungsleiter Oleg Kononov wechselte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 gegen Zenit St. Petersburg auf einer Position: Laborde begann für Joaozinho.

Wölfe-Coach Dieter Hecking nahm gegenüber dem 2:1 beim SC Freiburg nur eine Änderung vor: Ex-Kapitän Schäfer ersetzte auf der Linksverteidigerposition den verletzten Ricardo Rodriguez (Oberschenkelverhärtung).

Wolfsburg beginnt bedächtig

Die Wölfe begannen vorsichtig und zurückhaltend, den besseren Eindruck machten zu Beginn die Hausherren: Pereyra hatte den ersten gefährlichen Abschluss, verzog im Fallen jedoch knapp (9.). Der ersten richtigen Abschluss der Gäste verzeichnete Luiz Gustavo nach einer Viertelstunde, doch sein Schlenzer von der Strafraumgrenze strich ebenfalls knapp am Gehäuse vorbei.

Die Niedersachsen hatten im Rückwärtsgang besonders mit Angreifer Ari, der viel rochierte und kaum aufzuhalten war, immer wieder Probleme. In der 21. Minute legte der Brasilianer auf Laborde ab, der mit dem Außenrist das Außennetz traf. Eine Zeigerumdrehung später düpierte Ari im Strafraum auf der Torauslinie Knoche mit einem Lupfer, ehe Naldo die Kugel beinahe ins eigene Tor abgefälscht hätte - Benaglio wischte den Ball in höchster Not von der Linie (22.).

Ari ist nicht zu halten

Im direkten Gegenzug schoss Perisic einen Distanzschuss knapp über das Gehäuse (23.). Doch viel mehr kam offensiv von den Niedersachsen nicht, im Spiel nach vorne war vieles Stückwerk und wenig durchdacht. Anders Krasnodar, das immer wieder den emsigen Ari suchte und auch fand, zwei Schüsse des Angreifers wurden Beute von Benaglio (27., 44.).

Kurz vor der Pause trafen die Wölfe unter gütiger Mithilfe der Hausherren aber doch ins Netz. De Bruynes Flachschuss wurde von Dykan nicht entscheidend abgewehrt, Olic und Granqvist rauschten heran und warfen sich auf der Torlinie in den Ball - der Schwede stocherte die Kugel beim Rettungsversuch zum 1:0 für den VfL über die Linie (37.).

Die Führung vor der Pause: Olic und Granqvist (am Boden) erstochern "gemeinsam" das 0:1.
Die Führung vor der Pause: Olic und Granqvist (am Boden) erstochern "gemeinsam" das 0:1.
© picture alliance

Granqvist verwertet kniffligen Handspiel-Elfmeter - Gustavos Traumtor

Nach dem Seitenwechsel erwischte die Hecking-Elf einen Start nach Maß: De Bruyne entwischte der schläfrigen Krasnodar-Defensive, wurde nicht angriffen und schloss problemlos ins kurze Eck ab (46.). Doch die Antwort der Russen ließ nicht lange auf sich warten: Ari köpfte Naldo den Ball mehr an die Schulter denn an den Oberarm, Schiedsrichter Artur Dias zeigte auf den Punkt. Eine sehr knifflige Entscheidung. Granqvist machte sein Eigentor wieder gut und vollendete rechts oben (51.).

Krasnodar drängte auf den Ausgleich, doch ein Traumtor von Luiz Gustavo, der den Ball rund 20 Meter vor dem Tor in den Winkel schlenzte, stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her (64.). Die Partie nahm nun gewaltig an Fahrt auf: Erst zirkelte Naldo per Freistoß knapp drüber (70.), dann rettete Benaglio gegen Akhmedov stark (71.).

De Bruyne markiert seinen Doppelpack

Schließlich machte de Bruyne nach einem Konter über Vierinha per Direktabnahme aus dem Strafraum vermeintlich alles klar (80.). Die Partie plätscherte dem Ende entgegen, ehe der eingewechselte Wanderson frei vor Benaglio per Pike für das 2:4 und wieder halbwegs für Spannung sorgte (86.). Die Hausherren glaubten wieder an sich, doch Petrov vergab nach einer Ecke per Direktabnahme die Riesenchance auf das 3:4 (90.+1) - dann hatte der VfL den ersten Dreier der Europa-League-Saison im Sack.

Europa League, 2014/15, Gruppenphase, 3. Spieltag
FK Krasnodar - VfL Wolfsburg 2:4
FK Krasnodar - VfL Wolfsburg 2:4
Fallrückzieher

Marcel Schäfer kann Gegenspiel Pavel Mamaev nicht an seinem spektakulären Abschluss hindern.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FK Krasnodar
Aufstellung:
Dykan (4) - 
Jedrzejczyk (4,5) , 
Granqvist (3,5)        
R. Sigurdsson (5)    
Kaleshin (4) - 
Gazinsky (5)    
Akhmedov (4) , 
Pereyra (3,5)    
Laborde (3)    
Mamaev (4)    
Ari (2)

Einwechslungen:
68. Wanderson     für Pereyra
68. Adzhinzhal für Mamaev
80. Petrov für Gazinsky

Trainer:
Kononov
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2)    
S. Jung (3,5) , 
Naldo (3)    
Knoche (3,5) , 
M. Schäfer (2,5) - 
Luiz Gustavo (2,5)    
Guilavogui (3,5) - 
Perisic (4)    
De Bruyne (1,5)            
Olic (3)    

Einwechslungen:
61. Vieirinha für Perisic
78. Dost für Olic
87. Arnold für De Bruyne

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Granqvist (37., Eigentor, Rechtsschuss, De Bruyne)
0:2
De Bruyne (46., Linksschuss, Naldo)
1:2
Granqvist (51., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:3
Luiz Gustavo (64., Linksschuss, Vieirinha)
1:4
De Bruyne (80., Linksschuss, Vieirinha)
2:4
Wanderson (86., Rechtsschuss, Akhmedov)
Gelbe Karten
FK Krasnodar:
R. Sigurdsson
(1. Gelbe Karte)
,
Laborde
(1.)
Wolfsburg:
Naldo
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
23.10.2014 18:00 Uhr
Stadion:
Kuban Krasnodar Stadion, Krasnodar
Zuschauer:
22545
Spielnote:  2
eine temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
7:9
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Artur Soares Dias (Portugal)   Note 2,5
hatte die Partie im Griff, der Handelfmeter für Krasnodar war vertretbar.
Spieler des Spiels:

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