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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

Deutschland
2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Maccabi Tel Aviv

Maccabi Tel Aviv

Israel

EINTRACHT FRANKFURT
MACCABI TEL AVIV
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Ben Haim sieht nach zweimal Handspiel die "Ampelkarte"

Eintracht wahrt blütenweiße Europa-Weste

Eintracht Frankfurt ist in der Europa League nach dem 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv noch immer ohne Gegentor und Punktverlust in Gruppe F. Gegen die Israelis gingen die Hessen früh in Führung. Nachdem die Gäste noch in der ersten Hälfte nach einer Gelb-Roten Karte auch noch numerisch dezimiert waren, geriet der Erfolg der SGE nicht mehr in ernste Gefahr.

Eintracht-Jubel
Die Eintracht bejubelt Vaclav Kadlecs (2.v.li.) Führungstreffer.
© Getty ImagesZoomansicht

Eintracht-Coach Armin Veh stellte nach dem 1:1 gegen Nürnberg auf einer Position um. Für den gegen Nürnberg in der 64. Minute ausgewechselten Aigner, der zuvor noch von einer Fußverletzung geplagt worden war (Veh: "Er ist nicht so zurechtgekommen. Er muss bei 100 Prozent sein"), begann Flum.

Tel Avivs Trainer Paulo Sousa - einst Champions-League-Sieger mit Borussia Dortmund - wechselte im Vergleich zum 2:1 in Bordeaux zweimal und entschied sich dabei für eine etwas defensivere Variante: Mitrovic und Ben Haim spielten für Altman und Ithzaki.

Die Eintracht begann druckvoll und suchte sofort Abschlüsse. Bereits in der 4. Minute musste Tel Avivs Keeper Juan Pablo nach einem Kopfball von Meier ernsthaft eingreifen. Zumindest in der Anfangsphase setzte aber auch Maccabi, das bei Ballbesitz blitzschnell mit viel Tempo nach vorne spielte, Nadelstiche. Ben Haim zwang Trapp zu einer gekonnten Parade (5.).

Noch in der Anfangsphase gelang den Hessen der Führungstreffer: Nach Flanke von rechts lenkte Juan Pablo einen Kopfball von Meier gerade noch an den linken Pfosten. Doch Kadlec profitierte, weil er das Laufduell mit Yeini gewann und aus kürzester Distanz vollendete (12.). Nur kurz darauf verpasste es Rode, sofort zu erhöhen, weil sein Schlenzer knapp über das Tor strich (14.). In der Folge kam von den Israelis in der Offensive kaum mehr etwas, doch auch die Eintracht entwickelte trotz stetem Bemühens weniger Torgefahr als noch in der Anfangsphase.

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht über Weihnachten im Wettbewerb bliebenHeribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt

Antonio Damato (Mi.), Tal Ben Haim (3.v.li.)
Tal Ben Haim (3.v.li.) sieht hier früh von Referee Antonio Damato die "Ampelkarte".
© Getty ImagesZoomansicht

Ben Haim, Damato und die Handspiele

In der 34. Minute erlebte Maccabi in Person von Ben Haim einen bitteren Moment: Der Außenstürmer sah innerhalb von vier Minuten zweimal die Gelbe Karte wegen Handspiels, von denen zumindest das erste eine sehr harte Entscheidung des italienischen Schiedsrichters Antonio Damato war. Und so musste Tel Aviv früh zu zehnt weiterspielen. Doch auch wenn der Druck der Hessen in den letzten Minuten der ersten Hälfte wieder zunahm, konnte die Veh-Elf keine weitere hochkarätige Gelegenheit mehr herausspielen.

Nach dem Seitenwechsel brachte Armin Veh Aigner für den bereits Gelb-verwarnten Russ, auf dessen Position im defensiven Mittelfeld Rode rückte. Gegen die dezimierten Israelis übernahmen die Hessen sofort wieder die Initiative und mussten nicht lange auf den zweiten Treffer warten: Nach Eckball von Barnetta stieg Meier in der Strafraummitte am höchsten und erhöhte wuchtig per Kopf auf 2:0 (53.).

Auch danach zeigte sich Frankfurt weiter spielfreudig. Doch Kadlec vergab zwei weitere gute Chancen auf einen Treffer, indem er zunächst knapp am Tor vorbeizielte (64.) und wenig später am gut aufgelegten Juan Pablo scheiterte (67.). In der Schlussphase war es schließlich Tibi, der gegen den Tschechen in höchster Not im Fünfmeterraum gerade noch den dritten Frankfurter Treffer vereitelte, sodass es schließlich beim dennoch ungefährdeten 2:0 blieb. Zumal Juan Pablo kurz vor Schluss auch noch einen platzierten Schuss von Aigner vom Strafraumrand entschärfte (90.+1).

Damit fehlt der Eintracht in der Gruppe F nur noch ein Zähler, um den Einzug in die K.o.-Phase bereits endgültig perfekt zu machen.

Frankfurt ist am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach zu Gast und reist am 7. November (19.00 Uhr) am 4. Spieltag in der Gruppe F zum Rückspiel in Israel. Tel Aviv spielt zunächst am kommenden Montag (20 Uhr) in der heimischen Liga gegen Bnei Sachnin.

Bilder zur Europa League
Hessische Herrlichkeit - Freiburger Frust
Marco Russ und Vaclav Kadlec (re.)
Abklatschen

An Europapokalabenden herrscht in Frankfurt derzeit stets Ausnahmestimmung. Die SGE trumpft von Woche zu Woche auf europäischem Parkett große auf und befindet sich klar auf Kurs K.o.-Spiele. Gegen Tel Aviv lief es auch gut für die Hessen. Hier bejubeln Marco Russ und Vaclav Kadlec (re.) das frühe 1:0 des Tschechen.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (3) - 
S. Jung (2,5)    
Zambrano (2,5)    
Anderson (3) , 
Oczipka (3,5) - 
Russ (3,5)        
Rode (3) , 
Flum (2,5) - 
Barnetta (2)    
Kadlec (2,5)    
Meier (1,5)        

Einwechslungen:
46. S. Aigner (3,5)     für Russ
68. Inui für Barnetta
78. Lakic für Meier

Trainer:
Veh
Maccabi Tel Aviv
Aufstellung:
Juan Pablo (2,5) - 
Yeini (5)    
Tibi (5) , 
Ben Harush (4,5) - 
Alberman (4,5)    
Radi (4,5) , 
Mitrovic (4,5)    
Zahavi (5)    
Ben Haim II (6)    
Prica (5)    

Einwechslungen:
55. Margulies (4,5) für Alberman
65. Dabbur für Prica
74. Altman für Zahavi

Trainer:
Paulo Sousa

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kadlec (12., Rechtsschuss, Meier)
2:0
Meier (53., Kopfball, Barnetta)
Gelb-Rote Karten
E. Frankfurt:
-
M. Tel Aviv:
Ben Haim II
(34.)

Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Russ
(2. Gelbe Karte)
,
Zambrano
(1.)
,
S. Aigner
(1.)
M. Tel Aviv:
Mitrovic
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
24.10.2013 21:05 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
40800
Spielnote:  3
sehr einseitig geführte Partie.
Chancenverhältnis:
8:1
Eckenverhältnis:
11:2
Schiedsrichter:
Antonio Damato (Italien)   Note 3,5
zu kleinlich bei der Bewertung von Handspielen.
Spieler des Spiels:

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