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VfB Stuttgart

 - 

Molde FK

 

0:1 (0:1)

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VfB Stuttgart
Molde FK
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.







Molde gewinnt zwei Mal gegen Stuttgart

VfB mogelt sich weiter

Das beste am Nikolaustag in Stuttgart war das Ergebnis aus Kopenhagen. Weil die Dänen ihr Heimspiel in der Europa League nicht gewinnen konnten, rutschte der VfB Stuttgart trotz Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Molde und einer schlechten Vorstellung in die nächste Runde. Der siebte Bundesligist in der nächsten Runde bedeutet eine historische Bestmarke für die deutschen Vereine, die Leistung der Stuttgarter ließ aber viele Fragen offen.

Pape Pate Diouf und Gotoku Sakai
Heiß umkämpft bei Eiseskälte: Moldes Pape Pate Diouf und Gotoku Sakai.
© Getty ImagesZoomansicht

VfB-Coach Bruno Labbadia baute sein Team nach dem 1:0-Sieg in Fürth auf drei Positionen um. In der Innenverteidigung musste Tasci mit Schmerzen nach einer Rippenprellung passen, sodass Maza ins Team rotierte. Auf der linken Abwehrseite durfte mal wieder Molinaro anstelle von Boka ran. Zudem hat sich Torun nach zwei Muskelfaserrissen wieder ins Team gekämpft, Kuzmanovic blieb nur der Platz auf der eiskalten Bank.

Moldes Trainer Ole Gunnar Solskjaer hat sein Team im Vergleich zum letzten Auftritt in der Europa League beim 1:2 gegen Kopenhagen ebenfalls auf drei Positionen umgestellt. Angan, Odegard und Diouf standen für Vatshaugh, Hestadt und Chima in der Startaufstellung. Seit dem Spiel gegen die Dänen waren die Norweger übrigens ohne Pflichtspiel. Die Meisterrunde ist bereits vorbei und Molde hat seinen Titel verteidigt.

Die Anfangsminuten gehörten erwartungsgemäß den Hausherren. Ein Angriff nach dem anderen lief über die linke Seite, wo Traoré wirbelte, doch richtig gefährlich wurde es nicht und das Blatt wandelte sich schnell. Molde fing sich, spielte nach rund zehn Minuten mit und sofort wurde es gefährlich. Erst wurde es brenzlig als Ulreich von Angan ausgespielt wurde, Niedermeier klärte, dann durfte Berget aus kurzer Distanz abziehen, diesmal war Ulreich mit einem Reflex zur Stelle. Zudem fuhr Ibisevic im eigenen Strafraum gegen Forren den Ellbogen aus. Der Elfmeterpfiff blieb aus. Spätestens jetzt war allen klar, dass es kein Spaziergang wird. Bei den Schwaben war zu wenig Bewegung und dann musste auch noch Torun mit Oberschenkelproblemen vom Platz, sodass Harnik früh eingewechselt wurde (29.).

Die geisterhafte Stimmung im Stadion nahm vorweg, was noch passieren sollte. Stuttgart hatte zwar zwei erstklassige Möglichkeiten, aber sowohl Harnik als auch Okazaki ließen ihre Chancen liegen. Und die beiden Aufreger täuschten auch nicht darüber hinweg, dass Dynamik und Zweikampfstärke im Spiel des Bundesligisten völlig fehlten. Das dicke Ende folgte: Nach einem Freistoß für die Labbadia-Elf (!) ließ sich der VfB überrumpeln. Sakais Schussversuch war kläglich, landete beim Gegner und Linnes hatte das Auge für Angan. Der Ivorer war bereits auf und davon, scheiterte zunächst noch am guten Ulreich, schoss im Nachschuss aber ein (45.+1).

Im zweiten Durchgang haben wir zu viele Chancen liegen gelassen. Wir hätten noch drei Stunden weiterspielen können und hätten nicht getroffen.Sportdirektor Fredi Bobic

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Viel engagierter kam der VfB aus der Kabine, erneut war es Harnik, der aus kurzer Distanz aber wieder am glänzenden Pettersen scheiterte. Das Team wirkte jetzt wacher, kam auch besser in die Zweikampfsituationen, hatte Zugriff zum Gegner, dennoch bestimmten viele kleine Fehler das Spiel. Molde blieb gefährlich, schaltete bei Ballgewinn schnell um, sodass Stuttgart stets aufpassen musste.

Stuttgart hielt jetzt aber vor allem kämpferisch dagegen. Und wenn es Chancen gab, stets das gleiche Bild: Harnik trat gegen Pettersen an und Pettersen war der Sieger. In der Schlussphase wurde es fast schon zu einer Slapstick-Nummer. Entweder trafen die Schwaben den Ball nicht richtig (Ibisevic, Gentner) oder man behinderte sich gegenseitig (Harnik und Ibisevic). Am Ende war es egal, Kopenhagen kam gegen Bukarest nicht über ein Remis hinaus und weil Stuttgart den direkten Vergleich mit den Dänen für sich entschieden hat, reichte es trotzdem für die nächste Runde - als Gruppenzweiter.

Stuttgart hat nun keine 48 Stunden zur Regeneration, ehe es am Samstag um 15.30 Uhr gegen Schalke geht. Die nächsten beiden Runden in der Europa League werden am 20. Dezember ausgelost, gespielt wird am 14. und 21. Februar.

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So sehen Sieger aus
Europäische Emotionen

© Getty Images

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06.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (2) - 
G. Sakai (5) , 
Niedermeier (3,5) , 
Maza (3,5) , 
Molinaro (4,5) - 
Gentner (4)    
Torun    
Hajnal (4,5)    
Traoré (4,5)    
Okazaki (5)    
Ibisevic (4,5)

Einwechslungen:
29. Harnik (4) für Torun
70. Holzhauser für Okazaki
88. B. Röcker für Hajnal

Trainer:
Labbadia
Molde FK
Aufstellung:
Pettersen (2) - 
Linnes (4) , 
Odegard (4,5) , 
Forren (3,5)    
Rindaröy (5) - 
Eikrem (4) , 
Moström (4,5) - 
Gatt (4,5)    
Berget (4)    
Diouf (5) - 
Angan (3)        

Einwechslungen:
64. Chima für Angan
68. Hussain für Gatt
79. Simonsen für Berget

Trainer:
Solskjaer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Angan (45. + 1, Rechtsschuss, Linnes)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Traoré
(1. Gelbe Karte)
Molde:
Forren
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
06.12.2012 19:00 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
15550
Spielnote:  4,5
eine hektische und unstrukturierte Partie, gespickt mit Fehlern, von denen Molde mit Glück und Geschick einen zum schmeichelhaften Sieg nutzte.
Chancenverhältnis:
11:6
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Kevin Blom (Niederlande)   Note 2,5
kleine Wackler, lag ansonsten in den wichtigen Entscheidungen, darunter drei Strafraumszenen (58./59./66.), für die er keine Strafstöße gab, richtig.
Spieler des Spiels:
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