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FC Villarreal

 - 

FC Porto

 

3:2 (1:1)

Hinspiel: 1:5

Nach Hin- & Rückspiel: 4:7

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FC Villarreal
FC Porto
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Porto steht trotz 2:3-Niederlage im Finale von Dublin

Nach Falcaos 16. Tor ist die Luft in Villarreal raus

Die 1:5-Hypothek aus dem Hinspiel erwies sich für den FC Villarreal als zu groß. Trotz einer couragierten Vorstellung und viel Offensivwirbel reichte es im Rückspiel im "El Madrigal" nur zu einem 3:2. Treffer von Hulk kurz vor und Falcao kurz nach der Pause machten die Hoffnungen der Gastgeber auf ein Wunder zunichte.

Freddy Guarin und Falcao
Kolumbianischer Jubel: Falcao bejubelt mit Passgeber Guarin sein 2:1 in Villarreal.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Vergleich zur 1:5-Packung im Hinspiel nahm Villarreals Trainer Juan Carlos Garrido drei Wechsel vor, die der Herkulesaufgabe entsprechend offensiv ausgerichtet war. Mattila, Weltmeister Capdevila und Stürmer Marco Ruben begannen anstelle von Marchena, dem gelbgesperrten Catala und Borja Valero.

Dass Porto die Partie trotz des deutlichen Vorsprungs ernst nahm, verdeutlichte die Tatsache, dass Coach André Villas-Boas seine stärkste Elf ins Rennen schickte. Es gab keine Änderungen im Vergleich zum Hinspiel, auch der gelbvorbelastete Joao Moutinho lief auf.

Volldampf ab der ersten Minute hatten die Spanier angekündigt und tatsächlich befand sich der Porto-Strafraum von Beginn an unter Dauerdruck. Vor allem Nilmar sorgte über rechts für viel Wirbel. Eine Hereingabe des Brasilianers vom Strafraumeck verpasste Rossi in der Mitte nur knapp (10.). Kurz zuvor hatte Cani Porto-Schlussmann Helton bereits mit einem 20-Meter-Schuss geprüft.

Die Führung lag in der Luft - und wie Hinspiel war es Cani, der sie besorgte, als er nach Querpass von Marco Ruben aus sechs Metern mit der Innenseite einschoss (17.). So verdient der Treffer auch war, in seiner Entstehung war er gleich doppelt abseitsverdächtig.

Die Halbfinal-Rückspiele

Es blieb dabei: Villarreal spielte in der Offensive wie aufgedreht und dominierte Porto, das in der Abwehr keinen sicheren Eindruck machte, nach Belieben. Ruben (22.) und Rossi (32., frei vor Helton) vergaben die größten Chancen für die Hausherren, die dann wie aus dem Nichts jedoch die ganz kalte Dusche hinnehmen mussten: Hulk wurde bei seinem Sololauf im Mittelfeld nicht wirklich gestört, seinen Schuss fälschte Musacchio unglücklich und unhaltbar zum 1:1 ab (40.). Fünf Minuten später hätte der Brasilianer den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, scheiterte jedoch an Torhüter Diego Lopez.

Nach dem Wechsel begann Villarreal noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung. Sekunden nachdem Nilmar aus spitzem Winkel an Helton gescheitert war, fiel dank einer kolumbianischen Ko-Produktion jedoch die Vorentscheidung: Guarin bediente Falcao, der zum 2:1 einschob. Mit seinem 16. Treffer im laufenden Wettbewerb ist der Stürmer nun alleiniger Rekordhalter. Jürgen Klinsmann waren auf dem Weg zum UEFA-Cup-Sieg der Bayern 1996 15 Tore gelungen.

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Damit war die Luft natürlich raus, Villarreal hätte nun ein 7:2 gebraucht. Der Frust war den Spaniern anzumerken, er entlud sich unter anderem in einem rüden Foul von Bruno an Fernando, der infolgedessen einige Minuten später ausgewechselt werden musste.

Villarreal besann sich gegen einen nun einige Gänge zurückschaltenden Gegner dann jedoch noch einmal aufs Fußballspielen: Erst drosch Weltmeister Capdevila den Ball nach einer Flanke von Cani in die Maschen (75.), dann stellte Rossi per Elfmeter (Otamendi an Marco Ruben) den 3:2-Endstand her und sicherte damit immerhin noch den achten Sieg im achten Europa-League-Heimspiel. Die Zuschauer im "El Madrigal" feierten die Gastgeber, für die es am Sonntag (12 Uhr) in der Liga bei RCD Mallorca weitergeht, für ihre couragierte Vorstellung bis zum Schluss.

Der FC Porto wird das Ende seiner Auswärtsserie auf europäischem Parkett (zuvor sechs Spiele, sechs Siege) verschmerzen können. Am 18. Mai treffen die "Drachen" im rein-portugiesischen Finale von Dublin auf Außenseiter Sporting Braga, der sich im zweiten Halbfinale überraschend gegen Portos Erzrivalen Benfica durchsetzte. In der Liga geht's am Sonntag gegen Pacos de Ferreira weiter.

Bilder zu den Halbfinalrückspielen
Porto und Braga fahren nach Dublin
Bragas Alberto Rodriguez gegen Javier Saviola (re.)
Jäh gestoppt!

Benficas Javier Saviola, der bereits mit dem FC Sevilla den UEFA-Cup gewonnen hatte, wollte diesen Erfolg mit Lissabon wiederholen. Daraus wurde nichts, denn der Argentinier wurde im Halbfinale von Alberto Rodriguez (li.) & Co jäh gestoppt.
© Getty Images

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05.05.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Villarreal
Aufstellung:
Mario
Bruno   
Capdevila    
Javier Matilla   
Santi Cazorla       
Cani    
Nilmar   
Rossi    

Einwechslungen:
57. Marchena für Santi Cazorla
57. Wakaso    für Javier Matilla
67. Marcos Senna für Nilmar

Trainer:
Garrido
FC Porto
Aufstellung:
Helton    
Sapunaru   
Otamendi   
Fernando   
Guarin
Joao Moutinho   
Hulk    
C. Rodriguez   
Falcao       

Einwechslungen:
32. J. Rodriguez für C. Rodriguez
52. Souza für Joao Moutinho
61. Ruben Micael    für Fernando

Trainer:
Villas-Boas

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cani (17., Rechtsschuss, Marco Ruben)
1:1
Hulk (39., Linksschuss)
1:2
Falcao (48., Rechtsschuss, Guarin)
2:2
Capdevila (75., Linksschuss, Cani)
3:2
Rossi (80., Foulelfmeter, Linksschuss, Marco Ruben)
Gelbe Karten
Villarreal:
Bruno
(1. Gelbe Karte)
,
Wakaso
(2.)
FC Porto:
Falcao
(1. Gelbe Karte)
,
Sapunaru
(2.)
,
Ruben Micael
(1.)
,
Otamendi
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
05.05.2011 21:05 Uhr
Stadion:
El Madrigal
Zuschauer:
21500
Schiedsrichter:
Gianluca Rocchi (Italien)
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