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VfL Wolfsburg

 - 

FC Fulham

 

0:1 (0:1)

Hinspiel: 1:2

Nach Hin- & Rückspiel: 1:3

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VfL Wolfsburg
FC Fulham
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Schwacher VfL scheidet gegen clevere Engländer aus

Zamora schockt Wolfsburg

Mit seinem bereits sechsten Treffer im laufenden Europa-League-Wettbewerb riss Fulhams Stürmerstar Zamora Wolfsburg bereits nach nur 23 gespielten Sekunden aus allen Halbfinalträumen. Von dem Schock des frühen Gegentors erholte sich der Deutsche Meister nie richtig, so dass die gegen die meist ideenlos vorgetragenen VfL-Angriffe clever verteidigenden Engländer nicht unverdient ins Semifinale gegen den HSV einzogen.

Der Schock für den VfL: Zamora trifft schon nach 23 Sekunden, Simunek ist machtlos.
© picture-allianceZoomansicht

Im Vergleich zum 4:0 gegen Hoffenheim nahm Trainer Lorenz-Günther Köstner eine Änderung seiner Startelf vor. In der Innenverteidigung spielte Simunek für Riether, der gegen die TSG den kurzfristig ausgefallenen Madlung ersetzt hatte. Riether rückte vor ins Mittelfeld, wo Hasebe aus dem Team rutschte.

Nach dem 2:1 über Wigan Athletic wechselte Fulham-Coach Roy Hodgson in seiner Anfangsformation auf zwei Positionen. Baird spielte für den verletzten Dempsey (Oberschenkelprobleme). Im Angriff wurde Zamora nach Achillessehnenproblemen rechtzeitig fit und ersetzte Elm.

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Mit dem ersten Angriff ging Fulham in Führung. Gera steckte am Strafraum durch zu Zamora, der Simunek mit der Hacke düpierte und gekonnt mit links einschoss. Nach nur 23 Sekunden waren Wolfsburgs taktische Überlegungen damit bereits hinfällig. Der VfL zeigte sich in der Defensive danach weiter verunsichert: Ein Kopfball von Gera konnte von Benaglio gerade noch entschärft werden (7.), knapp zehn Minuten später parierte der Wolfsburger Keeper im Nachfassen gegen einen Schuss von Murphy (16.).

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 09.04., 10:52 Uhr
Wolfsburg international gescheitert
Den stärksten Auftritt hatte Wolfsburg erst zu später Stunde. Am Ende eines verkorksten Abends beschönigte keiner das grauenhafte 0:1 gegen den FC Fulham mit dem Blitztor nach nur 23 Sekunden. Nun steht die Qualifikation für die Europa League in der Bundesliga im Fokus des VfL.
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Auch in der Offensive wirkten die Wolfsburger nach dem schnellen Rückstand geschockt. Zwar hatte Gentner nach schlimmem Fehlpass von Murphy vor dem eigenen Strafraum eine gute Schussgelegenheit, die Schwarzer aber gerade noch parieren konnte (10.). Und zwei Minuten später war der Ball sogar im Netz des FC Fulham, doch Grafite erzielte seinen Abstauber nach einem Gentner-Schuss aus Abseitsstellung (12.). Insgesamt fehlte es den Niedersachsen aber im Angriffsspiel an Ideen und Präzision.

Zwar zeigten die Engländer mit zunehmender Spieldauer immer weniger eigene Angriffsaktionen, doch auch die "Wölfe" präsentierten sich im Spiel nach vorne immer ratloser. Ohne Tempo versuchten es die Köstner-Schützlinge oft mit langen und hohen Bälle, die leichte Beute für die robuste Abwehr der Gäste war. Schon in der 35. Minute brachte Wolfsburgs Interimstrainer dann bereits Dejagah für Pekarik als zusätzliche offensive Alternative.

Tatsächliche brachte der Deutsch-Iraner nach seiner Hereinnahme ein wenig neuen Schwung in die bis dato ideenlose Kreativabteilung. Doch mehr als eine kleinere Gelegenheit nach einem Doppelpass zwischen Dejagah und Riether brachte der VfL vor dem Pausenpfiff nicht mehr zustande.

In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs erzeugte der VfL kurzzeitig mehr Druck als noch im ersten Abschnitt. Erst leiteten Dzeko und Dejagah eine Schusschance von Schäfer ein, die aber von einem Abwehrbein noch abgefälscht werden konnte (54.). Dann verpasste Dzeko ein hohes Zuspiel aus dem Mittelfeld frei vor Schwarzer knapp (58.).

Im Gegenzug hatte dann aber Fulham eine Riesenchance - und gleichzeitig der VfL auch Glück, dass Benaglios Klärungsaktion gegen den frei vor dem Keeper aufgetauchten Zamora nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde (59.). Danach fiel den Niedersachsen gegen die plötzlich wieder angriffslustiger werdende Hodgson-Elf, die zahlreiche hochkarätige Chancen ausließ, nicht mehr viel ein.

Erst spät, in der 84. Minute, hatte Dzeko mit einem Pfostentreffer die beste Tormöglichkeit der Wolfsburger im gesamten Spiel. Zuvor hätten allerdings bereits Davies völlig frei vor dem glänzend reagierenden Benaglio (76.) und Murphy, dessen Schuss von Barzagli auf der Torlinie geklärt wurde (81.), die Entscheidung für die verdient siegreichen Engländer besorgen müssen.

Für Wolfsburg geht es am Sonntag in der Liga beim 1. FC Nürnberg weiter. Für Fulham steht am gleichen Tag das Spiel beim FC Liverpool an.

09.04.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (2,5) - 
Pekarik (5)    
Simunek (5)    
Barzagli (4) , 
M. Schäfer (4) - 
Josué (4)        
Riether (4) , 
Gentner (4)    
Misimovic (4) - 
Grafite (5) , 
Dzeko (4,5)    

Einwechslungen:
35. Dejagah (4)     für Pekarik
62. Martins für Gentner
76. Rever für Simunek

Trainer:
Köstner
FC Fulham
Aufstellung:
Schwarzer (2,5) - 
Baird (3,5)    
Hangeland (2) , 
A. Hughes (3) , 
Konchesky (3,5)    
Dan. Murphy (3)    
Etuhu (3,5) - 
Duff (3) , 
S. Davies (3)    
Gera (3)    
Zamora (2)    

Einwechslungen:
82. Nevland für Gera
86. B. Riise für S. Davies

Trainer:
Hodgson

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zamora (1., Linksschuss, Gera)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Dzeko
(1. Gelbe Karte)
,
Dejagah
(1.)
,
Josué
(1.)
Fulham:
Baird
(4. Gelbe Karte)
,
Konchesky
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2010 21:05 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
24843
Spielnote:  4
kein Europapokalfight, Fulham reichte es, die Führung zu verwalten.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
10:2
Schiedsrichter:
Viktor Kassai (Ungarn)   Note 2,5
souveräner Leiter, erkannte richtig, dass Grafite bei seinem Treffer im Abseits stand (12.).
Spieler des Spiels:
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