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Hamburger SV

Hamburger SV

Deutschland
0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Celtic Glasgow

Celtic Glasgow

Schottland

HAMBURGER SV
CELTIC GLASGOW
15.
30.
45.

60.
75.
90.








HSV verpasst gegen klar unterlegene Schotten einen verdienten Sieg

Mathijsen scheitert an der Latte

Der Hamburger SV war gegen Celtic Glasgow über die komplette Spielzeit das bestimmende Team, wusste aber die Überlegenheit nicht in Zählbares umzumünzen. Die Schotten offenbarten große Abstimmungsprobleme im Defensivverbund, was aber unbestraft blieb. Auf der anderen Seite bügelte aber auch HSV-Keeper Rost vor allem vor der Pause Unachtsamkeiten seiner Vorderleute aus.

Wie eine Wand: Zé Roberto zirkelt einen HSV-Freistoß über die Celtic-Abwehr, aber auch übers Tor.
Wie eine Wand: Zé Roberto zirkelt einen HSV-Freistoß über die Celtic-Abwehr, aber auch übers Tor.
© picture allianceZoomansicht

Beim Hamburger SV gab es im Vergleich zur jüngsten 2:3-Niederlage gegen Mönchengladbach folgende personelle Änderungen: Rincon, Rozehnal und Jansen standen an Stelle von Demel (Bluterguss), Boateng (Fußprellung) und Trochowski (Bank) in der Startelf.

Celtic Glasgows Trainer Tony Mowbray brachte im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen den HSV Torhüter Zaluska für den operierten Stammkeeper Boruc. Zudem spielten Hinkel, Loovens, Fox, Crosas und Samaras für Wilson, McManus, Naylor, Brown und Maloney.

Turbulenter Auftakt in Hamburg. Die Labbadia-Elf hätte schon früh in Führung gehen können, doch Caldwell blockte einen Pitroipa-Schuss (1.), und Zaluska rettete gegen den allein vor ihm aufgetauchten Berg (2.). Im Gegenzug aber wurde ein Robson-Schuss um Zentimeter über den linken Torwinkel abgefälscht (4.).

Nach und nach hatten sich die Abwehrreihen besser sortiert, das Geschehen spielte sich mit einem leicht überlegenen HSV zumeist im Mittelfeld ab. Urplötzlich stand aber Torhüter Rost im Mittelpunkt: Samaras bediente McDonald halblinks, der Australier scheiterte allein vor dem HSV-Keeper mit einem Flachschuss am glänzend reagierenden Rost (17.).

Hamburg war in einer intensiven Partie tonangebend, deckte immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten in der Celtic-Abwehr auf, nutzte diese aber nicht konsequent genug. Mehr als Distanzschüsse sprangen nicht heraus. Pitroipa zielte aus 16 Metern zu hoch (22.), Jansen scheiterte mit Flachschuss an Zaluska (20.) und verfehlte kurz darauf erneut aus der zweiten Reihe abziehend das Gehäuse nur denkbar knapp (24.).

Eine Viertelstunde war von den meist reagierenden und selten agierenden Schotten offensiv nichts mehr zu sehen, dann tauchte McDonald nach Pass von McGeady allein vor Rost auf, doch der HSV-Keeper rettete erneut klasse (32.).

Die Hanseaten kombinierten besser, hatten mehr Ballbesitz, ließen aber die entscheidenden Ideen vermissen, die Spitzen erfolgversprechend in Szene zu setzen. Strafraumszenen waren in der Schlussphase vor der Pause Mangelware.

Pech für Mathijsen

Nach dem Wechsel nahm das Tempo wieder merklich zu. Der HSV hatte Pech, als Mathijsen den Ball nach Aogo-Freistoß an die Latte ablenkte (48.). Die Überlegenheit der Labbadia-Schützlinge wurde immer größer, die Abwehr der Schotten taumelte von einer Verlegenheit in die andere, doch der aus HSV-Sicht erlösende Treffer zum 1:0 wollte nicht fallen. Elia schoss aus acht Metern halbrechter Position knapp am langen Eck vorbei (57.).

Glasgow verstand es nach einer guten Stunde, mit körperlichem Einsatz - mitunter über der Schmerzgrenze - den Spielfluss zu unterbinden. Die Partie war nun zerfahren, es gab viele Unterbrechungen, Verbalscharmützel und gelbe Karten.

Es dauerte bis zur 73. Minute, ehe wieder Spannendes passierte, dann hatten die HSV-Fans aber gleich den Torschrei auf den Lippen: Doch Zaluska rettete fantastisch gegen einen klasse Kopfball von Rozehnal und lenkte den Ball über die Latte.

Celtic investierte in der Schlussviertelstunde etwas mehr, die Schotten mussten aufgrund der Tabellensituation mehr riskieren. Ernsthaft in Gefahr brachten die Briten das HSV-Tor aber nicht. Auf der anderen Seite zielte Berg nach einem schnellen Gegenzug aus 17 Metern ein bisschen zu hoch.

Der HSV verpasste gegen insgesamt klar unterlegene Schotten vor allem aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung und der zu geringen Zielstrebigkeit einen verdienten Sieg.

Für den Hamburger SV geht's nun am Sonntag zum Nordderby nach Hannover. Celtic Glasgow ist ebenfalls am Sonntag beim FC Falkirk im Einsatz.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (2) - 
Rincon (4) , 
Rozehnal (4,5) , 
Mathijsen (4) , 
Aogo (5) - 
Jarolim (3)        
Zé Roberto (4,5) - 
Elia (4) , 
Jansen (4)    
Pitroipa (5)    
Berg (5)

Einwechslungen:
83. Trochowski für Jansen
87. Torun für Pitroipa

Trainer:
Labbadia
Celtic Glasgow
Aufstellung:
Zaluska (2) - 
Hinkel (4,5) , 
Caldwell (4)        
Loovens (4) , 
Dan. Fox (4,5) - 
Crosas (3) , 
N'Guemo (3,5) - 
Robson (4,5)        
McGeady (4,5)    
Samaras (3)    
McDonald (5)    

Einwechslungen:
59. Naylor (4) für McDonald
59. Fortune (4,5) für McGeady
75. McGinn für Robson

Trainer:
Mowbray

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
Jarolim
(1. Gelbe Karte)
Celtic:
Caldwell
(1. Gelbe Karte)
,
Samaras
(1.)
,
Robson
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
05.11.2009 19:00 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
45037
Spielnote:  4
zwei spielerisch arg limitierte Teams bekämpften sich zumindest mit Leidenschaft.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Carlos Velasco Carballo (Spanien)   Note 5
entschied zweimal zuungunsten Hamburgs: Caldwells Handspiel als letzter Mann (19.) wäre mit Rot anstatt Gelb zu ahnden gewesen, beim Handspiel von Fox im Strafraum (54.) verweigerte er den fälligen Elfmeter.
Spieler des Spiels:
Frank Rost
herausragend im ersten Durchgang, rettete gegen Mc Donald (17., 33.).

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