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Hamburger SV

Hamburger SV

Deutschland
0
:
0

Halbzeitstand
0:0
FC Fulham

FC Fulham

England

HAMBURGER SV
FC FULHAM
15.
30.
45.

60.
75.
90.






Demel verletzt, Trochowski gesperrt - Fulhams Serie hält

Schwarzer stellt sich Hamburg in den Weg

In einem über weite Strecken von der Taktik geprägten Spiel kam der Hamburger SV gegen den FC Fulham nicht über ein 0:0 hinaus. Die Hanseaten waren dabei über weite Teile spielbestimmend, fanden meistens aber keinen Weg gegen extrem defensiv ausgerichtete Engländer, die damit auch in ihrem sechsten Spiel in Folge ungeschlagen blieben. Das Rückspiel dürfte somit für beide Mannschaften eine knifflige Sache werden.

Fulhams Kapitän Murphy (re.) bedrängt van Nistelrooy.
Eng am Mann: Fulhams Kapitän Murphy (re.) bedrängt van Nistelrooy.
© picture-allianceZoomansicht

Hamburgs Trainer Bruno Labbadia tauschte im Vergleich zum 0:1 gegen Mainz zweimal: Pitroipa und Guerrero spielten anstelle von Tesche und Berg. Der überraschend fit gewordene Petric saß nach seinem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zunächst auf der Bank. Fulhams Coach Roy Hodgson gab im Vergleich zum 0:0 gegen Wolverhampton in der Abwehr Hangeland den Vorzug vor Smalling.

Von Beginn an waren die Rollen in der gut gefüllten HSH-Nordbank-Arena klar verteilt. Hamburg ergriff die Initiative, während die Engländer eher abwartend agierten. Bereits nach zwei Minuten hätte van Nistelrooy die Führung machen können, der Niederländer wurde aber noch von Hughes entscheidend am Abschluss gehindert. Ansonsten fiel dem HSV gegen sehr tief stehende Cottagers nicht viel ein. Bis auf Fernschüsse durch Trochowski (3., 8.) und Guerrero (10.) brachten die Hanseaten nichts zu Stande.

Halbfinal-Hinspiele

Auf der Gegenseite wagten sich die Gäste nur selten nach vorne, wenn sie es dann mal taten, dann wurde es jedoch gleich gefährlich. So strich ein von Boateng abgefälschter 16-Meter-Schuss von Gera hauchdünn am rechten Pfosten vorbei (14.). Das war dann aber auch schon alles von Fulham, des typisches "Kick & Rush" anbot. Die Mannschaft von Trainer Hodgson rührte Beton an und zog den bemühten, aber ideenlosen Hamburgern damit den Zahn. Nach vorne wurde stets Zamora mit langen Bällen gesucht, der allerdings alleine ebenfalls nichts anrichten konnte. Folglich plätscherte das intensive Duell ereignislos der Halbzeitpause entgegen.

Hamburgs Schlussoffensive bleibt unbelohnt

Hamburgs Mathijsen im Zweikampf mit Zamora.
Textiltester: Hamburgs Mathijsen im Zweikampf mit Zamora.
© picture-allianceZoomansicht

Ohne personelle Wechsel ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Und auch sonst änderte sich nicht viel, außer dass Fulham im zweiten Durchgang um mehr Ballbesitz bemüht war. Es blieb demnach eine zähe Angelegenheit. Hodgson reagierte und brachte mit Dempsey, der Zamora ersetzte, einen frischen Angreifer. Und der US-Amerikaner sorgte in der 65. Minute für die bis dato beste Gelegenheit der Gäste. Sein Zuspiel landete bei Gera, der aber im Strafraum in allerletzter Sekunde von Zé Roberto gestoppt wurde.

Erst nach 70 Minuten nahm die Begegnung Fahrt auf. Vor allem der HSV machte nun Druck und kam zugleich zu guten Möglichkeiten durch Zé Roberto (70.), Pitroipa (71.), Trochowski (72.) und Jarolim (73.). Allesamt wurden aber von Fulhams australischem Keeper Schwarzer vereitelt. Dennoch: Die Hanseaten drückten nun mit aller Macht auf die Führung und setzten sich dabei am gegnerischen Strafraum fest. Labbadia brachte nun auch Petric, doch auch der Kroate rannte sich häufig in der massierten Deckung der Briten fest.

Die Schlussminuten musste der Bundesligist dann ohne Demel, der verletzungsbedingt durch Rincon ausgewechselt werden musste, auskommen. Weil aber Aogos Schuss aus der zweiten Reihe das Ziel nicht fand (79.) und Mathijsen den Ball im Fünfer um eine Fußspitze verpasste (83.), ging es schließlich torlos zu Ende.

Hamburg ist am Sonntag in Hoffenheim gefordert, während Fulham am selben Tag beim FC Everton antritt. Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag in London statt, dann aber ohne Baird, der gelbgesperrt zuschauen wird. Das gleiche Schicksal trifft auch Trochowski, der sich in der Nachspielzeit eine folgenschwere Gelbe Karte einhandelte.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3) - 
Demel (4,5)    
J. Boateng (3) , 
Mathijsen (3,5)    
Aogo (3) - 
Jarolim (3)    
Zé Roberto (3,5) - 
Trochowski (4)    
Pitroipa (3) - 
Guerrero (5)    

Einwechslungen:
72. Petric für Guerrero
82. Rincon für Demel

Trainer:
Labbadia
FC Fulham
Aufstellung:
Schwarzer (2) - 
Baird (4)    
A. Hughes (3) , 
Hangeland (2) , 
Konchesky (3,5) - 
Duff (4) , 
Dan. Murphy (3)    
Etuhu (3) , 
S. Davies (4) - 
Gera (4)    
Zamora (4,5)    

Einwechslungen:
52. Dempsey (4) für Zamora

Trainer:
Hodgson

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
Mathijsen
(2. Gelbe Karte)
,
Trochowski
(3.)
Fulham:
Baird
(5. Gelbe Karte)
,
Gera
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.04.2010 21:05 Uhr
Stadion:
HSH-Nordbank-Arena, Hamburg
Zuschauer:
49171
Spielnote:  4,5
ideenloses Hamburger Anrennen gegen destruktive Briten bei mäßigem Tempo.
Chancenverhältnis:
5:1
Eckenverhältnis:
9:1
Schiedsrichter:
Claus Bo Larsen (Dänemark)   Note 1,5
starke Partie, stets mit dem richtigen Strafmaß.
Spieler des Spiels:
Mark Schwarzer
Wenn Hamburg mal gefährlich wurde, parierte der Keeper, rettete stark gegen Pitroipa und Trochowski (71.).

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