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Galatasaray Istanbul

 - 

Hamburger SV

 
Galatasaray Istanbul

2:3 (1:0)

Hinspiel: 1:1

Nach Hin- & Rückspiel: 3:4

Hamburger SV
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Galatasaray Istanbul
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Galatasaray gibt das Ruder aus der Hand

Baros lupft, Olic auch

Der Hamburger SV kommt bei Galatasaray Istanbul in einer sehr spannenden und unterhaltsamen Partie zu einem 3:2-Sieg und zieht dadurch ins Viertelfinale des UEFA-Cups ein. Dabei sah es lange Zeit für den HSV schlecht aus, denn nach einer anfänglichen Druckphase gaben die Hanseaten zunehmend das Heft aus der eigenen Hand und gerieten mit zwei Toren in Rückstand. Doch dann schlug die Stunde von Guerrero, der fast im Alleingang die Hanseaten wieder ins Spiel zurückbrachte.

Istanbuls Sabri (re.) im Zweikampf mit Aogo.
Vorsprung: Istanbuls Sabri (re.) im Zweikampf mit Aogo.
© picture-allianceZoomansicht

Im Vergleich zum 1:1 in Hamburg musste Galatasarays Trainer Bülent Korkmaz den rotgesperrten Innenverteidiger Emre Asik ersetzen. Für ihn rückte Serkan Kurtulus in die Startelf. Zudem stürmte Baros anstelle von Nonda. Bei den Hamburgern brachte Trainer Martin Jol nach dem 2:0-Sieg gegen Cottbus für Petric (Muskelfaserriss im Oberschenkel) Tavares und Streit Boateng, Aogo und Pitroipa. Zudem fehlte Trochowski wegen einer Innenbanddehnung im rechten Knie.

Die Hamburger begannen das Match hochkonzentriert und übernahmen rasch die Initiative. Sie gingen engagiert in die Zweikämpfe, erspielten sich dadurch Feldvorteile und kamen zugleich zu ersten Einschussgelegenheiten. Aber Olic war gleich zweimal mit dem Kopf zu unpräzise (6., 10.). Die Türken spielten zunächst zwar abwartend, waren über Konter aber brandgefährlich.

Nach einiger Zeit befreite sich Istanbul von der Umklammerung. "Cim Bom" machte das Spiel langsam und versuchte, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten. Dadurch entwickelte sich eine ausgewogene Partie, in der die Hamburger zwar etwas mehr Spielanteile hatten, sich aber nicht entscheidend durchsetzen konnten. Den Istanbulern fehlte es aber genauso an zündenden Ideen. Das Ausbleiben von Torchancen war die Folge.

Gegen Ende der ersten Hälfte verlagerte sich das Spiel zunehmend in die Hälfte des Bundesligisten. Galatasaray war nun deutlich präsenter und ging dann auch in Führung. Dafür musste aber ein Strafstoß herhalten: Baros wurde auf seinem Weg in den Sechzehner von Boateng an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Schiedsrichter Pedro Proenca aus Portugal entschied auf Elfmeter, den Kewell knallhart verwandelte und damit den 1:0-Pausenstand besorgte (42.).

Wechselbad der Gefühle

Hamburgs Alex Silva im Luftkampf mit Hakan Balta (li.).
Rammbock: Hamburgs Alex Silva im Luftkampf mit Hakan Balta (li.).
© picture-alliance

Der zweite Durchgang begann genauso wie der erste geendet hatte - mit einem Tor für die Hausherren: Arda setzte Baros wunderbar in Szene. Der Tscheche bedankte sich und überwand HSV-Keeper Rost mit einem Lupfer aus elf Metern (48.). Damit schien alles klar, der HSV zeigte sich nach dem 0:2-Rückstand konsterniert und wackelte bedenklich. Doch Istanbul verpasste es, nachzulegen. So schoss Baros weit vorbei (55.).

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Nur zwei Minuten später hauchte Guerrero seiner Mannschaft wieder Leben ein: Nach feiner Vorleistung von Pitroipa nahm der Peruaner sein Herz in die Hand und verkürzte mit einem strammen Schuss aus knapp 18 Metern. Etwas später schlug er dann wieder zu: Der 25-Jährige tankte sich zunächst gegen drei Verteidiger durch und ließ dann Galatasarays Schlussmann de Sanctis mit einem wuchtigen Schuss keine Chance (60.).

Slideshow zum Thema

UEFA-Cup, Achtelfinale

Die Türken waren damit raus, womit sie sich aber nicht abfinden wollten. Nun drückte Galatasaray vehement auf die erneute Führung, doch die Hamburger Defensive ließ nur wenig zu. So prüfte lediglich der deutsche U21-Nationalspieler Baris Özbek HSV-Keeper Rost (69.). Auf der anderen Seite ergaben sich für die Jol-Schützlinge einige gute Kontergelegenheiten, die aber allesamt liegen gelassen wurden. Jarolim traf nur den linken Pfosten (82.), Pitroipa schoss knapp drüber (83.), und Olic traf lediglich das Außennetz (85.).

Fünf Minuten später machte es der Kroate besser. Plötzlich tauchte er vor Istanbuls Schlussmann de Sanctis auf, überwand diesen mit einem sehenswerten Lupfer und löste dadurch das Viertelfinalticket. Die Hamburger können nun gespannt auf ihren kommenden Gegner warten, der am Freitag ausgelost wird.

Galatasaray musste nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge wieder einmal eine Niederlage hinnehmen und kann sich nun auf die heimische Liga konzentrieren. "Cim Bom" hat am kommenden Sonntag Eskisehirspor zu Gast. Die Hamburger müssen erst am Sonntag auf Schalke wieder ran.

19.03.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Galatasaray Istanbul
Aufstellung:
de Sanctis (3) - 
S. Kurtulus (4)    
Hakan Balta (4,5) , 
Kewell (3,5)        
Volkan Yaman (4,5) - 
Sabri (4,5)    
Özbek (4) , 
Ayhan Akman (3)    
Arda Turan (3) - 
Lincoln (5)    
Baros (2)    

Einwechslungen:
66. Ümit Karan für Lincoln
77. Hasan Sas für S. Kurtulus
85. Nonda für Sabri

Trainer:
Korkmaz
Hamburger SV
Aufstellung:
Rost (3)    
Benjamin (4)    
J. Boateng (5)    
Mathijsen (3) , 
Aogo (3) - 
Alex Silva (3) - 
Guerrero (2)        
Jarolim (3,5) , 
Jansen (3) , 
Pitroipa (3,5)    
Olic (2,5)        

Einwechslungen:
81. Gravgaard für Benjamin
90. + 3 Rincon für Olic

Trainer:
Jol

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kewell (42., Foulelfmeter, Linksschuss, Baros)
2:0
Baros (48., Rechtsschuss, Arda Turan)
2:1
Guerrero (57., Rechtsschuss, Pitroipa)
2:2
Guerrero (60., Rechtsschuss, Olic)
2:3
Olic (90., Linksschuss, Jansen)
Gelbe Karten
Galatasaray:
Kewell
(2. Gelbe Karte)
,
Ayhan Akman
(4.)
HSV:
J. Boateng
(3. Gelbe Karte)
,
Pitroipa
(1.)
,
Rost
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
19.03.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Ali Sami Yen, Istanbul
Zuschauer:
23500 (ausverkauft)
Spielnote:  2
nicht immer hochklassig, aber temporeich und immer hoch dramatisch.
Chancenverhältnis:
4:8
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Pedro Proenca (Portugal)   Note 2
ließ sich von der hitzigen Atmosphäre nicht anstecken, lag bei den grundlegenden Entscheidungen, etwa dem Elfmeter für Galatasaray, richtig.
Spieler des Spiels:
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