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AS St. Etienne

 - 

Werder Bremen

 
AS St. Etienne

2:2 (0:2)

Hinspiel: 0:1

Nach Hin- & Rückspiel: 2:3

Werder Bremen
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AS St. Etienne
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












St.-Etienne lange indisponiert - Bremens Fans zünden Feuerwerk

Prödl und Pizarro mit Köpfchen

Bremen steht im Viertelfinale: Der Schaaf-Elf reichte nach dem 1:0-Hinspielerfolg bei St.-Etienne ein 2:2. Werder nahm einer wenig spektakulären Partie mit zwei Toren im ersten Durchgang vorzeitig die Spannung und kontrollierte souverän das Geschehen. Das vor der Pause indisponierte AS kam nach Wiederanpfiff etwas besser ins Spiel, die meist konzentriert aufspielenden Gäste gerieten aber trotz des Ausgleichs kurz vor Schluss nie wirklich in Gefahr.

Sebastian Prödl jubelt nach der frühen Führung
Der Ball liegt im Netz! Sebastian Prödl jubelt nach der frühen Werder-Führung.
© picture-allianceZoomansicht

Bei St.-Etienne standen im Vergleich zum Hinspiel, das Werder mit 1:0 gewonnen hatte, zwei Neue in der Startelf: Matsui und Tavlaridis spielten für Dabo und Paul Machado.

Auf Seiten von Bremen tauschte Trainer Thomas Schaaf nach dem 4:0 gegen Stuttgart zweimal Personal aus: Naldo und Mertesacker rückten für Pasanen und Baumann (Gelbsperre) ins Team, Prödl rutschte von innen nach rechts in die Viererkette.

Werder gelang ein Start nach Maß: Prödl bewegte sich nach der ersten Ecke durch Frings in der Mitte hervorragend zum Ball und köpfte aus sechs Metern wuchtig ins linke Eck ein (6.).

Die Franzosen, die nun schon drei Tore für Weiterkommen benötigten, suchten sofort nach einer Antwort - Dernis verzog aus der Distanz nur knapp (9.). Ansonsten war von den Gastgebern offensiv wenig zu sehen. Lediglich Gomis kam zweimal in eine vielversprechene Position, konnte den Ball aber nicht kontrollieren (16., 24.).

Die Hanseaten kontrollierten das Geschehen, machten zweikampfstark schon im Mittelfeld die Räume geschickt zu (Niemeyer, Frings) und setzten immer wieder zu gefährlichen Kontern an. Einer davon führte zum 0:2: Niemeyer spielte links raus zu Özil, dessen Flanke aus dem Halbfeld in die Mitte genau auf den Kopf von Pizarro segelte, der im Tiefflug aus sechs Metern einnetzte (28.).

Bremen hatte leichtes Spiel, die Perrin-Elf zeigte kaum eine gelungene Aktion und hatte bis zur Pause keine einzige nennenswerte Offensivszene mehr zu bieten. Auf der anderen Seite musste sich Janot nach Naldos Freistoßknaller vor der Pause mächtig strecken, Sekunden später verzog Rosenberg nur knapp (45.).

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Mit 0:2 ging es in die Kabine - fast konnte man glauben, Alain Perrin hatte seinem Team doch wie im Vorfeld kolportiert mit auf den Weg gegeben, absichtlich auszuschieden, um sich ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren zu können.

Unverändert begannen beide Teams Durchgang zwei. Die Werder-Fans feierten auf den Rängen und überzogen dabei wie schon zu Beginn des Spiels mit dem Abbrennen von Feuerwerk. Manager Klaus Allofs kündigte in der Halbzeitpause Sanktionen gegen die Verursacher an.

Auf dem Spielfeld legte St.-Etienne zunächst einen Zahn zu, ohne sich Chancen erspielen zu können. Bremen stand nun etwas tiefer, was den Franzosen mehr Spielanteile verschaffte. Mertesacker & Co. waren aber immer rechtzeitig zur Stelle, wenn es brannte.

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Bis zur 64. Minute: Bremen brachte den Ball nicht weg, der über Umwege rechts raus zu Verrault prallte. Der Verteidiger flankte in die Mitte, wo Belaouane aus sechs Metern ins rechte Eck einnickte.

Die Partie war nun offener. Möglichkeiten ergaben sich auf beiden Seiten (Matsui, 70., Gomis, 75., Sauget, 87. - Naldo, 68., Diego, 71.).

Eine Coproduktion zweier Joker brachte dann gegen die mit angezogener Handbremse agierenden Gäste noch den Ausgleich - Payet bereitete mit einem Solo glänzend vor, Grax schloss mit trockenem Schrägschuss aus halbrechter Position ab (90.+1). Letztlich erreichte die Schaaf-Elf aber souverän die Runde der letzten Acht.

St.-Etienne tritt am kommenden Sonntag in der Ligue 1 beim FC Lorient an, Bremen reist am Samstag zum Gastspiel nach Dortmund.

18.03.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

AS St. Etienne
Aufstellung:
Janot (3,5) - 
Tavlaridis (4,5) , 
Bayal Sall (5) , 
Benalouane (4)    
Varrault (3,5) , 
Hautcoeur (4)    
Dernis (5) - 
Matsui (4)    
Sauget (5) - 
Gomis (5) , 
Mirallas (5)    

Einwechslungen:
63. Grax     für Mirallas
72. Monsoreau für Hautcoeur
80. Payet für Matsui

Trainer:
Perrin
Werder Bremen
Aufstellung:
Wiese (3,5) - 
Prödl (2,5)    
Mertesacker (3)    
Naldo (3) , 
Boenisch (4,5)    
Frings (3) - 
Niemeyer (4)    
Özil (2,5) - 
Diego (3,5)    
Pizarro (2,5)            
Rosenberg (4,5)

Einwechslungen:
72. Tziolis für Niemeyer
75. Hunt für Diego
87. Hugo Almeida für Pizarro

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Prödl (6., Kopfball, Frings)
0:2
Pizarro (28., Kopfball, Özil)
1:2
Benalouane (64., Kopfball, Varrault)
2:2
Grax (90. + 2, Rechtsschuss, Payet)
Gelbe Karten
St. Etienne:
-
Bremen:
Boenisch
(1. Gelbe Karte)
,
Mertesacker
(1.)
,
Pizarro
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
18.03.2009 20:30 Uhr
Stadion:
Geoffroy Guichard, Saint Étienne
Zuschauer:
33500
Spielnote:  4
das Niveau litt unter der sich früh abzeichnenden Entscheidung.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Alexandru Tudor (Rumänien)   Note 2,5
war in der fairen Partie nicht sonderlich gefordert.
Spieler des Spiels:
Mesut Özil
Über die gesamte Partie aufmerksam und ballsicher, war Werders Aktivposten im Mittelfeld. Gute Vorarbeit zum 2:0.
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