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FC Schalke 04
Paris St.-Germain
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










PSG schont die Stars - Eigentor weist Schalke den Weg

Kuranyis Hammer gegen den Frust

Die Schalker hatten gegen die mit einer B-Elf angetretenen Franzosen keine größeren Probleme. Das frühe Tor wies den Gelsenkirchenern die richtige Richtung, kurz vor der Pause sorgte Kuranyi mit einem klasse Treffer für ein wenig Balsam auf seine geschundene Seele. PSG hatte in der zweiten Hälfte nichts mehr zuzusetzen, letztlich hätte die Rutten-Elf das Ergebnis noch deutlicher gestalten können.

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Farfan, Kuranyi und Altintop
Erfolgreiches Angriffstrio: Farfan, Kuranyi und Altintop wirbelten gegen PSG.
© picture-alliance Zoomansicht

Schalke trat im Vergleich zum 1:1 beim HSV mit Kobiashvili für Krstajic an. Westermann rückte von der linken Abwehrseite in die Innenverteidigung. Die Pariser, die am Wochenende mit 3:2 gegen Lorient gewannen, traten nicht mit ihrer besten Elf an. Unter anderem schonte Trainer Paul Le Guen seine Stars Makelele und den angeschlagenen Giuly. Lediglich Neuzugang Kezman musste im Sturm ran.

Die Schalker wirkten von Beginn an bemüht, einen guten Start in die Gruppenphase des UEFA-Cups zu finden. Wie so oft sorgte ein Standardsituation erstmals für Gefahr: Eine Freistoßflanke von rechts verlängerte Jones mit dem Kopf, Kuranyi und Westermann verpassten nur knapp (10.). Glücklich, aber nicht unverdient schaffte Schalke kurz darauf den ersten Treffer der Partie. Kobiashvili, der sich auf links immer wieder in die Angriffe mit einschaltete, wollte eigentlich Farfan in der Mitte bedienen. Doch Mabiala war schneller. Der PSG-Abwehrspieler lenkte das Leder an Keeper Landreau vorbei ins eigene Tor (13.) - 1:0 für die Königsblauen.

UEFA-Cup, Gruppenphase

Das spielte der Rutten-Elf natürlich in die Karten. Schalke zog sich nun weiter zurück als noch in der Anfangsviertelstunde und lauerte auf weitere Chancen. Von den Parisern sah man weiterhin herzlich wenig, der Tabellenneunte der Ligue 1 fand kein Mittel gegen die kompakte Schalker Defensive. Lediglich Kezman zeigte hier und da seine Klasse. Mit seinem Linksschuss aus spitzem Winkel hatte Neuer keine Probleme, doch in der 39. Minute wurde es brandgefährlich! Westermann verlängerte einen weiten Ball mit dem Kopf in den Laufweg von Kezman, allein vor Neuer verfehlte der Serbe das Tor knapp.

Diese Nachlässigkeit bestrafte Schalke prompt. Nur wenige Sekunden später legte Farfan auf Strafraumhöhe quer zu Kuranyi. Und der zuletzt in die Schlagzeilen geratene Angreifer tat etwas zur Frustbewältigung. Aus 16 Metern hämmerte er den Ball in den rechten Torwinkel (40.), das 2:0 war gleichzeitig der Pausenstand.

Übertrieben passiv wirkte Schalke zu Beginn der zweiten Hälfte. Und auch nicht immer bombensicher. Des Öfteren brachten sich die Gelsenkirchener durch unnötige Fehler im Spielaufbau selbst in Bedrängnis. So auch in der 55. Minute, als Arnaud den Anschlusstreffer aus 15 Metern hätte markieren können. Neuer hatte aber etwas dagegen und parierte den Flachschuss gekonnt.

Den Parisern fehlten auch in der Folgezeit schlicht und einfach die spielerischen Möglichkeiten, um die Schalker ernsthaft zu gefährden. Und die Rutten-Elf hatte mit einer Sache bis dato wahrlich keine Probleme: mit der Chancenverwertung. In der 70. Minute erlief Altintop einen langen Pass von Höwedes und passte von links auf Kuranyi. Der Torschütze des 2:0 und sein Sturmkollege machten es clever. Absatzkick zurück auf Altintop, mit dem Knie kurz vorgelegt und mit dem Vollspann eingenetzt - so fiel das 3:0. Allerdings sah Landreau beim Schuss des Türken aus elf Metern auch nicht allzu gut aus.

Damit war die Partie entschieden. PSG gab nun endgültig auf, während Schalke weiter zu guten Gelegenheiten kam. Mit der Chancenverwertung klappte es aber nicht mehr so optimal. Gleich zweimal vergab Altintop aus bester Position, auch ein 19-Meter-Schuss von Rakitic verfehlte das Tor nur denkbar knapp (84.). Der Wermutstropfen dann in der Nachspielzeit: Kezman verlängerte per Kopf eine Hereingabe auf Chantome, der Neuer volley aus fünf Metern durch die Beine schoss.

Schalke tritt am Samstag gegen Bielefeld an, am Donnerstag, 6.11., geht es wieder auf internationale Reisen, diesmal zu Racing Santander. PSG tritt am Sonntag beim Erzrivalen Marseille an, am nächsten UEFA-Cup-Spieltag haben die Pariser spielfrei.

23.10.2008, 20:10
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (2,5) - 
Rafinha (3,5)   
Westermann (4)      
Bordon (3)   
Kobiashvili (3,5) - 
F. Ernst (3)   
Jones (2) , 
Engelaar (4) - 
Farfan (3) , 
Halil Altintop (2,5)    
Kuranyi (2)    

Einwechslungen:
54. Höwedes (3,5) für Bordon
64. Krstajic für Westermann
72. Rakitic für F. Ernst

Trainer:
Rutten
Paris St.-Germain
Aufstellung:
Landreau (4) - 
Mulumbu (5)      
Mabiala (5) , 
Traoré (4,5) , 
Armand (4,5) - 
Clement (4) - 
N'Goyi (4)   
Sankharé (4,5)   
Chantome (3,5)    
Arnaud (4)   
Kezman (4)

Einwechslungen:
46. Sakho (4,5) für Mulumbu
75. Luyindula für Arnaud
75. Rothen für Sankharé

Trainer:
Le Guen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mabiala (13., Eigentor, Rechtsschuss, Kobiashvili)
2:0
Kuranyi (40., Rechtsschuss, Farfan)
3:0
Halil Altintop (69., Rechtsschuss, Kuranyi)
3:1
Chantome (90. + 3, Rechtsschuss, Kezman)
Gelbe Karten
Schalke:
Westermann
(1. Gelbe Karte)
,
Rafinha
(1.)
Paris SG:
Mulumbu
(1. Gelbe Karte)
,
N'Goyi
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
23.10.2008 18:15 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena
Zuschauer:
48919
Spielnote:  3
eine einseitige Partie auf allerdings ansprechendem spielerischen Niveau.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Gianluca Rocchi (Italien)   Note 3
ohne Schwierigkeiten in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
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