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VfB Stuttgart

 - 

Tscherno More Varna

 

2:2 (0:0)

Hinspiel: 2:1

Nach Hin- & Rückspiel: 4:3

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VfB Stuttgart
Tscherno More Varna
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.














Dank 2:1-Hinspielsieg Einzug in die Gruppenphase

Gomez erlöst den VfB

Der VfB Stuttgart zieht nach einer schwachen Vorstellung mit einem 2:2 gegen Varna in die Gruppenphase des UEFA-Cup ein. Nach 45 Minuten torloser Magerkost sorgte ein Abwehrfehler kurz nach Wiederanpfiff für die Führung von Cherno More. Nach dem 0:2 hatte die Veh-Elf gar das Aus vor Augen, schlug aber postwendend zurück und schaffte durch einen Treffer in der Nachspielzeit den Einzug in die Gruppenphase.

Domakinov (re.) bremst VfB-Stürmer Marica
Varnas Nikolay Domakinov (re.) bremst VfB-Stürmer Ciprian Marica aus.
© dpaZoomansicht

Stuttgarts Coach Armin Veh tauschte nach der 0:3-Schlappe in Dortmund viermal Personal aus und brachte Osorio, Boka, Rudy (erstes Pflichtspiel von Beginn an) und Marica für Boulahrouz (Muskelfaserriss), Delpierre (krank), Magnin und Cacau. Mit einem 2:1-Hinspiel-Sieg hatten sich die Schwaben eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Auch Varnas Coach Nikola Spasov nahm im Vergleich zum Hinspiel vier Änderungen vor: Das Tor hütete Ilchev statt Hmaruc, davor durften sich Stoyanov, Hristov und Rusev an Stelle der nicht verwandten Aleksandar Alexandrov I und II sowie Iliev versuchen.

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Stuttgart kontrollierte die Partie vom Start weg, ließ den Ball über viele Stationen durch die eigenen Reihen zirkulieren. Höhepunkte gab es in der Auftaktphase keine, Cherno More stand sehr tief, und den Hausherren fehlte es an Tempo und Entschlossenheit, um den Abwehrriegel zu knacken.

Über Lanig, Khedira und Gomez gelang den Schwaben in der 20. Minute eine erste gelungene Kombination, bei der der Goalgetter am bulgarischen Keeper Ilchev scheiterte. Varna selbst kam über einige gute Ansätze nicht hinaus und blieb in der Offensive weitgehend harmlos. Nach Pass von Petkov versuchte sich Hristov nach einer knappen halben Stunde mit dem ersten Torschuss der Gäste im ersten Durchgang - allerdings daneben (28.).

Für einen kleinen Aufreger sorgte Marica mit einem Duell mit Keeper Ilchev im Strafraum, bei der der Angreifer zu Fall kam. Referee Dean wertete die Aktion richtigerweise als Schwalbe und zeigte dem Rumänen den Gelben Karton.

Schwerfällig schleppte sich die Partie der Halbzeit entgegen. Echte Torchancen blieben bis zum Pausenpfiff weiterhin Fehlanzeige.

Unverändert starteten beide Teams in die zweiten 45 Minuten, die mit einem Paukenschlag beginnen sollten: Tascis ungenauer Rückpass lief am überraschten Lehmann vorbei, und im Zurücklaufen rutschte der Keeper auch noch aus. Yurukov nutzte die Gunst der Stunde und schob den Ball ins leere Tor (47.).

Wenig später hatten die Gäste gar die Möglichkeit zum 0:2, doch Yurukov verzog nach einer erneuten Unkonzentriertheit der VfB-Defensive (49.).

Cherno More witterte nun seine Chance, die Partie wurde nun lebendiger, aber auch hektischer - Tasci (55.) und wenig später Lanig sahen Gelb bei den Stuttgartern, die durch Gomez (53.) und Marica (57.) nun wenigstens Torgefahr versprühten. Es war die letzte Aktion des Rumänen - Cacau kam (63.).

Der Spielstand lähmte die Schwaben, denen in der Folge wie schon im ersten Abschnitt kaum zusammenhängende Aktionen gelangen. Zwar verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen, blieben aber in der Offensive glücklos. Nicht so die Bulgaren: Rusevs direkter Freistoß fast vom linken Strafraumeck senkte sich in die lange Ecke - Lehmann war dabei ohne Abwehrchance (79.).

Das Aus vor Augen schlug der VfB postwendend zurück: Hitzlsperger stand nach einer Ecke von Rudy frei und erzielte mit seinem schwächeren rechten Fuß aus zehn Metern das 1:2 (81.). In der Schlussphase erzeugte Stuttgart endlich Druck und wurde in der Nachspielzeit belohnt: Gomez stieg am höchsten und nickte eine Ecke von Cacau zum Ausgleich ein, bewahrte sein Team vor der Verlängerung und köpfte die Schwaben gleichzeitig in die Gruppenphase.

Schon am Samstag steht für die Stuttgarter das nächste Match auf dem Programm. Am 7. Spieltag der Bundesliga empfangen die Schwaben Werder Bremen.

02.10.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (5) - 
Tasci (4,5)   
Osorio (4,5) - 
Hilbert (4) , 
Boka (4,5) - 
Khedira (4) - 
Rudy (4)      
Lanig (5)      
Hitzlsperger (5)    
Gomez (4)    
Marica (6)      

Einwechslungen:
63. Cacau für Marica
72. Magnin    für Lanig
86. Mandjeck für Rudy

Trainer:
Veh
Tscherno More Varna
Aufstellung:
Ilchev (3,5) - 
Domakinov (3,5) , 
Dyakov (3) - 
Peris (4) - 
Stoyanov (4)   
Georgiev (4)   
M. Petkov (4)   
Rusev (3)       
Yurukov (3)    

Einwechslungen:
66. Fernandez für M. Petkov

Trainer:
Spasov

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Yurukov (47., Linksschuss)
0:2
Rusev (79., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:2
Hitzlsperger (82., Rechtsschuss, Rudy)
2:2
Gomez (90. + 4, Kopfball, Cacau)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Marica
(1. Gelbe Karte)
,
Tasci
(1.)
,
Lanig
(1.)
,
Magnin
(1.)
,
Rudy
(1.)
Tscherno More Varna:
Stoyanov
(1. Gelbe Karte)
,
Rusev
(1.)
,
Georgiev
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
02.10.2008 18:15 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion
Zuschauer:
10000
Spielnote:  4,5
VfB sehr schwach, Varna bemüht, nur die Dramaturgie entschädigte für Fußballmagerkost.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Michael Dean (England)   Note 2
bester Mann auf dem Platz, konsequent, aber dadurch manchmal etwas kleinlich.
Spieler des Spiels:
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