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Zenit St. Petersburg |
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Bayern München |
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4:0 (2:0)Hinspiel: 1:1Nach Hin- & Rückspiel: 5:1 |
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Zenit-Coach Dick Advocaat musste im Vergleich zum 1:1-Unentschieden im Hinspiel auf drei Spieler verzichten: Sirl, Ricksen und Arshavin fehlten gelbgesperrt. Dafür spielten Gorshkov, Dominguez und der wiedergenesene Anyukov.
Bayerns Trainer Ottmar Hitzfeld hingegen brachte nach dem 4:1 gegen Stuttgart gleich fünf neue Akteure aufs Feld: In der Viererkette kehrte nach überstandenen Leistenbeschwerden Lahm für Lell zurück. Zudem ersetzten Lucio, Zé Roberto und Ribery Ottl, van Buyten und den abgestraften Sagnol, der die Reise in die Zarenstadt gar nicht erst antreten durfte. Darüber hinaus hütete nach auskurierten Rückenbeschwerden Kahn wieder das bayerische Tor. Dafür fand sich Rensing auf der Bank wieder.
Von Beginn an übernahmen die Bayern die Initiative und schalteten in den Vorwärtsgang. Nach nur zwei Minuten wären sie fast in Führung gegangen: Jansen flankte von links auf Toni, der per Kopf auf Klose weiterleitete. Der Nationalstürmer überwand dann aus acht Metern rechter Position Zenit-Keeper Malafeev, scheiterte jedoch an Shirokov. Der Innenverteidiger klärte auf der Linie.
Im Gegenzug der Schock: Pogrebnyak nutzte den ersten Freistoß der Russen, der zugleich auch der erste Torschuss war, um das 1:0 zu erzielen. Er profitierte dabei jedoch von Riberys Abwehrverhalten, der sich aus der Mauer rausdrehte und so den Weg für den Ball frei machte (4.).
Die Münchner ließen sich von dem frühen Rückstand zunächst nicht verunsichern. Sie spielten weiter nach vorne und drängten nun auf den Ausgleich. Vor allem über die Außen kamen sie ein ums andere Mal durch die russische Deckung, aber es fehlte an der notwendigen Präzision im Abschluss. So schoss Zé Roberto nach neun Minuten drüber, Ribery links vorbei (19.) und Toni köpfte aus zwei Metern knapp über die Latte (26.).

Mit zunehmender Spieldauer beruhigte sich das Spiel. Der deutsche Rekordmeister ging nicht mehr das Tempo der Anfangsphase und konnte damit auch nicht mehr den Druck aufrecht erhalten. Zugleich wurde St. Petersburg mutiger und trug inzwischen eigene Angriffe vor. Nach 39 Minuten musste Bayerns Torhüter Kahn dann erneut hinter sich greifen: Dominguez passte schön in die Gasse auf Zyryanov, der dann Demichelis und Zé Roberto vernaschte und schließlich den 2:0-Halbzeitstand besorgte.
Zur zweiten Hälfte brachte Ottmar Hitzfeld mit Podolski und Lell frische Kräfte. Die Bayern begannen engagiert, druckvoll und kamen gleich zu Einschussgelegenheiten, jedoch mangelte es weiterhin an der Auswertung. So zog Toni mit einem 16-Meter-Schuss gegen Malafeev den Kürzeren (50.). Vier Minuten danach stellte Lells Flatterschuss von der Strafraumgrenze den russischen Nationalkeeper zwar vor größere Probleme, konnte ihn aber dennoch nicht überwinden.
Die Bayern drückten, die Tore fielen aber auf der anderen Seite: Nach einer Anyukov-Flanke von rechts köpfte der sträflich freigelassene Fayzulin locker zum 3.0 ein (54.).
Die Bayern zeigten Moral, taten sich jedoch gegen stärker werdene Russen immer schwerer. In der 73. Minute fiel schließlich die endgültige Entscheidung: Zuerst machte Dominguez Lahm auf der rechten Seite nass, legte dann zurück auf den freistehenden Pogrebnyak, der aus 15 Metern seinen zehnten Treffer im laufenden Wettbewerb markierte.
Der russische Meister brachte das Spiel dann souverän in trockene Tücher und kann sich nun aufs Finale, das am 14. Mai im City of Manchester Stadium stattfinden wird, freuen. Gegner sind die Glasgow Rangers, die sich im Elfmeterschießen beim AC Florenz durchgesetzt haben. Die Bayern können sich am Sonntag in Wolfsburg den Frust von der Seele spielen.
| Zenit St. Petersburg |
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| Bayern München |
![]() Aufstellung: Kahn (4) - Lahm (5) , Lucio (4,5) , Demichelis (4,5) , Jansen (5,5) - Zé Roberto (5) , van Bommel (5,5) - Schweinsteiger (5) , Ribery (4,5) - Klose (5,5) , Toni (4) Trainer:
Hitzfeld |
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1:0
Pogrebnyak (4., direkter Freistoß, Linksschuss)
4:0
Pogrebnyak (73., Rechtsschuss, Dominguez)
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Gelbe Karten |

