Der Frankfurter Trainer Friedhelm Funkel baute seine Startelf vom 1:1 gegen Dortmund gleich auf vier Positionen um: Der in der Bundesliga Rot-gesperrte Vasoski, Spycher, Weissenberger und Köhler ersetzten die noch gegen die Borussia aufgebotenen Russ, Ochs, Fink und Meier (nach Gelb-Roter-Karte).
Auch United-Coach Glenn Roeder wechselte durch. Im Vergleich zum 1:0-Ligaerfolg gegen Portsmouth rutschten Dyer, Parker und der Nigerianer Martins aus dem Team. An Stelle des Trios begannen Butt, Sibierski sowie der Spanier Luque.
Die Frankfurter begannen äußerst engagiert. Früh attackierten sie die bereits für die Zwischenrunde qualifizierten Engländer, die ihrerseits allerdings noch den Gruppensieg anstrebten.
Dennoch geschah vor beiden Toren zunächst nur wenig. Die Eintracht tat sich in Nähe des Gästetores gegen defensiv clever agierende Briten verhältnismäßig schwer, lediglich Takahara und Streit versuchten es mit Schüssen aus der Distanz (6.).
Während die Frankfurter klar den Takt vorgaben, reagierten die Gäste aus Newcastle nur auf die Aktionen des Bundesligisten. Trotzdem brachten die Hessen im Gästestrafraum weiter nur wenig zu Stande.
Nach einer knappen halben Stunde änderte sich dann aber das Bild: Binnen einer Minute hatten Streit und Amanatidis vorzügliche Kopfballmöglichkeiten. Während der ehemalige Kölner aus fünf Metern allerdings am irischen Nationalkeeper Given scheiterte (25.), köpfte der griechische Nationalstürmer knapp am Gehäuse der "Magpies" vorbei (26.).
Nur kurz darauf war es wieder Amanatidis, der eine weitere Möglichkeit zur Führung nicht nutzen konnte. Nachdem sich der Frankfurter Angreifer zweier Verteidiger entledigt hatte, nahm er aus 14 Metern Maß - Given musste diesmal jedoch nicht einmal eingreifen (31.).
Danach passierte aus dem Spiel heraus zunächst aber nicht mehr viel. Lediglich Schiedsrichter Pedro Proenca konnte von sich reden machen, als er es schaffte, innerhalb von lediglich fünf Spielminuten gleich vier Akteure mit der Gelben Karte zu verwarnen.
Kurz vor dem Seitenwechsel kamen dann jedoch noch die Briten zu ihrer ersten zwingenden Torchance: Einen Freistoß von der Strafraumgrenze zirkelte der Türke Emre auf Prölls Kasten, wobei der ehemals bei Inter Mailand unter Vertrag stehende Gästeakteur das rechte Kreuzeck des Frankfurter Gehäuses nur um Zentimeter verpasste (45.).
Somit blieb es zur Pause beim torlosen Remis. Die Funkel-Truppe hatte in Hälfte eins das Geschehen bestimmt, konnte jedoch teils beste Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen. Newcastle hingegen agierte abgeklärt und hielt so stürmende Frankfurter in Schach.
Den zweiten Durchgang begannen beide Teams ohne Wechsel, Frankfurt startete dennoch sofort wieder schwungvoll: Nicht einmal fünf Minuten waren vergangen, da flankte der vom HSV an den Main gewechselte Takahara in den Fünfmeterraum - Amanatidis und der knapp hinter ihm postierte Streit verpassten das Leder jedoch nur um Millimeter (50.).
Auf der Gegenseite konnte sich die Eintracht bei Verteidiger Kyrgiakos bedanken, der einen Kopfball des Franzosen Sibierski gerade noch von der Torlinie schlagen konnte (61.).

Die Hessen mühten sich und versuchten nun den Treffer zu erzwingen, am Gästestrafraum war dennoch zumeist Schluss. So rieb sich die Eintracht gegen tief stehende Briten zusehends auf und präsentierte sich in der Offensive nicht entschlossen genug.
Nach Amanatidis' verletzungsbedingtem Ausscheiden hatte dann Köhler die große Chance zur Führung: Glänzend vom Österreicher Weissenberger bedient köpfte Köhler aus sechs Metern aber neben das Tor (79.).
Direkt im Gegenzug hatten die Frankfurter dann sogar noch Glück, dass Emre frei vor Pröll die Waffen strecken musste (80.).
Die Hausherren rannten jedoch weiter an. Nach Köhlers zu ungenauem Schlenzer aus 16 Metern (89.) verließ gar Keeper Pröll seinen Kasten - der Bundesligist stürmte nun mit Mann und Maus. Die "Magpies" zitterten sich jedoch über die Zeit und so blieb es letzten Endes beim torlosen Remis.
Die Eintracht muss somit am abschließenden Vorrundenspieltag bei Fenerbahce Istanbul siegen, die Gäste von der Insel sind dann spielfrei, ziehen Dank des heutigen Punktgewinns jedoch trotzdem als Gruppensieger in die nächste Runde ein.
| Eintracht Frankfurt |
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| Newcastle United |
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keine
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Gelbe Karten |
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Frankfurt: Streit(1. Gelbe Karte) , Amanatidis(1.) , Huggel(3.) Newcastle: Solano(1. Gelbe Karte) , Ste. Taylor(1.) |