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VfB Stuttgart

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Dinamo Zagreb

 
VfB Stuttgart

2:1 (1:0)

Dinamo Zagreb
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VfB Stuttgart
Dinamo Zagreb
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Gruppe G, VfB Stuttgart - NK Dinamo Zagreb 2:1 (1:0)

Stuttgart nach Sieg gegen Zagreb Gruppensieger

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Matthias Sammer veränderte seine Startformation gegen Zagreb im Vergleich zum 2:2 im Spitzenspiel gegen Bayern München am 17. Spieltag der Bundesliga nur auf einer Position. Für Delpierre kam Fernando Meira ins Team, der auf der linken Seite der Mittelfeld-Raute seinen Wirkungskreis hatte. Kapitän Soldo, dessen Vertragsverlängerung bis 2006 am Rande der Partie bekannt gegeben wurde, fehlte erneut mit Muskelfaserriss. Spielmacher Hleb (Achillessehnenprobleme) wurde dagegen rechtzeitig fit. Drei Wechsel in der Anfangself auf Seiten der Kroaten im Vergleich zum 2:2 gegen Heerenveen am vierten Spieltag der Gruppenphase des UEFA-Cups: Im Defensivverbund spielten Mijatovic und Poldrugac für Jese und Milinovic. Zudem spielte Tomic im Mittelfeld für Agic (Gelb-Sperre). Kapitän und Nationalspieler Kranjcar fehlte verletzungsbedingt.


Der 5. Spieltag der Gruppenphase im Überblick Die Gruppe G


Dem VfB Stuttgart genügte zum Einzug in die dritte Runde ein Remis. Bei einer Niederlage drohte allerdings das Aus, falls Heerenveen zeitgleich gegen Schlusslicht Beveren drei Punkte einfahren würde. Bei einem Erfolg wäre der Lohn für die Schwaben der Gruppensieg in der Gruppe G.

Die Kroaten starteten aggressiv in die Begegnung. Der VfB hatte dagegen in der Anfangsphase Probleme, um gegen die gut gestaffelte Defensive Dinamos zu konstruktiven Aktionen zu kommen. Doch nach knapp einer Viertelstunde zappelte das Leder dennoch im Tor der Loncarevic-Schützlinge. Kuranyi staubte nach einem Meißner-Kopfball ins leere Gehäuse ab, doch der spanische Referee Itturalde Gonzalez gab den Treffer wegen eines vermeintlichen Foulspiels an Torhüter Vasilj nicht. Nur zwei Minuten später dann aber doch die Führung für die Stuttgarter: Von Kuranyi wunderbar in Szene gesetzt konnte sich Tiffert gegen Gegenspieler Pranjic durchsetzen und per Flachschuss einnetzen (16.). Das 1:0 gab der Sammer-Elf mehr Selbstvertrauen. In der Folge wurde das Spiel der Schwaben zwingender. Dinamo bemühte sich zwar, kam aber nur selten zu Gelegenheiten. Kuranyi und Cacau hätten dagegen die Führung für die Süddeutschen erhöhen können, scheiterten jedoch an NK-Torhüter Vasilj bzw. der Querlatte. Bis zur Halbzeit zeigte sich der VfB weiterhin überlegen, Dinamo schien des Öfteren mit der individuellen Klasse der Offensivspieler des Bundesligisten überfordert.

Nur knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn war die Begegnung auch schon wieder unterbrochen, weil einige der ca. 10 000 Anhänger Dinamos Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten. Als der Ball wieder rollte, gab es wenig Neues den Spielverlauf betreffend im Vergleich zur ersten Hälfte. Der VfB bestimmte die Partie, Zagreb fehlten die spielerischen Mittel, um zu guten Chancen zu kommen. Dann aber glichen die Kroaten überraschend aus. Ein Tomic-Freistoß von der linken Seite wurde zunächst leicht von der VfB-Mauer abgefälscht. So bekam Bosnjak die Gelegenheit, den Ball ungehindert aus kurzer Distanz einzuschieben (66.). Der Gegentreffer verunsicherte die Schwaben sichtbar. Doch ein wenig Glück verhalf den Stuttgartern nur knapp zehn Minuten nach dem Ausgleich wieder in Führung zu gehen. Hleb wollte am Strafraumrand zu Kuranyi abspielen. Tomic fing den Pass ab, legte aber den Ball ungewollt genau in den Lauf von Fernando Meira, der sich die Gelegenheit aus halbrechter Position im Strafraum nicht entgehen ließ (75.). Die erneute Führung entschied die Partie. Der Schwung Dinamos nach dem Ausgleich verebbte nach dem Treffer des Portugiesen wieder, der VfB hatte in den Schlussminuten sogar die besseren Chancen.

Die Schwaben gewannen dank einer ordentlichen spielerischen Leistung verdient. Lediglich in der Anfangsphase und nach dem Gegentreffer agierte die Sammer-Elf etwas verunsichtert, bestimmte die Partie aber ansonsten klar. Der Erfolg gegen die bemühten und kampfstarken, aber im Angriff zu harmlosen Kroaten beschert dem VfB zum Jahresabschluss den Gruppensieg in der Gruppe G. Da Heerenveen gegen Beveren mit 1:0 gewann, ist Dinamo Zagreb aus dem UEFA-Cup ausgeschieden.

14.12.04
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (3) - 
Hinkel (3) , 
Stranzl (3,5) , 
Babbel (3,5)    
Lahm (3) - 
Meißner (3) - 
Tiffert (3)    
Fernando Meira (3)        
Hleb (3) - 
Kuranyi (2,5)    
Cacau (4)

Einwechslungen:
76. Delpierre für Babbel
83. Streller für Kuranyi
87. Vranjes für Fernando Meira

Trainer:
Sammer
Dinamo Zagreb
Aufstellung:
Vasilj (3) - 
Lucic (3) , 
Poldrugac (4) , 
Mijatovic (5)    
Pranjic (3) - 
Tomic (3)        
M. Buljat (3,5) - 
Bosnjak (3)        
Mujcin (3,5)        
Karic (3,5)    

Einwechslungen:
78. Hrman für Mujcin
83. Saric für Tomic
83. Zahora für Karic

Trainer:
Loncarevic

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Tiffert (16., Rechtsschuss, Kuranyi)
1:1
Bosnjak (66., Rechtsschuss, Tomic)
2:1
Fernando Meira (75., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
Zagreb:
Mujcin
(1. Gelbe Karte)
,
Tomic
(1.)
,
Bosnjak
(1.)
,
Mijatovic
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
15.12.2004 20:45 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
41000
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Eduardo Iturralde Gonzalez (Spanien)   Note 3,5
hatte die Partie insgesamt im Griff, hätte aber dem überharten Mijatovic früh Gelb geben müssen (13., Foul an Kuranyi)
Spieler des Spiels:
Kevin Kuranyi
Ein vorbildlicher Auftritt des Stürmers: Vorne sorgte er für Torgefahr, leitete die Führung ein, und hinten half er fleißig mit.
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