Bremen: Rost (3,5) - Tjikuzu (4), Baumann (5), Cesar (2,5), Wiedener (5) - Eilts (3), Wicky (4) - Frings (5), Herzog (4) - Pizarro (4), Bode (5) Stavanger: Bö (4) - Helgason (4), Hansen (2), Espevoll (2,5), Pereira (4) - Svensson (3) - Aarsheim (4), Nygaard (4) - Berre (4,5), Berland (3) - Dadason (3,5) Eingewechselt: 69. Maximow (-) für Frings, 75. Bogdanovic (-) für Wiedener, 81. Ailton (-) für Eilts - 75. Sanne (-) für Berland, 83. Dahl (-) für Hansen, 86. G. Aase (-) für Berre - Reservebank: Borel (Tor), Roembiak, Flock, Dabrowski - Snorteland (Tor), Knudsen, P. Aase, Tengesdal. Chancen: 5:2 Ecken: 10:2 Schiedsrichter: Romain (Belgien - Assistenten: Kums, Van Goethem), Note 2, souveräne Leistung, nur kleine Fehler Zuschauer: 5 984 Gelbe Karten: Wiedener - Aarsheim Spieler des Spiels: Hansen Spielnote: 4,5
Eine gruselige Null-Nummer vor einer Mini-Kulisse im Weserstadion. Werder ideenlos, planlos, konzeptlos. Auch Herzog, erstmals von Beginn an, vermochte das spielerische Niveau nicht anzuheben. Vor allem vor der Pause ließen sich die Gastgeber von den Norwegern einlullen: kaum Engagement, keine Aggressivität.
Mehr Druck entfachte Werder nach der Pause. Eilts, trotz Kniebeschwerden dabei, verdiente sich dabei ein Fleißkärtchen. Fast ohne Fehler Innenverteidiger Cesar - im Gegensatz zu seinem verunsicherten Nebenmann Baumann. Fehlanzeige bei den Offensivkräften. Bode, diesmal im Sturm, völlig außer Form, Frings schwach, Pizarro ohne Durchschlagskraft.
Viking Stavanger setzte auf eine Kontertaktik, konnte diese jedoch nur in der ersten Hälfte umsetzen. Ganz auf Defensive eingestellt, so präsentierten sich die ballsicheren und laufstarken Gäste. Die Außen Berre und Berland zogen sich stets zurück, bildeten somit ein fünfköpfiges Mittelfeld als Schutzwall vor der Vierer-Abwehrkette. Diese stand dank Hansen und Espevoll. Als Schwachpunkt, besonders bei hohen Bällen, erwies sich der unsicher wirkende Torwart Bö.
Aus Bremen: Hans-Günter Klemm