Bremen: Rost (3) - Trares (3) - Flock (3), Roembiak (2), Todt (3) - Eilts (3), Wicky (3,5), Herzog (2,5) - Bode (3), Frings (4), Flo (4,5) Marseille: Köpke (2) - Blondeau (4) , Domoraud (1,5) , Blanc (2) , Brando (4) - Roy (3) , Pires (2,5) , Luccin (3) - Ravanelli (4), Maurice (3) , Dugarry (3,5) Eingewechselt: 60. Maximow (4) für Flo, 74. Kunz (-) für Frings - 72. Bravo (-) für Dugarry, 84. Camara (-) für Ravanelli, 90. Gallas (-) für Luccin. Reservebank: Brasas (Tor), Skripnik, Benken, Seidel, Tjikuzu - Porato (Tor), Colleter, Issa, Moses. Tore: 0:1 Maurice (67. Rechtsschuß, Vorarbeit Dugarry), 1:1 Herzog (69., Linksschuß, -). Chancen: 9:3 Ecken: 5:1 SR: Radoman (Jugoslawien - Assistenten: Zika, Dragan), Note 3, nur kleine Fehler in einem leicht zu leitenden Spiel Zuschauer: 22 086 Gelbe Karten: Roembiak, Todt (2., gesperrt) - Dugarry, Pires Spielnote: 3 Spieler des Spiels: Cyril Domoraud Tadellos in der starken Innenverteidigung, noch stärker als Weltmeister Blanc. Oft Retter.
Personal: Werder ohne den gesperrten Wiedener und zunächst ohne den formschwachen Maximow. Ailton, Wojtala und Bogdanovic noch nicht spielberechtigt. Dafür Flock, Flo und Frings von Beginn an. Die Franzosen mit einer Änderung: Colleter draußen, dafür Brando herein, Luccin zurück in die Viererkette.
Taktik: Sidka überraschte mit Roembiak als Vorstopper und Bewacher von Maurice. Ein taktisches Opfer, denn der spielstarke Holländer fiel dafür in der Offensive aus. Flock (gegen Dugarry) und Todt (gegen Ravanelli) kümmerten sich um die anderen Angreifer. Eilts als Schatten des starken Pires. Mit Wicky eine zweite Absicherung im Mittelfeld. Mutig formiert die Sturmreihe: Bode klar dritte Spitze neben Frings und Flo. Marseille mit Viererkette, davor mit Roy und Brando zwei Defensivleute, Regisseur Pries vorgezogen. Ebenfalls drei Spitzen: Ravanelli und Dugarry hängend hinter Maurice.
Spielverlauf: Marseille, sehr ballsicher, kontrollierte erst das Geschehen. Jedoch kaum Torgefahr. Die Bremer steigerten sich, agieren diszipliniert. Souverän in der Deckung, später überlegen im Mittelfeld dank Herzog, gefährlich durch den emsigen, indes glücklosen Bode.
Fazit: Gerechtes Remis. Indes klares Chancenplus für die Bremer, die sogar hätten gewinnen können, jedoch am guten Köpke scheiterten.
Es berichten Hubert Meyer und Hans-Günter Klemm
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