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14.02.2013, 20:51

Liverpool verliert in St. Petersburg - Pleite für Neapel - Chelsea siegt

Zwei Pleiten für die Bundesliga - Bayer und 96 verlieren

In Moskau verlor Hannover 96 gegen Anschi Machatschkala mit 1:3. Zwar gingen die Niedersachsen dank Huszti in Führung, doch Eto'o & Co. gaben nach dem Rückstand mächtig Gas und hätten auch höher siegen können. Ärgerlich für 96, dass trotz guter Chancen der zweite Treffer nicht fallen wollte. In Leverkusen mühte sich die Werkself bis in die Nachspielzeit hinein um einen Treffer gegen Benfica Lissabon, doch am Ende hieß es 1:0 für die Portugiesen. Der FC Liverpool verlor in St. Petersburg mit 0:2.

Leverkusens Bender grätscht gegen Benficas Melgareja.
Leverkusens Bender grätscht gegen Benficas Melgareja.
© Getty ImagesZoomansicht

Bayer Leverkusen erwischte mit Benfica Lissabon ein sehr schweres Los in der Zwischenrunde und das bekam die Werkself schon im Hinspiel deutlich zu spüren. Die Portugiesen gewannen dank ihres Torjägers Cardozo mit 1:0 beim Bundesligisten und verschafften sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche.

Die Partie in der BayArena war von Anfang an recht temporeich, beide Mannschaften agierten mit offenem Visier, doch fehlte sowohl Bayer als auch Benfica die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Gehäuse. Folglich gab es im ersten Durchgang keine hochkarätigen Tormöglichkeiten zu bestaunen.

Dies sollte sich in der zweiten Hälfte etwas ändern. Leverkusen erhöhte nun den Druck, doch die Lewandowski-Elf biss sich an der enggestaffelten Defensive um den Brasilianer Luisao die Zähne aus. Vor allem Kadlec hatte zweimal die Möglichkeit, den Bundesligisten in Front zu schießen, doch als der Tscheche in der 61. Minute im Anschluss an eine Ecke aus kurzer Distanz gerade noch geblockt wurde, fuhr Lissabon den entscheidenden Konter: Alleine vor Keeper Leno lupfte Cardozo den Ball geschickt ins Netz zum vielumjubelten Siegtreffer für die Portugiesen. Zwar versuchten die Leverkusener in der Schlussphase noch einmal alles, doch auch mit der Brechstange blieb ihnen ein Tor verwehrt.

Anschis Zwischenspurt setzt 96 gehörig zu

Spielbericht

Hannovers erstes Duell mit Anschi Machatschkala ging mit 1:3 verloren. Nur mit 1:3 sei hinzugefügt, denn als die Mannschaft von Trainer Guus Hiddink speziell im zweiten Abschnitt Ernst machte, hätte die Niederlage für die Niedersachsen durchaus höher ausfallen können. Allerdings verpasste es Hannover 96 in der Schlussphase, einen möglichen zweiten Treffer nachzulegen.

Ahmedov, Anschis Torschütze zum 2:1, schirmt den Ball gegen Schmiedebach ab.
Ahmedov, Anschis Torschütze zum 2:1, schirmt den Ball gegen Schmiedebach ab.
© picture-allianceZoomansicht

Auf dem Kunstrasen des Luzhniki stand der Bundesligist zunächst relativ sicher und ließ den starken Offensivkräften Eto'o und Willian zunächst kaum Platz. Besser noch: In der 22. Minute schoss Huszti die 96er in Front, sein Flachschuss vom Strafraum schien allerdings haltbar. Die Russen, die nach einer sehr langen Winterpause bislang nur Testspiele absolvierten und sich für das Rückspiel in Marbella vorbereiten werden, wurden nach dem Gegentor druckvoller und schafften durch Eto'o den Ausgleich (34.). Mit Wiederbeginn stand die Slomka-Elf dann lange Zeit nur noch mit dem Rücken zur Wand und musste durch Ahmedov (48.) und Boussoufa (64.) weitere Gegentreffer hinnehmen. Zudem parierte 96-Keeper Zieler einen lässig ausgeführten Elfmeter von Eto'o.

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Nach dem für Hannover bitteren Zwischenspurt schwanden bei der Hiddink-Elf jedoch spürbar die Kräfte, zudem brachte Slomka frische Offensivkräfte, doch der so wichtige zweite Treffer wollte trotz guter Chancen für Abdellaoue (74./87.), Pinto (81.) und Ya Konan (90.+3) nicht fallen.

Bitter für Liverpool: Hulk und Semak sorgen für das Wunschergebnis

Das sieht gar nicht gut aus für den FC Liverpool. Der dreimalige UEFA-Pokal-Sieger aus England verlor das Zwischenrunden-Hinspiel beim russischen Meister Zenit St. Petersburg mit 0:2. Nach torloser erster Hälfte sorgten der brasilianische Stürmer Hulk (69.) und Sergej Semak (72.) binnen drei Minuten für die Entscheidung. Negative Schlagzeilen produzierten rund 40 russische Hooligans, die eine Gruppe englischer Fans attackierten, als diese eine Bar verließen. Ernsthaft Verletzte habe es nicht gegeben.

Pilsen ganz trocken - 3:0 in Neapel

Noch bitterer als Liverpool erwischte es den SSC Neapel. Die Italiener verloren zuhause gegen Viktoria Pilsen glatt mit 0:3 und brauchen ein mittleres Wunder, um noch das Achtelfinale zu erreichen. Der Tabellenzweite der Serie A geriet gegen die Tschechen durch Darida (28.) in Rückstand, der gegenschlag der eigenen Offensive um Torjäger Cavani blieb aus. Stattdessen fing sich der Finalsieger um den UEFA-Pokal von 1989 (gegen Stuttgart) noch Gegentore von Rajtoral (79.) und Tecl (90.) ein und muss fast chancenlos die Reise zum Auswärtsspiel antreten.

Chelsea siegt verdient in Prag

Wesentlich gelungener war der Ausflug des FC Chelsea zu Sparta Prag. Die Blues, bei denen der ehemlaige Marin bis zur 68. Minute auf dem Platz stand, gewannen in der tschechischen Hauptstadt mit 1:0. Den goldenen Treffer für die Londoner erzielte Oscar acht Minuten vor dem regulären Spielende - es war angesichts der Spielanteile ein verdienter Erfolg des noch amtierenden Champions-League-Siegers.

Lell jubelt mit Levante

Die Runde der letzten 16 so gut wie erreicht hat UD Levante, das mit dem Ex-Herthaner Christian Lell auf der Bank 3:0 (2:0) gegen Olympiakos Piräus gewann. Auf Kurs ist auch Ajax Amsterdam nach einem 2:0 (1:0) gegen Steaua Bukarest. Unentschieden trennten sich Dynamo Kiew und Girondins Bordeaux (1:1) sowie BATE Baryssau und Fenerbahce Istanbul (0:0). Das Rückspiel des türkischen Traditionsvereins gegen die Weißrussen muss vor leeren Zuschauerrängen stattfinden.

Fotos zu den Hinspielen der Zwischenrunde
Harte Nüsse für Bayer und 96, Remis für VfL und VfB
Juan Arango (re.), Thorben Marx (Mi.)
Freudentänzchen

In Durchgang eins hatte Standard-Spezialist Juan Arango noch einen Freistoß an den Pfosten gejagt, kurz vor dem Ende machte er es dann besser und feierte das 3:2 für Gladbach mit Patrick Herrmann und Thorben Marx mit einem Tänzchen.
© Getty Images

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14.02.13
 

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