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22.11.2012, 14:14

Zwei Geisterspiele für Zenit, eins für Dynamo

Russischer Verband greift durch: Kuranyi-Klub erhält Punkte

Der Böllerwurf in der Partie Dynamo Moskau gegen Zenit St. Petersburg hat zu den erwarteten heftigen Konsequenzen geführt: Der russische Fußballverband hat das Spiel zum einen mit 3:0 für Dynamo gewertet, was für Zenit einen großen Rückschlag im Titelrennen bedeutet. Zum anderen muss der Verein zwei Heimspiele vor leeren Rängen austragen. Die nächste Heimpartie gegen Pokalsieger Rubin Kasan ist für Dynamo ebenfalls ein "Geisterspiel".

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Anhänger von Zenit St. Petersburg provozierten einen Spielabbruch. Zwei Partien vor leeren Rängen sind nun die Folge.
Anhänger von Zenit St. Petersburg provozierten einen Spielabbruch. Zwei Heimpartien vor leeren Rängen sind nun die Folge.
© imago Zoomansicht

Fans des russischen Meisters hatten in der Partie am vergangenen Samstag Böller aufs Spielfeld geworfen und dabei Dynamos Torhüter Anton Shunin verletzt. Der 25-Jährige erlitt leichte Verbrennungen an den Augen. Der Vorfall ereignete sich in der 36. Minute beim Stande von 1:0 für Dynamo. Die Partie wurde daraufhin unterbrochen und von Schiedsrichter Niloajev schließlich ganz abgebrochen.

"Ich bin zufrieden, dass das Spiel wie erwartet zu unseren Gunsten gewertet wurde", meinte der deutsche Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi gegenüber der dpa, fügte aber auch an, dass es "schade für uns Spieler und unsere Fans, dass wir eine Partie ohne Zuschauer austragen müssen".

Der Zwischenfall hatte im Gastgeberland der WM 2018 die Debatte um Gewalt bei Fußballspielen massiv angeheizt. Zenit, das mit dem Punktabzug sechs Zähler Rückstand auf Tabellenführer ZSKA Moskau hätte, kündigte umgehend Einspruch gegen das Urteil an.

22.11.12
 

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