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31.08.2012, 16:50

Werkself gegen Charkiw, Trondheim und Rapid Wien

Die Gruppe K: Die Gegner Bayer Leverkusens

Als Fünfter der abgelaufenen Saison hat sich Bayer Leverkusen automatisch für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, während der Qualifikation konnten sich die Rheinländer also beruhigt zurücklehnen. In der Gruppe K bekommt es der Bundesligist mit Metalist Charkiw, Rosenborg Trondheim sowie Rapid Wien zu tun. Vom 20. September bis zum 6. Dezember wird die Gruppenphase ausgetragen.

Steffen Hofmann
Kapitän und Identifikationsfigur bei Rapid Wien: Steffen Hofmann.
© imagoZoomansicht

Rapid Wien: Noch nie traf Bayer Leverkusen in einem Pflichtspiel auf Rapid Wien, weshalb die Freude bei Sportdirektor Rudi Völler besonders groß ist. Der österreichische Rekordmeister beendete die letzte Saison auf Rang zwei und qualifizierte sich in den Play-offs gegen PAOK Saloniki (1:2; 3:0) für die Gruppenphase der Europa League.

Rapid ist regelmäßig Gast auf Europas Bühnen und besitzt eine reiche Europapokal-Erfahrung. Die größten Erfolge waren die Teilnahmen an den UEFA-Cup-Endspielen in den Jahren 1985 und 1996, beide Endspiele verloren die Grün-Weißen. Zweimal nahm das im westlichen Wiener Stadtteil Hütteldorf beheimatete Rapid an der Champions League teil, doch der Sprung in die K.o.-Phase gelang noch nie. Bekanntester Spieler ist Steffen Hofmann. Der deutsche Mittelfeldspieler ist Kapitän und Fan-Liebling im Gerhard-Hanappi-Stadion. Kultcharakter im "St. Hanappi" genießt Trainer Peter Schöttel. Der in Wien geborene ehemalige Verteidiger spielte seine komplette aktive Karriere bei Rapid und startet dort auch seine Laufbahn als Trainer. Nach einigen Jahren in der "Fremde" - sprich bei anderen Wiener Vereinen - kehrte er in der letzten Saison zu seinem Heimatverein zurück.


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Metalist Charkiw: Déjà-vu für Bayer Leverkusen: Mit Metalist Charkiw duellierte sich die Werkself bereits in der Europa-League-Saison 2010/11. Rein sportlich sind die Erinnerungen positiv, immerhin erreichte Bayer das Achtelfinale (4:0; 2:0), klimatechnisch dagegen eher negativ. Denn im Osten der Ukraine war es bitterkalt. Das Gute ist, dass Leverkusen aber dadurch bereits im Besitz der notwendigen Ausstattung ist.

Metalist Charkiw hatte in der letzten Saison gegen die nationalen Topteams Schachtar Donezk und Dynamo Kiew keine Chance und landete mit großem Abstand auf Rang drei. Mit zwei Siegen in den Play-offs gegen Dinamo Bukarest (2:1; 2:1) qualifizierte sich Charkiw für die Gruppenphase. Besitzer von Metalist ist mit Olexandr Jaroslawskyj einer der reichsten Männer der Ukraine. Dadurch befinden sich im Kader etliche Südamerikaner, die dafür sorgen, dass bei Metalist das spielerische Element überwiegt. Bekannt aus der Bundesliga ist der Ex-Bayern-Akteur José Sosa aus Argentinien.


Rosenborg Trondheim: Ähnlich kalt wie in Charkiw war es in der Saison 2010/11 auch in Trondheim, wo Leverkusen ebenfalls ran musste. Der ehemalige norwegische Serienmeister muss seit ein paar Jahren kleinere Brötchen backen. Nach einem Jahr kompletter Abstinenz kehrt der 22-malige nationale Meister nun in die Europa League zurück.

Bekanntester Spieler in den Reihen Trondheims ist Routiner Steffen Iversen. Rade Prica stürmte zudem vier Jahre für Hansa Rostock, Jon Inge Hoiland stand für eine Saison beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag.

31.08.12
 

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