Community Shield und Italiens Supercup
ManCity und Juve mit den ersten Titeln
Der englische Meister Manchester City und Italiens Rekordchampion Juventus Turin haben die ersten Titel der Saison erobert.

City wie entfesselt: Binnen zwölf Minuten drehten Nasri & Co. das Spiel gegen Chelsea.
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ManCity entschied dabei das erste große Kräftemessen beim Community Shield für sich: Im Duell gegen Champions-League- und FA-Cup-Sieger FC Chelsea gewann die Mannschaft von Teammanager Roberto Mancini nach starker zweiter Halbzeit 3:2.
Die alte Dame aus Italien setzte sich als Meister auch ohne ihren gesperrten Trainer Antonio Conte in Peking in einer spektakulären Begegnung mit sechs Toren und zwei Platzverweisen gegen Pokalsieger SSC Neapel mit 4:2 (1:2, 2:2) nach Verlängerung durch und holte sich zum fünften Mal den italienischen Supercup.
Chelsea war am Sonntag in Birmingham durch Europameister und EM-Top-Torjäger Fernando Torres (40.) in Führung gegangen. Nach der Roten Karten für Chelsea-Abwehrspieler Branislav Ivanovic (42.) schossen die Citizens gegen den dezimierten Gegner durch Yaya Touré (53.), Carlos Tevez (59.) und Samir Nasri (65.) im Villa Park im zweiten Durchgang noch drei Tore zum ersten Saisontitel.
Das schönste Tor des Tages gelang Tevez nach einer schönen Einzelleistung und einem fulminanten Schuss, mit dem er Chelsea-Torwart Petr Cech keine Chance ließ. Der eingewechselte Ryan Bertrand (80.) stellte den Endstand her. Der Auftritt von City in der zweiten Hälfte war überzeugend. Die Mancini-Mannschaft wirkte eine Woche vor dem Auftakt in der Premier League spielerisch und läuferisch erstaunlich stark.
Der Ex-Wolfsburger Edin Dzeko stand nicht in der Anfangsformation von Manchester. Mancini vertraute in seiner ersten Elf den Argentiniern Tevez und Sergio Agüero. City errang zum vierten Mal nach 1937, 1968 und 1972 den "Supercup" im Fußball-Mutterland.
Auch Juventus dreht in Überzahl auf
Hoch her ging es im "Vogelnest" in Peking. In der regulären Spielzeit war Neapel zweimal durch Edison Cavani (27.) und Goran Pandev (41.) in Führung gegangen, die der 28-malige Meister durch Neuzugang Kwadwo Asamoah (37.) und den ehemaligen Leverkusener Arturo Vidal (72., Elfmeter) ausgleichen konnte.
In der Verlängerung, in der Neapel nach zwei Platzverweisen für Torschütze Pandev (83.) und Juan Zuniga (90.) in Unterzahl spielen musste, sorgten Christian Maggio (97., Eigentor) und Mirko Vucinic (101.) für die Entscheidung zugunsten von Turin.