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Hannover 96

 - 

Slask Breslau

 

5:1 (2:1)

Hinspiel: 5:3

Nach Hin- & Rückspiel: 10:4

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Hannover 96
Slask Breslau
1.
15.
30.
45.








46.
60.
75.
90.











Schulz verletzt - Sakai debütiert - Jodlowiec sieht Rot

Hannover torhungrig und in der Gruppenphase

Wie im Vorjahr qualifizierte sich Hannover 96 für die Gruppenphase der Europa League. Die Niedersachsen ließen sich nach dem 5:3-Hinspielerfolg vor eigenem Publikum vom polnischen Meister Slask Wroclaw nicht die Butter vom Brot nehmen und kamen nach unterhaltsamen 90 Minuten eine Runde weiter. Die Breslauer gingen zwar überraschend in Führung, kassierten dann aber einen Elfmeter sowie einen Platzverweis und gerieten in Unterzahl mächtig unter die Räder.

Kazmierczak
Früher Jubel: Kazmierczak freut sich über die zwischenzeitliche Führung der Polen.
© picture allianceZoomansicht

Hannovers Trainer Mirko Slomka musste nach dem 2:2-Remis gegen Schalke auf Felipe (verstauchter Fuß) und Pander (muskuläre Probleme) verzichten. Dafür rutschten Haggui und Schulz in die Viererkette. Außerdem erhielten Huszti sowie der wiedergenesene Abdellaoue den Vorzug vor da Silva Pinto und Ya Konan, die sich mit einem Platz auf der Bank begnügen mussten.

Im Vergleich zum 5:3-Hinspielsieg von Breslau waren Eggimann, Schulz, Schmiedebach und Abdellaoue neu in der Startelf. Wroclaws Trainer Orest Lenczyk brachte gar gleich fünf Neue: Kelemen (Tor), Spahic, Socha, Diaz und Patejuk spielten anstelle von Rafal Gikiewicz (Tor), Pawelec, Mraz, Lukas Gikiewicz und Stevanovic

Europa-League-Qualifikation

Die Niedersachsen erwischten vom Anpfiff weg den besseren Start und tauchten früh vor dem Kasten von Kelemen auf - Abdellaoue (1.) und Schlaudraff (4., 5.) vergaben gleich zu Beginn hochkarätige Einschussgelegenheiten. Die Hannoveraner waren präsenter in den Zweikämpfen, hatten mehr Zug zum Tor und machten den agileren Eindruck. Das Tor machten aber die Polen, die behäbig begonnen hatten, nach einer Ecke durch einen fulminanten Kopfball von Kazmierczak aber in Führung gingen (10.).

Die Roten ließen sich von dem Rückstand jedoch nicht verunsichern und spielten weiter durchaus gefällig nach vorne. Schulz (14.) und Stindl (17.) sorgten im Ansatz für Gefahr, ehe es so richtig turbulent wurde: Kelemen ließ eine flache Schulz-Hereingabe von links nur nach vorne prallen. Schlaudraff setzte nach und wurde dann von Jodlowiec, der letzter Mann war, umgerempelt. Klarer Strafstoß und zudem noch Rot für den Innenverteidiger. Abdellaoue trat an und verwandelte den Elfmeter sicher im linken Eck (22.).

Huszti macht im Grunde alles klar - Schulz muss runter

Abdellaoue
Fingerzeig: Abdellaoue bejubelt sein soeben erzieltes 1:1.
© picture allianceZoomansicht

Der polnische Meister stand nun vor einer nahezu unmöglichen Aufgabe. Auswärts musste Slask in Unterzahl drei Tore schießen, um das Wunder zu bewerkstelligen. Damit schienen die Breslauer, die fortan in der Abwehr mit einer Dreierkette agierten, überfordert. Die Niedersachsen, die nun ihre größere Klasse deutlich zeigten, sorgten dann noch vor der Pause für die Vorentscheidung.

Huszti wurde von Schulz sehenswert bedient, marschierte dann über das halbe Feld und vollendete wunderbar per Lupfer zum 2:1 (35.). Der Spieß war gedreht, allerdings war der Preis dafür hoch - Schulz hatte sich bei der Aktion verletzt und musste kurz darauf durch Rausch ersetzt werden (39.). Die Slomka-Elf hätte zur Pause durchaus noch höher führen können, allerdings hatten weder Andreasen (39.) noch Rausch (42.) Abschlussglück, sodass es beim 2:1 blieb.

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Zum zweiten Durchgang kam bei den Gästen Abwehrmann Pawelec für Angreifer Diaz. Das war eine klare Ansage von Lenczyk, dessen Team fortan nur noch um Schadensbegrenzung bemüht war. Auf der Gegenseite schalteten die Niedersachsen gleich zwei Gänge herunter, gaben das Heft des Handelns dabei aber nicht aus der Hand und bestimmten folglich weiterhin das Geschehen auf dem Rasen.

Die Polen hatten sich mittlerweile offensichtlich aufgegeben und reagierten nur noch auf die Aktionen der Hannoveraner. Die Begegnung kam einem Trainingsspiel gleich, was wohl auch der Grund war, weshalb die Slomka-Elf nicht mehr ganz so konzentriert auftrat - Abdellaoue (54., 61.) und Stindl (63.) ließen gute Möglichkeiten ungenutzt. Der eingewechselte Sobiech machte es dann besser und nutzte eine scharfe Flanke von links mustergültig, um auf 3:1 zu erhöhen (68.). Zwei Minuten danach durfte Neuzugang Sakai sein Debüt im 96-Dress feiern - der Japaner kam für Cherundolo. Am Spielverlauf änderte sich freilich nichts mehr, am Resultat schon! Kurz vor Schluss hatte Abdellaoue das Auge für Sobiech, der aus 16 Metern trocken vollendete (84.). Damit nicht genug, denn etwas später machte auch Huszti seinen Doppelpack perfekt und markierte damit den 5:1-Endstand (87.).

Für beide Mannschaften geht es am kommenden Sonntag mit dem Liga-Alltag weiter: Hannover gastiert dann zum Niedersachsen-Derby beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr), Slask Wroclaw empfängt Ruch Chorzow. Die Roten werden aber am morgigen Freitag gespannt nach Nyon schauen, wo die Gruppengegner in der Europa League ausgelost werden (LIVE! ab 13 Uhr bei kicker online).

Fotos zu den Europa-League Play-off-Rückspielen
Hannover komplettiert das Quartett
Mohammed Abdellaoue

Neben Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart wird Hannover 96 die vierte deutsche Mannschaft in der Europa League sein. Die Niedersachsen um Stürmer Mohammed Abdellaoue qualifizierten sich gegen den polnischen Meister Slask Wroclaw.
© Getty Images

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30.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Cherundolo (3)        
Haggui (3) , 
Eggimann (3,5) , 
C. Schulz (3)    
Andreasen (3,5) , 
Schmiedebach (3)    
Stindl (4) , 
Huszti (2)        
Schlaudraff (2,5)    
Abdellaoue (4)    

Einwechslungen:
39. Rausch (3) für C. Schulz
63. A. Sobiech         für Schlaudraff
70. H. Sakai für Cherundolo

Trainer:
Slomka
Slask Breslau
Aufstellung:
Kelemen (4,5)    
Socha (5,5)    
Kowalczyk (5)    
Jodlowiec    
Spahic (4,5) - 
Elsner (4,5)    
Kazmierczak (3,5)    
Sobota (5) , 
Mila (4,5)    
Patejuk (5)    
Diaz (5)    

Einwechslungen:
46. Pawelec (5) für Diaz
65. Voskamp für Patejuk
82. Stevanovic für Elsner

Trainer:
Lenczyk

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kazmierczak (10., Kopfball, Mila)
1:1
Abdellaoue (22., Foulelfmeter, Linksschuss, Schlaudraff)
2:1
Huszti (35., Linksschuss, C. Schulz)
3:1
A. Sobiech (68., Rechtsschuss, Rausch)
4:1
A. Sobiech (84., Rechtsschuss, Abdellaoue)
5:1
Huszti (87., Kopfball, H. Sakai)
Rote Karten
Hannover:
-
Slask Breslau:
Jodlowiec
(20., Notbremse, Schlaudraff)

Gelbe Karten
Hannover:
Schmiedebach
(1. Gelbe Karte)
Slask Breslau:
Kelemen
(1. Gelbe Karte)
,
Socha
(1.)
,
Kowalczyk
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
30.08.2012 20:45 Uhr
Stadion:
AWD-Arena, Hannover
Zuschauer:
26200
Spielnote:  3
nur Hannover sorgte für Glanz gegen einen bestenfalls zweitklassig auftretenden Gegner.
Chancenverhältnis:
13:1
Eckenverhältnis:
8:3
Schiedsrichter:
Sergey Karasev (Russland)   Note 2
sichere Leitung, lag in der einzigen heiklen Szene mit Elfmeter und Rot richtig.
Spieler des Spiels:
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