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Ameri Tiflis |
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Hertha BSC |
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2:2 (1:1)Hinspiel: 0:1Nach Hin- & Rückspiel: 2:3 |
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Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel setzte Tiflis-Coach Chikhradze auf eine etwas offensivere Aufstellung und brachte mit Tsinamdzgvrishvili für Djeladze einen zweiten Stürmer.
Berlins Trainer Falko Götz musste im Vergleich zum 4:0-Erfolg gegen Hannover erneut auf Gimenez verzichten, der in der UEFA-Cup-Qualifikationsrunde gesperrt ist, für ihn durfte Lakic neben Pantelic stürmen. Außerdem verdrängte Neuendorf Cairo aus der Startformation. Für den geschonten Friedrich durfte in der Abwehrreihe Chahed ran.
Zum Rückspiel gegen Hertha musste der georgische Tabellenführer in das Mikheil-Meskhi-Stadion ausweichen, da die klubeigene Arena nicht den UEFA-Anforderungen entsprach. Auch im fremden Stadion trat Ameri Tfilis wesentlich mutiger an als noch in Berlin. So gehörte den Gastgebern auch die erste Möglichkeit. Nach einer Ecke herrschte in der Hertha Verteidigung Konfusion, was Davithasvili aus kurzer Distanz zu einem Fallrückzieher nutzte, der nur knapp über den Querbalken ging. Die Götz-Elf stand in den ersten Minuten zu weit vom Gegner weg und verteidigte nicht konsequent.
Die logische Folge war der 0:1-Rückstand aus Hertha-Sicht. Wieder stimmte die Zuordnung nach einer Ecke von Bolkvadze nicht, so dass Davitnidze den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Tor stolpern konnte (19.).
Berlin blieb weiter zu harmlos und stellte die Defensive von Tiflis kaum vor Probleme. Einzig über die rechte Seite von Chahed wurde ab und zu etwas Druck aufgebaut, der letzte entscheidende Pass wollte aber auch ihm nicht gelingen. Doch Lakic gelang mit der ersten Möglichkeit gleich der Ausgleich, als er die Abwehr mit einem Doppelpass mit Gilberto überraschte. (34.). Aber auch danach gelang es den Berlinern nicht, ihre spielerische Überlegenheit auf dem Platz umzusetzen. Vielmehr wurde die Partie bis zur Pause hektischer, ohne dass sich noch ein Team entscheidend durchzusetzen vermochte.
Denkbar unglücklich startete die Götz-Elf in die zweite Spielhälfte. Wieder wurde eine Ecke zum Verhängnis. Im Fünfmeterraum kam Khvadagiani an den Ball, der spitzelte das Leder weiter zu Davitashvili. Aus kurzer Distanz schob dieser dann zur erneuten Führung ein (47.).
Die Hertha offenbarte vor allem im Spielaufbau große Schwächen und wirkte teilweise ratlos gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Georgier. Vor allem das Mittelfeld der Gäste enttäuschte, so dass die Stürmer zumeist völlig in der Luft hingen. Erst in der 67. Minute war es Pantelic der mit einem Schuss aus 17 Metern nur knapp das Tor verfehlte. Die Chikhradze-Elf wurde jetzt doch zusehends müder, so dass Berlin besser ins Spiel kam und sich einige Möglichkeiten erarbeitete. Lakic vergab aus kurzer Distanz die beste Einschusschance (72.).
Als die Berliner dann mal einen Angriff über die rechte Außenbahn konsequent zu Ende spielten, hatten sie damit auch gleich Erfolg: Chahed passte vor das Tor, wo Pantelic aus kurzer Distanz den Ball über die Linie schob und für die Entscheidung sorgte (83.).
| Ameri Tiflis |
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![]() Aufstellung: Kvachakhia (2,5) - Mchedlishvili (4) , Davitnidze (3) , Khvadagiani (4) , Elbakidze (4) - Dolidze (3,5) , Dobrovolski (4) , Bolkvadze (3) - Dekanosidze (4) - Einwechslungen: 67. Djeladze für Dekanosidze 74. Tatanashvili für Tsinamdzgvrishvili 78. Sevastopulo für Davitashvili Trainer:
Chikhradze |
| Hertha BSC |
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1:0
Davitnidze (19., Rechtsschuss, Bolkvadze)
2:1
Davitashvili (47., Rechtsschuss, Khvadagiani)
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Gelbe Karten |