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VfB Stuttgart

 - 

Györi ETO FC

 

2:1 (2:1)

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VfB Stuttgart
Györi ETO FC
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.







Tasci und Marica brachten VfB auf Kurs

Böör hält Györ im Rennen

Der VfB Stuttgart dominierte zunächst eine einseitige Partie gegen allzu ehrfürchtige Gäste aus Ungarn. Schnell führten die Schwaben mit 2:0, verpassten aber mehrmals, den Vorsprung auszubauen. Durch eine Unachtsamkeit kam Györ zu einem sehenswerten Anschlusstreffer von Böör. Stuttgart präsentierte sich weiter überlegen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen.

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Verteidiger Tasci bejubelt das 1:0.
Brachte den VfB auf die Siegerstraße: Verteidiger Tasci bejubelt das 1:0.
© dpa Zoomansicht

Die Ungarn reisten äußerst geschwächt von einem Rota-Virus an. Das Liga-Spiel gegen Kecskemet am Wochenende musste wegen gleich zwölf nicht einsatzfähiger Spieler abgesagt werden. VfB-Coach Armin Veh rotierte wie im Vorfeld angekündigt und gönnte Pardo, Boka und Hitzlsperger eine Pause. Zudem fiel noch Delpierre kurzfristig wegen einer Kniereizung aus. Osorio rutschte dafür in die Innenverteidigung, Hilbert verteidigte rechts hinten. Zudem standen Simak, Bastürk und Magnin neu in der Startelf.

Der Favorit aus Schwaben begann das Hinspiel um die UEFA-Cup-Qualifikation gegen Györ mit dem gebotenen Ernst. Die Veh-Elf präsentierte sich ballsicher, in der Defensive konsequent und suchte auch in der Offensive zielstrebig den Abschluss. Nach einseitigen ersten Minuten war es dann Jungnationalspieler Tasci vorbehalten, einen Eckball von Simak - der Neuzugang aus Jena war für alle Standards auf dem Feld zuständig - aus wenigen Metern zur Führung einzuköpfen (13.).

Die Ungarn konnten nur allzu selten eigene Entlastungsangriffe starten und schafften es oft erst gar nicht, Lehmann im Schwaben-Gehäuse ernsthaft zu prüfen. Die Überlegenheit der Gastgeber war offensichtlich, fast jeder Zweikampf wurde von den Spielern aus Süddeutschland für sich entschieden. Die logische Folge: Der nächste Treffer. Kovacs vertändelte ein leichtes Abspiel seines Keepers Stevanovic, und Marica spritzte aufmerksam dazwischen, verwandelte nervenstark aus 15 Metern (33.).

Der Rumäne hätte wenige Sekunden später bereits alles klar machen können. Aber Stevanovic parierte gegen einen Flachschuss des Stuttgarters überragend und hielt seine Elf im Spiel (38.). Wie wichtig diese Rettungstat war, zeigte sich kurz vor dem Pausenpfiff. Leichtfertig und pomadig vertändelte der VfB, Khedira war zuletzt am Ball, in der eigenen Hälfte das Rund und Györs Kapitän Jäkl eroberte sich das Spielgerät, leitete es umgehend auf Stürmer Böör weiter. Der schoss aus 20 Metern genau unter die Latte und brachte sein Team wieder heran (45.).

Nach der Pause tat sich der Gastgeber deutlich schwerer als noch im ersten Durchgang. Der spielerische Faden ging weitgehend verloren, das letzte Anspiel klappte nicht mehr, die Aktionen wurden unpräziser. Und Györ hatte durch den Treffer Selbstvertrauen getankt, stellte sich nun entschiedener den Duellen und spielte etwas mutiger nach vorne. Die erste ernsthafte Torgelegenheit nach Wiederanpfiff gehörte zumindest den Ungarn. Aber Lehmann musste bei einem Kopfball von Jozsi nicht eingreifen (51.).

Der VfB mühte sich nach Kräften, aber nur allzu selten konnte die leidenschaftlich verteidigende Egervasi-Elf vor ernsthafte Schwierigkeiten gestellt werden. Ein einziges Mal konnte Torjäger Gomez durch Simak wunderschön in Stellung gebracht werden. Aber alleine vor Stevanovic versagten dem Goalgetter die Nerven (55.). Pech hatte er allerdings auch etwas später, als ein strammer Drehschuss nur das Außennetz traf (70.).

Die Stuttgarter verstärkten den Druck zum Ende hin - gleich drei neue Spieler sollten das Ergebnis in der Schlussphase weiter ausbauen. Fischer, Hitzlsperger und Pardo sollten anstelle von Marica, Lanig und Bastürk die entscheidenden Akzente setzen (81.). Doch auch diese Maßnahme brachte nichts mehr ein, es blieb beim ungefährdeten, wenn auch äußerst knappen Heimsieg.

Das entscheidende Rückspiel in Györ findet am Donnerstag den 28.08. statt. Zuvor beginnt für Stuttgart am Sonntag die Bundesligasaison mit einem Spiel in Gladbach.

14.08.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Lehmann (3) - 
Hilbert (4) , 
Tasci (2)    
Osorio (3,5) , 
Magnin (4) - 
Khedira (5) - 
Bastürk (5)    
Lanig (4)    
Simak (3) - 
Gomez (5) , 
Marica (3,5)        

Einwechslungen:
81. Pardo für Lanig
81. Hitzlsperger für Bastürk
81. M. Fischer für Marica

Trainer:
Veh
Györi ETO FC
Aufstellung:
Stevanovic (4) - 
Tokody (4,5) , 
Bank (4) , 
Supic (4,5) , 
Völgyi (5)    
Kovacs (5) , 
Jäkl (4,5)        
Koltai (3,5) , 
Jozsi (5) - 
Bajzat (5)    
Böör (4)    

Einwechslungen:
46. Nikolov (4) für Völgyi
76. Kovacs für Bajzat
86. Pakolicz     für Jäkl

Trainer:
Egervari

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Tasci (13., Kopfball, Simak)
2:0
Marica (33., Rechtsschuss)
2:1
Böör (45., Linksschuss, Jäkl)
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
Györi ETO:
Pakolicz
(1. Gelbe Karte)
,
Jäkl
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
14.08.2008 18:30 Uhr
Stadion:
Gottlieb-Daimler Stadion, Stuttgart
Zuschauer:
11000
Spielnote:  4
ein Spiel auf ein Tor, doch der VfB war viel zu nachlässig in der Chancenverwertung.
Chancenverhältnis:
11:2
Eckenverhältnis:
16:2
Schiedsrichter:
Paulo Manuel Gomes Costa (Portugal)   Note 3
ohne Probleme in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
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