U 21 gefällt gegen Mexiko - Löwen warnt vor Irland

Kuntz lobt die Mentalität

U21 - 07.09. 23:20

Die deutsche U-21-Nationalelf hat Mexiko am Freitagabend bei einem Testspiel in Fürth mit 3:0 bezwungen. Ist die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz also gerüstet für das Spitzenspiel am Dienstag in der EM-Qualifikation in Irland? Diesen Schluss wollte Mittelfeldspieler Eduard Löwen nicht ziehen.

Besiegte mit seiner U 21 am Freitagabend in Fürth die Auswahl Mexikos: Trainer Stefan Kuntz. © imago

Am Ende war es ein souveräner Sieg, der sich in einem 3:0 niederschlug und sogar höher hätte ausfallen können. Die deutsche U 21 hatte am Freitagabend im Fürther Ronhof ein ansprechendes Spiel gegen Mexiko gezeigt - und Trainer Stefan Kuntz zufrieden gestellt. "Die Jungs haben mir die Entscheidung, wer am Dienstag in der ersten Elf steht, sehr schwer gemacht", sagte der DFB-Coach nach der Partie und lobte seine Schützlinge für eine "sehr gute Mentalität. Das ist ein sehr wichtiges Merkmal für eine U 21."

Anfangs tat sich seine Mannschaft zwar noch schwer, in die Partie zu finden; nachdem Janni Serra die DFB-Auswahl Mitte der ersten Hälfte nach einer Ecke von Philipp Ochs aber in Führung gebracht hatte (23.), spielte Kuntz‘ Mannschaft druckvoller und zielorientierter. Gerade in den zweiten 45 Minuten bot das deutsche Team eine schwungvolle Leistung und stürzten die Mexikaner phasenweise von einer Verlegenheit in die nächste.

Besonders der eingewechselte Cedric Teuchert belebte die Offensive - und traf nach Aaron Seydels 2:0 (50.) zum Endstand (55.). Dass es die DFB-Elf bei drei Toren beließ, war auch den Aluminiumtreffern von Teuchert (80.) und Marcel Hartel (84.) geschuldet.

"Wir sind sehr zufrieden - vor allem mit der zweiten Halbzeit", sagte Mittelfeldmann Eduard Löwen nach der Partie, wollte aus den 90 Minuten aber keine Schlüsse auf das EM-Qualifikationsspiel am kommenden Dienstag in Dublin ziehen. "Das wird ein ganz anderes Spiel", betonte Löwen und konkretisierte: "Von der Gegenwehr wird das eine ganz andere Hausnummer." Schließlich können die Iren der DFB-Elf den ersten Platz noch streitig machen.

Die Marschroute ist dennoch klar: Deutschland strebt einen Sieg an, um sich Irland, wie Löwen meinte, "vom Leib zu halten" und in den dann verbleibenden zwei Spielen keinen allzu großen Druck mehr zu haben. Ein Erfolg in Dublin - und Kuntz' Team könnte sich bei fünf Punkten Vorsprung der EM-Teilnahme fast schon gewiss sein.

lei/mp

weitere News und Hintergründe