
| Vorname: | Carlos |
| Nachname: | Zambrano |
| Nation: | Peru |
| Verein: | FC St. Pauli |
| Geboren am: | 10.07.1989 |
Als "wunderbar" bezeichnete Trainer Andre Schubert die Bedingungen in Oliva Nova und lobt das Engagement seiner Schützlinge: "Keiner lässt sich hängen, auch die Stammspieler ziehen voll mit." Zu denen dürfte ab der Rückrunde einer gehören, der seit dem vergangenen März kein Spiel mehr absolvieren konnte: Carlos Zambrano.
"Ich bin einfach nur glücklich, nach zehn Monaten endlich wieder dabei zu sein", frohlockt der 22-Jährige, den ein Sehnenriss matt gesetzt hatte. Eine harte Zeit für den peruanischen Nationalspieler, dem bis hin zu Existenzängsten viel durch den Kopf gegangen ist. "Die Phase hat mich reifen lassen", lässt der knallharte Innenverteidiger durchblicken.
„ Carlos sieht im Spiel immer ein bisschen gelangweilt aus, aber wenn er muss, geht er humorlos dazwischen. “ Trainer Andre Schubert
Trainer Schubert kannte Zambrano bislang nur von Videos, jetzt erst darf er die Schalke-Leihgabe live beäugen. "Er erinnert mich irgendwie an Dante von Borussia Mönchengladbach", meint der Trainer. "Carlos sieht im Spiel immer ein bisschen gelangweilt aus, aber wenn er muss, geht er humorlos dazwischen."
Wesentlich besser bekannt ist ihm Mahir Saglik (29). Diesen trainierte er in Paderborn, wo der Stürmer Stammkraft war. Bei St. Pauli bislang nicht, doch jetzt will er mehr. "Es kann nicht mein Ziel sein, nur von der Bank zu kommen", erklärt Saglik, der ein paar Kilo abgespeckt hat, um mehr Druck auszuüben. Bisher brachte es der Angreifer auf 15 Einsätze, jedoch nur einen über 90 Minuten. Bei den Tests gegen den spanischen Drittligisten Gandia CF und Wisla Krakau unterstrich er seine Ambitionen mit zwei Toren.