Mit dem Ausgleichstor zum 3:3 in der Nachspielzeit sorgte der quirlige Aalener Demirkiran im Leimbach-Stadion für lähmendes Entsetzen auf den Rängen. Siegen tat sich trotz einer 2:0- und 3:1- Führung stets schwer, brachte nie Ruhe und Ordnung in die eigenen Reihen.
Die im ersten Durchgang schwachen Aalener brachten die Gastgeber in den letzten 20 Minuten wiederholt in große Bedrängnis und profitierten bei ihren Treffern von einer viel zu sorglosen Siegener Defensive. Viel Beifall gab es für den nach dieser Saison zum 1. FC Köln wechselnden Stürmer Patrick Helmes, der seine Saisontore 16 und 17 erzielte und die 1:0- Führung zudem mustergültig vorbereitete.
Aalen wird mit der im zweiten Durchgang gebotenen Moral im Abstiegskampf bestehen können.
Hartmut Kreutz