Dazu scheint der unter Neu-Cheftrainer Falko Götz eingeleitete Strategiewechsel von der 3-5-2- zur 4-4-2-Taktik weitestgehend in den Köpfen der Akteure verankert und die beiden Wintereinkäufe für die Offensive, Velimir Grgic (Sandhausen) und Marco Stier (Bayern München II) in den Kader integriert.
Doch das größte Problem lässt sich nicht mit sportlichem Geschick beheben: Zwar ist die Schneedecke im Holsteinstadion dank zwischenzeitlichen Tauwetters und eines zwecks Aufrauung der verharschten Oberfläche im Einsatz befindlichen Treckers auf knapp zwei Zentimeter geschrumpft, reguläre Bedingungen bietet indes der überraschend weiche Untergrund noch nicht. Am Freitagvormittag stellt eine Platzkommission endgültig die Weichen.
Götz mag sich von den witterungsbedingten Unwägbarkeiten nicht aus der Konzentration bringen lassen. "Wir wollen spielen - und so bereiten wir uns auch vor", sagt der 46-Jährige. Der ehemalige Bundesliga- Coach bezeichnet die Partie gegen Magdeburg als "tollen Auftakt für die letzten 16 Saisonspiele und als optimale Standortbestimmung".
Die Meisterschaft werde am Samstag sicher nicht entschieden, doch das Credo von Götz klingt unmissverständlich: "Wir schauen nicht auf Magdeburg, sondern nur auf uns. Und wir wollen die drei Punkte."
Andreas Geidel
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