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10.11.2018, 19:35

Viktoria Berlin siegt beim CFC spät 1:0

Nach 15 Siegen: Chemnitz kann doch verlieren!

Viktoria Berlin hat die beeindruckende Siegesserie des Chemnitzer FC in der Regionalliga Nordost am Samstag beendet. Die Hauptstädter trafen in einer hitzigen Nachspielzeit inklusive Rudelbildung zum 1:0-Sieg ins Tor.

Chemnitzer FC gegen Viktoria Berlin
Hitzige Schlussphase: Die Chemnitzer Langer und Frahn (re.) im Clinch mit Viktorias Hoffmann.
© imagoZoomansicht

4588 Zuschauer waren ins Chemnitzer Stadion gekommen. Die meisten von ihnen, um Nummer 16 zu sehen. 15 Spiele, 15 Siege - so lautete die imposante Bilanz des CFC vor dem Duell mit der Berliner Viktoria um Ex-Profi Jurgen Gjasula.

Ohne den rotgesperrten Michael Blum starteten die Himmelblauen druckvoll in die Partie, Dejan Bozic traf in der zwölften Minute die Latte. Im weiteren Spielverlauf verhielten sich die Gäste zunehmend taktisch geschickt und kamen ihrerseits zu Torchancen: Gjasula und Nick Scharkowski hatten vor der Pause nach Kontern schon Gelegenheiten zur Führung.

Der CFC agierte nach Wiederanpfiff wieder stärker, ohne jedoch zahlreiche Großchancen zu erspielen. Einzig Dennis Grote hatte bei einem Freistoß Pech (50.). In einer offenen Schlussphase glückte dem eingewechselten Rafael Brand nach einem Steilpass schließlich der Siegtreffer (90.+1.).

Rudelbildung - CFC bleibt "demütig"

Nach dem Abpfiff kam es dann zu einer Rudelbildung um den Ex-CFC-Spieler Marcus Hoffmann. Schiedsrichter Chris Rauschenberg (Nessetal) konnte die Streithähne jedoch auseinanderhalten. Gästecoach Jörg Goslar zeigte sich anschließend "stolz und glücklich, dass wir hier gegen den Klassenprimus gewonnen haben. In der ersten Halbzeit waren die Chancen gleichverteilt, allerdings war das Spiel da auch sehr von taktischem Geplänkel geprägt. In der zweiten Hälfte war für uns einiges weniger an Entlastung möglich. Ab der 65. Minute haben wir jedoch zielstrebiger gespielt, auch dank der Einwechslung von Rafael Brand. Das Tor kam dann genau zur richtigen Zeit." Sein Gegenüber David Bergner sagte gegenüber dem MDR: "In der ersten Halbzeit haben wir nicht mit der nötigen Dominanz gespielt und das Spiel auch nicht genügend in die Breite gezogen. Wir waren allgemein zu mutlos." Die ambitionierte Viktoria habe ihre Qualität unterstrichen, er selbst werde mit seinem Team "demütig weiterarbeiten", so Bergner weiter.

Seine Mannschaft führt die Nordost-Staffel mit 45 Punkten weiterhin souverän an, gefolgt von den Berliner Vereinen AK 07 (32) und Hertha II (30), die jeweils noch eine Partie in der Hinterhand haben. Die Viktoria (24) ist Sechster.

aho

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