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17.05.2018, 16:01

Waldhof-Trainer Trares will die Euphorie im Umfeld nutzen

Genug Energie? Krämer: "Viel wird über den Kopf gesteuert"

Es geht auf den Höhepunkt der Saison zu. In genau einer Woche begegnen sich der KFC Uerdingen 05 und Waldhof Mannheim in Duisburg zum ersten von zwei Aufstiegsspielen zur 3. Liga. KFC-Trainer Stefan Krämer baut auf Regeneration und Frische in den Partien; SVW-Coach Bernhard Trares will die Euphorie im Umfeld nutzen.

Bernhard Trares und Stefan Krämer
Wer trainiert in der kommenden Saison in der 3. Liga? Bernhard Trares oder Stefan Krämer?
© imagoZoomansicht

"Natürlich", erklärte KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart, "hätten wir die Relegation gerne in der Grotenburg gespielt, dafür haben wir bis zur letzten Sekunde mit allen Mitteln gekämpft." Doch die Grotenburg war wegen nicht erfüllter Sicherheitsvorkehrungen beim DFB-Check durchgefallen. "Dass wir nun mit der Schauinsland-Reisen-Arena eine Lösung in direkter Nähe zu Krefeld gefunden haben, sehen wir als bestmögliche Alternative. Wir hoffen auf eine große Unterstützung und darauf, das Spiel in Duisburg zu einem echten Heimspiel zu machen", so Weinhart weiter.

Am Sonntag hatte sich Ex-Bundesligist KFC Uerdingen in der Regionalliga West die Meisterschaft gesichert und diese in der Grotenburg gefeiert. Trainer Stefan Krämer gewährte seinen Spielern anschließend bis zum Mittwoch eine Pause. Eine Woche vor dem ersten Duell mit Waldhof Mannheim am 24. Mai beginnt nun die Vorbereitung auf den Höhepunkt der Saison.

Ein Testspiel, um im Spielrhythmus zu bleiben, ist bis dahin nicht geplant, ebenso wenig ein mögliches Kurztrainingslager. Krämer baut auf Regeneration und Frische in den Partien: "Wir haben in den acht Wochen, die ich beim KFC bin, zwölfmal gespielt. Da gab es eher ein paar Trainingseinheiten zu wenig." Der 51-Jährige ist davon überzeugt, dass sein Team nach den kräftezehrenden zurückliegenden Wochen noch genug Energie für die zwei Entscheidungsspiele hat: "Da sehe ich kein Problem. Viel wird über den Kopf gesteuert."

Kann der SVW sein Tortrauma überwinden?

Stichwort Kopfsache: Für die Waldhöfer, Zweiter der Südwest-Staffel, geht es darum, das eigene Tortrauma zu überwinden. In den vier Aufstiegspartien der zurückliegenden beiden Jahre gelang dem SVW kein einziger Treffer, doch davon will sich Bernhard Trares nicht nervös machen lassen. Der Coach glaubt an die Stärke seiner Mannschaft - und will die Euphorie im Umfeld des Klubs zum Erreichen des großen Ziels nutzen.

Inklusive der Sponsorenkarten waren bis Mittwoch schon mehr als 21.000 Karten über den Ladentisch gegangen - der Heimbereich für das Rückspiel in Mannheim war somit bis auf wenige Tickets ausverkauft. "Es ist sehr schön, dass die Fans uns so unterstützen", sagt Trares. Mit einem guten Resultat in Duisburg wollen sich die Mannheimer eine gute Ausgangslage schaffen, um im Rückspiel am 27. Mai mit den eigenen Fans im Rücken den Aufstieg perfekt zu machen.

Michael Wilkening/André Lerch/cfl

 
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