Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
30.04.2018, 14:04

Aufsichtsratssitzung klärt Rahmenbedingungen

1860 ohne Angst - Kommt Schäffler zurück?

Es war keine sehr erbauliche Leistung, die 1860 München im Stadtduell mit dem FC Bayern II abrief. Durch das 1:3 ist die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern auch zwei Spieltage vor dem Ende noch nicht in trockenen Tüchern. Dennoch richten die Löwen den Fokus bereits auf Saarbrücken.

Manuel Schäffler
Einmal Löwe, wieder Löwe? Manuel Schäffler anno 2011 im 1860-Training.
© imagoZoomansicht

Bis auf das Comeback von Timo Gebhart nach siebeneinhalbmonatiger Verletzungspause gab es nicht allzu viele positive Erkenntnisse für die Löwen im Derby gegen die "Roten". "Bayern war uns in allen Belangen überlegen. Die haben mit uns Katz' und Maus gespielt, besonders in der ersten Halbzeit", musste Verteidiger Christian Köppel zu Protokoll geben.

Den Meistertitel sollten sie sich bei sechs Punkten Vorsprung und zwei noch ausstehenden Spielen freilich dennoch nicht mehr nehmen lassen. Und deshalb richtet sich der Blick auch schon auf die Aufstiegs-Play-offs Ende Mai (24./27.). Vereinsikone Benny Lauth bescherte seinem Klub bei der Auslosung im Hachinger Sportpark den 1. FC Saarbrücken - einen Gegner, der die Hürde der Aufstiegsspiele noch höher erscheinen lässt.

Lauth erwartet "zwei richtig heiße Spiele. 1860 hat jetzt die beste Mannschaft als Gegner. Aber in zwei Partien ist alles möglich." Auch Trainer Daniel Bierofka gab trotz der noch ausstehenden Punktspiele bei den gegen den Abstieg spielenden Kontrahenten Pipinsried (Samstag, 14 Uhr) und Bayreuth schon eine Bewertung des FCS ab. "Das ist eine sehr ausgebuffte Mannschaft", beschrieb der Löwen-Coach das Team um einen alten Bekannten aus dem Zweitliga-Abstiegskader: "Bei denen sitzt sogar Fanol Perdedaj auf der Bank, den hätten wir im Winter mit Handkuss genommen (nachdem er sich bei 1860 fit gehalten hatte/Red.). Aber, fügte er hinzu: "Wir haben keine Angst."

Schäffler scheint nicht abgeneigt - Bierofka skeptisch

Im Hintergrund laufen seit geraumer Zeit die Personalplanungen für die kommende Saison. Mit Alessandro Abruscia (27 Jahre), Kristian Böhnlein (27), Herbert Paul (24) und Marius Willsch (27) wurde ein Quartett an Regionalliga-Spielern bereits verpflichtet. Kommen sollen noch Akteure mit Erfahrung in höheren Spielklassen. Einer davon ist Manuel Schäffler, der Ex-Löwe (2001 bis 2011), aktuell Torschützenkönig in Diensten des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Schäffler (119/15 2BL-Spiele/Tore, 3. Liga 155/48) selbst soll dem Wechsel nach München nicht abgeneigt sein, der SVWW will mit ihm verlängern.

Ob so ein Transfer überhaupt zustande kommen kann, hängt maßgeblich von der Aufsichtsratssitzung am Montag ab. Dort soll geklärt werden, in welchem Rahmen die Löwen in eine bessere Zukunft investieren können - auch mithilfe von Hasan Ismaik. Daniel Bierofka, der mit Schäffler noch zusammenspielte, sagte gegenüber "dieblaue24" zur momentanen Situation in Sachen Rückholaktion: "So ein Transfer ist derzeit komplett unrealistisch. Jeder kennt unsere finanzielle Situation. Und selbst wenn es anders wäre, müsste alles zusammen passen, dass so ein Transfer zu verwirklichen ist."

aho/uk

Tabellenrechner Regionalliga Bayern
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Schäffler

Vorname:Manuel
Nachname:Schäffler
Nation: Deutschland
Verein:SV Wehen Wiesbaden
Geboren am:06.02.1989


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine